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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Jahresfachtag der KGC Hessen

„Gerecht verteilt?! Herausforderungen gesundheitlicher Chancengleichheit gemeinsam meistern“

Nicole Fricke (vorm. Waliczek) , HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
18.05.2022

Der digitale Jahresfachtag der KGC Hessen beschäftigte sich mit der Leitfrage „Wie kann eine resiliente soziallagenbezogene Gesundheitsförderung in Hessen aussehen?“. Gleichzeitig feierte die KGC Hessen ich fünfjähriges Bestehen und schaute damit auf die letzten fünf Jahre und wagte einen Ausblick auf aktuelle sowie zukünftige Herausforderungen.

Der Tag startete mit den Grußworten von

  • Frau Anne Janz (Hessische Staatssekretärin für Soziales und Integration),
  • Frau Kerstin Roth (Abteilungsleiterin Prävention der AOK Hessen) und
  • Frau Dr. Katharina Böhm (Geschäftsführerin der HAGE).

Frau Maike Voss, KLUG – Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit e. V., führte als Moderatorin durch den Tag.

Im Anschluss an die Grußworte berichteten Frau Maike Olberding, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, und Frau Mona Nüchter, AOK Hessen, in einem gemeinsamen Vortrag von den Entwicklungen der gesundheitlichen Chancengleichheit in Hessen.

Anschließend stellten die beiden Referentinnen der KGC Hessen (Claudia Ostermann und Nicole Waliczek) ihre Arbeit in einem Interview dar. Dabei gingen sie u.a darauf ein, wie die Anfänge der KGC-Arbeit in Hessen aussahen, wie sich die KGC und die Landschaft der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung seitdem entwickelt hat und wie die Arbeit der KGC Hessen zukünftig aussehen wird.

An das Interview anknüpfend berichteten Frau Dr. Manuela Schade, Stadt Frankfurt, und Herr Rolf Reul, Landkreis Marburg-Biedenkopf, als kommunale Vertreter*innen von ihrer Arbeit im hessischen Partnerprozess "Gesundheit für alle".

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es mit dem Fachvortrag „Aktuelle Entwicklungen der Gesundheitlichen Chancengleichheit - Wie chancengerecht ist unsere Gesellschaft?“ von Herrn Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, der Paritätische Bundesverband, weiter. Im Anschluss folgte der Vortrag mit dem Titel "Kommunale Veränderungsprozesse: Handlungsfähig in Krisenzeiten - Wie packen wir es an?" von Frau Carolin Silbernagl, zukunft zwei Berlin.

Nach der Mittagspause wurden die drei verschiedenen Fachforen „Daten für Tagen – Sozialräumliche Analysen“, „Partizipation in der gesundheitlichen Chancengleichheit“ und „Klima, Umwelt und gesundheitliche Chancengleichheit“ angeboten, die sich mit einer krisenfesten Stärkung der Gesundheitsförderung in Hessen beschäftigten.

Im Anschluss an die Fachforen stellte Frau Prof. Dr. Susanne Moebus Leiterin des Instituts für Urban Public Health, Universitätsmedizin Essen in ihrem Impulsvortrag dar, wie Resilienz und Stadt aus Sicht von (Urban) Public Health zu betrachten sind.

Zum Abschluss fand eine Podiumsdiskussion mit Beiträgen von Frau Prof. Dr. Susanne Moebus, Leiterin des Instituts für Urban Public Health, Universitätsmedizin Essen, Frau Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der HAGE, Herrn Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, der Paritätische Bundesverband, und Herrn Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, statt.

Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung sowie Informationen zu Resilienz als Kompass der Gesundheitsförderung und Prävention finden Sie hier.

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  • Online

    Möglichkeiten gesundheitsfördernder Stadtentwicklung: Allianzen für die Stadt der Zukunft

    Hitzeinseln, Luftverschmutzung, Lärm – unsere Städte sind oft alles andere als gesund. Doch wie können wir sie so planen, dass sie das Wohlbefinden und die gerechte Beteiligung aller fördern? Gemeinsam mit Prof.in Heike Köckler (Hochschule Bochum) – Expertin für Stadtplanung und Gesundheit – diskutieren wir Fragen rund um sozial gerecht und gesundheitsförderlich gestaltete urbane Räume.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 05.03.2026

    Berlin

    1. Deutscher Präventionsgipfel

    Welche Einsparpotentiale wir liegen lassen und was wir von unseren europäischen Nachbar*innen lernen können

    Sozialversicherungsbeiträge auf Rekordniveau, Volkserkrankungen auf dem Vormarsch, Babyboomer vor dem Renteneintritt und Deutschland Schlusslicht im Public Health Index. Vor diesem Hintergrund schaut der AOK-Bundesverband auf ungenutzte Präventionspotenziale und veranstaltet den 1. Deutschen Präventionsgipfel am 5. März 2026. 

    Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie eine gesündere Gesellschaft zur Stabilisierung der Solidarsysteme beitragen kann und welche Strategien vielversprechend sind. Renommierte Präventionsforscher*innen und Gesundheitsökonom*innen präsentieren evidenzbasierte Maßnahmen in den Handlungsfeldern Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Bewegung.  

    Rund 150 Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden werden zu dem Gipfel erwartet. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird den 1. Deutschen Präventionsgipfel mit einem Grußwort eröffnen.

    Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Gesundheitsgipfel
    Veranstalter: AOK-Bundesverband
  • online

    "Kommunale Bewegungsförderung kooperativ umsetzen"

    Town Hall für Gesundheitsämter

    Die Förderung von Bewegung sowie eines aktiven Lebensstils tagen nachweislich zur Stärkung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten bei. Leider erfüllt ein großer Teil der Bevölkerung – egal ob jung oder alt - die „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ nicht. Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse, Angebote und Strukturen beeinflussen das Bewegungsverhalten der dort lebenden Menschen. Beispiele dafür sind gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote sowie Park- und Spielflächen. Daher gibt es Ansätze zur lebensweltbezogenen Bewegungsförderung, die darauf abzielen, die Umgebung bewegungsfreundlich zu gestalten und so das Aktivsein im Alltag einfach und selbstverständlich zu machen.

    In dieser Town Hall werden neben Daten und Materialien, der Impulsgeber Bewegungsförderung – ein digitales Planungstool zur Entwicklung einer bewegungsfreundlichen Kommune – sowie ein Erfahrungsbericht von dessen Einsatz in der Praxis vorgestellt.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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