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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

"Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung" - Thüringen diskutiert Kooperationsmöglichkeiten für gesundes Aufwachsen

Uta Maercker , Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen AGETHUR
04.04.2011

Um Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, müssen Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitsförderung in Zukunft stärker kooperieren. Dies war das einheitliche Plädoyer des 13. Kinder- und Jugendberichts „Mehr Chancen für Gesundes Aufwachsen - Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe“ der Bundesregierung aus dem Jahr 2009. Wie eine solche Verzahnung in der Praxis konkret realisiert werden kann, wurde nun auf der Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung - Zukunft gemeinsam gestalten“ am 31. März in Erfurt diskutiert.

Anlass der Veranstaltung war der Thüringer Landesbericht zum 13. Kinder- und Jugendbericht. Der 150-seitige Empfehlungskatalog fasst die Folgerungen aus dem 13. Kinder- und Jugendbericht für das Bundesland Thüringen zusammen. In Thüringen ist es gesetzlich geregelt, dass ein Landesbericht zum jeweiligen Bundesjugendbericht erstellt werden muss. Diesen Weg der Berichterstattung wählt bisher kein weiteres Bundesland. Der Landesbericht entstand unter Beteiligung der Fachverbände der Jugend-, Behinderten- und Sozialhilfe, der Landkreise und kreisfreien Städte sowie freien Trägern. Im Herbst des vergangenen Jahres wurden die Folgerungen der Landesregierung dem Thüringer Landtag vorgestellt.

„Wir haben uns in Thüringen intensiv mit dem 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung auseinandergesetzt. Daraus ist ein Landesbericht entstanden, der Empfehlungen für die Arbeit vor Ort gibt. Jetzt folgt mit der Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung“ der nächste Schritt. Es geht darum, die Empfehlungen für die einzelnen Ebenen mit Fachleuten zu diskutieren und Schritte für die Umsetzung abzuleiten“, so Thüringens Sozialministerin Heike Taubert in ihrem Grußwort.

Die Veranstaltung verstand sich sowohl als politischer Aufruf als auch als eine Aufforderung an die Akteure, Gesundheitsförderung und Jugendhilfe systematisch und strukturiert miteinander zu verknüpfen. Die Resonanz zeigte, dass insbesondere die Praxis ein großes Interesse am Thema zeigt und gemeinsamen Entwicklungen offen gegenübersteht. Über konkrete Beispiele hinaus standen vor allem gemeinsame Fachstandards zwischen Gesundheitsförderung und Jugendhilfe im Mittelpunkt der Diskussion.

Der Einladung des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. (AGETHUR) waren etwa 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugend-, Sozial-, Schul- und Gesundheitsämter, der freien Träger der Jugendhilfe, der Krankenkassen und aus Einrichtungen der Gesundheitsförderung gefolgt.

Der Thüringer Landesbericht zu Folgerungen aus dem 13. Kinder- und Jugendbericht steht Ihnen hier (PDF, 700 KB) zum Download zur Verfügung.

Weitere Information zu der Veranstaltung finden Sie hier.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 14.04.2026

    digital via Zoom

    ‚Health in All Policies in der Kommune erfolgreich anstoßen‘

    Ein offenes Online-Treffen des Nachwuchsnetzwerks Öffentliche Gesundheit

    Anknüpfend an die Satellitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit ‚Das Ganze ist mehr! Zusammenarbeit in der Kommune‘ möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie ressortübergreifende Zusammenarbeit für verhältnisorientierte Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene angestoßen werden kann – auch aus (Nachwuchs-)Positionen ohne formale Entscheidungsbefugnis.

    Wir freuen uns, dass wir als Referentin für den ersten Teil der Veranstaltung Zsuzsanna Majzik gewinnen konnten. Als Sozialmanagerin und Public Health Expertin leitet sie das Sachgebiet Sonder- und Strategische Themen am Gesundheitsreferat München. Sie wird Einblicke in den Entstehungsprozess der kürzlich überarbeiteten ressortübergreifenden Fachleitlinie Gesundheit der Landeshauptstadt München geben und aus ihrer langjährigen Erfahrung als Prozessbegleiterin in Kommunen berichten.

    In der zweiten Hälfte steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es beim Anstoß von Health in All Policies auf kommunaler Ebene? Welche Gelingensfaktoren und Hürden spielen eine Rolle?

    Eingeladen sind alle, die sich dem Nachwuchs zugehörig fühlen (ganz unabhängig vom Alter) oder mit dem Nachwuchs in Austausch treten und Erfahrungen teilen möchten.

    Zoom-Meeting Zugangsdaten:
    Zeit: 14. Apr. 2026 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
    Meeting-ID: 628 0257 0413
    Kenncode: 374575
    Beitreten – So geht's

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Nachwuchsnetzwerk Öffentliche Gesundheit (NÖG)
  • digital

    1. Bayerischer Kongress Prävention und Gesundheitsförderung

    Fokus: Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz

    Mit jährlich wechselnden Akzenten wird der neue Bayerische Kongress Prävention und Gesundheitsförderung die Ziele des Masterplans Prävention in den Blick nehmen. Der Fokus der ersten hybriden Veranstaltung am 15. April 2026 liegt auf Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz – zwei Themen, die für Präventionserfolge unverzichtbar sind. 

    Neben spannenden Vorträgen werden der Austausch und die Vernetzung der bayerischen Akteur*innen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in den Fokus gerückt. Nationale und internationale Expert*innen setzen neue Impulse und vertiefen das praktische Wissen in Workshops, Austauschformate schaffen Raum für fachlichen Dialog. Der Schwerpunkt des Auftakts für die neue Kongressreihe zu Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern liegt auf "Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz".

    Die Veranstaltung vor Ort ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie die Möglichkeit online dabei zu sein. Anmeldungen für die Online-Teilnahme sind bis zum 9. April 2026 möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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