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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

"Klein aber fein"

Das Konzept des Modellprojekts "Perspektiven in Betrieben" zeigt erste Erfolge in Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen.

Jürgen Wursthorn , Zentrale der Bundesagentur für Arbeit
10.08.2014

Wie kann es ge­lin­gen, Menschen, die lange Zeit nicht mehr Teil der Ar­beitsgesellschaft waren und bei de­nen sich in­zwi­schen viele Probleme aufgebaut haben, wie­der in den Ar­beits­markt zu in­te­grie­ren? Eine Ant­wort da­rauf soll das Modellprojekt „Per­spek­ti­ven in Bertrieben“ ge­ben. Erprobt wird das seit An­fang letzten Jahres in Rheinland-Pfalz/Saar­land und Nordrhein-Westfalen. In ausgewählten Jobcentern soll in ei­nem ins­ge­samt dreijährigen Test geklärt wer­den, ob mit vorhande­nen Ar­beits­marktinstrumenten und mit neuen Betreuungsstrukturen Wege gefunden wer­den kön­nen, be­son­ders marktfernen Lang­zeit­ar­beits­lo­sen ei­ne dauerhafte Be­schäf­ti­gung zu er­mög­li­chen. Die Herausforderung des Pro­jekts liegt einmal in den Profilen der Kun­den - Langleistungsbezug, ge­sund­heit­liche Ein­schrän­kung­en, fehlender Berufsabschluss, etc.. Zum an­de­ren mussten Ar­beit­ge­ber gefunden und überzeugt wer­den, entsprechende Be­schäf­ti­gungsverhältnisse für diese Menschen zu schaffen. So konnten von ur­sprüng­lich 40 Teilnehmern 37 Lang­zeit­ar­beits­lo­se in­te­griert wer­den. Heute zeigt sich, dass die aufgenommenen Ar­beitsverhältnisse größ­ten­teils sta­bil verlaufen und mit hoher Wahr­schein­lich­keit in unbefristete Be­schäf­ti­gung mün­den wer­den.

Dazu Heinrich Alt, Vorstand Ar­beits­markt der Bundesagentur für Ar­beit (BA): „Die Kunst guter Ar­beits­marktpolitik zeigt sich da­rin, auch für eingeschränkte Talente Ar­beitsplätze zu fin­den oder zu ge­stal­ten. Mit dem Pro­jekt wol­len wir fest­stel­len, was geht beim The­ma Langzeitarbeitslosigkeit und was eben nicht. Natürlich sind wir im­mer in der Verantwortung, ei­nem Be­trieb ei­ne Lö­sung anzubieten und kein Problem. Das Pro­jekt zeigt aber, dass es kei­ne hoffnungslosen Fälle gibt, wenn man sich in­ten­siv mit den Menschen auseinandersetzt und wenn sich verantwortungsbe­wusste Unternehmen die­ser Herausforderung stel­len.“

Perspektiven für Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit

Um das Potential der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen für den 1. Ar­beits­markt nut­zen zu kön­nen, wer­den Ar­beit­ge­ber ge­zielt über die Förderkonditionen des Programms informiert und da­rü­ber hinaus über Problemlagen von Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit auf­ge­klärt. So sollen die Personalentscheider in den Be­trieben da­von überzeugt wer­den, diese Personen einzustel­len. Für die An­spra­che der Ar­beit­ge­ber wird den Jobcentern empfohlen, an­hand der regionalen Ge­ge­ben­heit­en des Marktes ei­ne entsprechende Stra­te­gie zu ent­wi­ckeln, die örtliche Branchen- und Be­triebsstrukturen und an­de­re regionale/lokale Be­din­gung­en einbezieht.
Das laufende Modellprojekt basiert ganz be­wusst auf enorm problematischen Bewerberprofilen. Dies soll den Be­tei­lig­ten des Modellprojekts zei­gen, dass selbst für ex­trem marktferne Personen Stel­len gefunden wer­den kön­nen. Ferner zeigt der Konzepttest, dass auch für Lang­zeit­ar­beits­lo­se Per­spek­ti­ven in Be­trieben des 1. Ar­beits­marktes geschaffen wer­den kön­nen. Dies ist dann mög­lich, wenn so­wohl die vormals Lang­zeit­ar­beits­lo­sen als auch die Ar­beit­ge­ber pro­fes­si­o­nell begleitet wer­den. In der Vergangenheit haben sich Programme zur Be­kämp­fung von Langzeitarbeitslosigkeit eher auf Be­schäf­ti­gungsmög­lichkeiten auf dem 2. Ar­beits­markt kon­zen­triert.

Auch das zur Bundesagentur für Ar­beit gehörige In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Berufsforschung (IAB) kommt in sei­nem Be­richt vom September 2013 zu dem Er­geb­nis, dass im­mer­hin 33% der befragten Be­triebe grund­sätz­lich be­reit sind, Lang­zeit­ar­beits­lo­sen ei­ne Chan­ce zu ge­ben. So bewertet et­wa die Hälfte aller Be­triebe, die ehe­mals langzeitarbeitslose Menschen be­schäf­ti­gen, deren Ar­beitsmotivation und Zu­ver­läs­sig­keit als sehr gut oder gut.

Die Bundesagentur für Arbeit ist Mitglied im bundesweiten Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit.

Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen: Empfehlungen zur Zusammenarbeit

In 7 Eckpunkten werden die Erfahrungen aus Beispielen guter Praxis (Good Practice) und aus laufenden Prozessen in den Ländern gebündelt. Damit bietet das Eckpunkte-Papier einen fachlichen Rahmen und Anregung zur Stärkung der Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen - durch die Zusammenarbeit aller relevanten Einrichtungen in der Kommune.
Das Papier richtet sich an: Akteure im Bereich der Gesundheits- und Arbeitsförderung wie Jobcenter, Krankenkassen, Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger sowie an politische Entscheidungsträger, Betroffeneninitiativen, Beratungsstellen, Kammern, Wohlfahrtsverbände, freie Träger und an alle, die die gesundheitlichen Ressourcen arbeitsloser Menschen stärken und ihre Belastungen senken können.

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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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