Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Kämpfen für Gerechtigkeit und Solidarität. Seit 1919. Durch Quartiersentwicklung zur gesundheitlichen Chancengleichheit beitragen.

Sebastian Gottschall , Arbeiterwohlfahrt Bundesverband
11.08.2019

In diesem Jahr feiert die Ar­beiterwohlfahrt (AWO) ihr 100-jähriges Bestehen. Die AWO gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohl­fahrts­pfle­ge und wird bun­des­weit von über 335.000 Mitgliedern, 66.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern so­wie 225.000 hauptamtlichen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mitarbeitern ge­tra­gen.

Seit nun­mehr ei­nem Jahr­hun­dert kämpft die AWO für Ge­rech­tig­keit und So­li­da­ri­tät, für Vielfalt und Frauenrechte. Für ein menschenwürdiges Leben, in dem niemandem Al­mo­sen zugeteilt, son­dern al­len Chan­cen für Teil­ha­be er­mög­licht wer­den.
Die AWO macht sich für ei­ne so­li­da­rische Ge­sell­schaft stark, in der Menschen in Not­la­gen auf den Schutz und die Un­ter­stüt­zung der Ge­mein­schaft zäh­len kön­nen. Solche Not­la­gen kön­nen auch aus Krank­heit und Al­ter re­sul­tie­ren.

Herausforderungen prä­ven­tiv und so­li­da­risch begegnen

Laut Pro­gno­sen wird im Jahr 2030 je­der vierte Mensch in Deutsch­land über 65 Jahre alt sein. Mit zunehmendem Al­ter erhöht sich die Wahr­schein­lich­keit für Multimorbidität, für chronische Er­kran­kung­en so­wie für körperliche und kognitive Ein­schrän­kung­en. Dies hat zur Fol­ge, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen eben­falls an­stei­gen wird.

Als Verband der Freien Wohl­fahrts­pfle­ge fordert die AWO ein Ge­sund­heitssystem, das auf Chan­cen­gleich­heit und sozialer Ge­rech­tig­keit beruht. Die Zu­nah­me des alten und hochaltrigen Be­völ­ke­rungsanteils bei gleich­zei­tiger Ab­nah­me der jüngeren Be­völ­ke­rung be­dingt ei­nen steigenden gesamtgesellschaftlichen Hilfe- und Un­ter­stüt­zungsbedarf: Ältere Menschen müs­sen früh­zei­tig in den Fo­kus von Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on tre­ten. Prä­ven­ti­onsstrategien müs­sen als lang­fris­tig angelegte Vorhaben verstanden wer­den, die an individuellen Verhaltensweisen und gleich­zei­tig un­be­dingt auch an gesellschaftlichen Strukturen an­set­zen. Ziel muss die Ge­stal­tung gesundheitsförderlicher Lebens- und Wohnbedingungen sein.

In der Lebenswelt der Menschen an­set­zen: Im Quar­tier

Die AWO ist da­von überzeugt, dass der An­satz der Quar­tiersentwicklung als Bau­stein sozialraumorientierter Ar­beit ei­ne sehr gute Ba­sis darstellt, um den gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen in­no­va­tiv begegnen zu kön­nen. Vor diesem Hintergrund hat es verbandsweit ei­ne starke Aus­rich­tung der Ein­rich­tung­en und Dienste auf das Quar­tier hin ge­ge­ben. Bundesweit ist die AWO an weit über 100 Standorten mit Quar­tiersentwicklungsprojekten und sozialräumlichen Versorgungskonzepten in­ten­siv befasst.

Vor Ort geht es da­rum, Quar­tiere ent­spre­chend der je­weils vor Ort ge­ge­benen Bedarfe, Strukturen und Res­sour­cen so wei­terzuentwickeln und auszugestalten, dass die Le­bens­qua­li­tät und die Ge­sund­heit der dort lebenden Menschen gesichert und gesteigert wird. Dies gelingt, in­dem Lö­sung­en ge­mein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, der Kom­mu­ne und in Ko­o­pe­ra­ti­on mit den lokalen Akteuren erarbeitet wer­den.

Verknüpft wer­den die Themen Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on bei­spiels­wei­se mit dem im Ja­nu­ar 2018 gestarteten Pro­jekt „Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on für ältere Menschen im Quar­tier“. Das dreijährige Modellprojekt wird durch den Verband der Er­satz­kas­sen e. V. (vdek) gefördert und in Ko­o­pe­ra­ti­on mit dem AWO Bundesverband und fünf Trägern der AWO umgesetzt.
Ziel ist es, die Ge­sund­heit von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ab 65 Jahren in ih­rer unmittelbaren Lebenswelt zu för­dern. Das Pro­jekt legt den Fo­kus auf Quar­tiere im ländlichen Raum und richtet sich ins­be­son­de­re an Menschen in schwieriger sozialer La­ge und an iso­liert lebende Personen.

An fünf ländlichen Modellstandorten wer­den die Be­din­gung­en für ein gesundes Älterwer­den verbes­sert, in­dem kommunale Akteure bes­ser vernetzt und gesundheitsförderliche An­ge­bo­te aus- und aufgebaut wer­den. Dabei nimmt das Pro­jekt die Per­spek­ti­ve der älteren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein und begreift diese als Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten für ih­re Ge­sund­heit und ihr Wohnumfeld (Quar­tier). Um ih­re Wünsche zu er­fas­sen, wer­den kommunale Bür­gerveranstaltungen (Ideenwerkstätten) durchgeführt. Anschließend wer­den auf die­ser Grund­la­ge ge­mein­sam Maß­nah­men entwickelt und umgesetzt.

Der AWO Bundesverband hat 2018 an al­len Modellstandorten Ansprechpartnerinnen zu kommunalen Ge­sund­heitsförderinnen aus­ge­bil­det, die die Aktivitäten vor Ort über die gesamte Pro­jektlaufzeit bis En­de 2020 ko­or­di­nie­ren. Ihre Auf­ga­ben um­fas­sen un­ter anderem den Kontaktaufbau im Quar­tier so­wie die Grün­dung ei­ner Steuerungsrunde. Das Pro­jekt wird wis­sen­schaft­lich begleitet und evaluiert. Die über den Pro­jektverlauf gewonnenen Er­fah­rung­en sollen für wei­tere Quar­tiere zu­gäng­lich gemacht wer­den.

Er­fah­rung­en für die Zu­kunft aufgreifen

Mit dem Auf­bau sozialraum- bzw. quartiersorientierter Ar­beit knüpft die AWO an ih­re Wurzeln und an ih­re 100-jährige Er­fah­rung an: Hilfe zur Selbst­hil­fe or­ga­ni­sie­ren, Menschen befähigen und ih­nen Mög­lich­keit­en bie­ten, ih­re Potentiale zu nut­zen, sich zu be­tei­li­gen, zu kooperieren und So­li­da­ri­tät zu üben. Um wirk­sam zu sein, müs­sen lokale Stra­te­gien der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on mit den Menschen ge­mein­sam entwickelt und umgesetzt wer­den. Dabei geht es vielerorts da­rum, die Voraussetzung für Beteiligung zu schaffen, da­mit Menschen befähigt wer­den, ih­re gesundheitlichen Belange wahrzunehmen und mitzugestalten.
Glei­che Ge­sund­heitschancen für al­le Menschen sind wesentliche Voraussetzungen für ei­ne selbstbestimmte Lebensgestaltung und gleichberechtigte gesellschaftliche Teil­ha­be. Sie tra­gen zu ei­ner guten Le­bens­qua­li­tät, zu allgemei­nem Wohlstand und zu sozialem Frie­den bei.

Unser Kämpfen für Ge­rech­tig­keit und So­li­da­ri­tät ist auch
nach 100 Jahren noch nicht beendet - wir ma­chen wei­ter!

Zurück zur Übersicht
  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 20.05.2026

    Frankfurt am Main

    Die Ottawa-Charta: Kompass für die Zukunft der Gesundheitsförderung?

    Jahresfachtag der KGC Hessen zum 40-jährigen Jubiläum der Ottawa-Charta

    Die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Dies nimmt die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen zum Anlass, die Bedeutung der zentralen Strategien der Charta – Enable, Advocate und Mediate – hinsichtlich heutiger gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen kritisch zu reflektieren und Impulse für die Zukunft der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung zu setzen. 

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Leitideen der Ottawa-Charta angesichts wachsender sozialer Ungleichheiten, multipler Krisen und komplexer Strukturen wirksam umgesetzt und weiterentwickelt werden können. Dabei wird der Ansatz „Health in and for All Policies“ als handlungsleitendes Prinzip in den Blick genommen; er soll die intersektorale Verankerung von Gesundheit in politischen Entscheidungsprozessen stärken und gesundheitliche Chancengleichheit systematisch fördern. Entlang der Strategien der Ottawa-Charta diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis verschiedene Fokusthemen und aktuelle Herausforderungen der Gesundheitsförderung.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Jahrestagung
    Veranstalter: KGC Hessen
  • Online via Webex

    Präventionsketten im Fokus: Einbindung von Bürgermeister*innen und Landrät*innen in Präventionsketten

    Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative der Thüringer Präventionsketten und bringt Landkreise bundesweit miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Good-Practice-Beispiele aus der Präventionskettenarbeit sowie der kollegiale Austausch zu spezifischen Herausforderungen in Landkreisen.

    Im Fokus dieses Termins steht die Frage, wie Bürgermeister*innen oder Landrät*innen gut in die Präventionsketten eingebunden werden können. Anhand von Good-Practice-Beispielen aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) und aus dem Werra-Meißner-Kreis (Hessen) wird gezeigt, wie politische Spitze in Landkreisen für das Thema der Präventionsketten gewonnen und in die Präventionskettenarbeit eingebunden werden kann. Es wird eingeladen, gemeinsam in den Austausch zu treten und Impulse für die eigene Praxis zu erhalten.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung bis zum 26.05.2026 finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Thüringer Präventionsketten

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben