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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Integriertes Handlungskonzept zur Gesundheitsförderung in niedersächsischen Schulen

Gesund Leben Lernen

Irmtraut Windel , Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
23.07.2012

Mit Beginn des Schuljahrs 2012/13 geht Gesund Leben Lernen (GLL) in die 8. Run­de. Dann wer­den sich ca. 180 Schulen in Nie­der­sach­sen - von sehr kleinen Grund­schu­len (weniger als 100 Schü­le­rin­nen und Schü­ler, 6 Lehrkräfte) bis zu gro­ßen Be­rufs­bil­den­den Schu­len (über 4000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler, ca. 250 Lehr­kräf­te) - mit dem Auf­bau ei­nes schul­in­ter­nen Ge­sund­heits­ma­na­ge­ments befasst haben bzw. ge­ra­de da­ran ar­bei­ten.

Im An­schluss an die drei­jähri­ge Modell­phase wird seit 2006 jede GLL-Schule zwei Jahre lang von einer Viel­zahl von Ko­ope­ra­tions­part­nern - „in­di­vi­du­ell“ und auf die je­wei­li­gen Wün­sche und Be­dürf­nis­se zu­ge­schnit­ten - un­ter­stützt:

  • Das Niedersächsische Kul­tus­mi­nis­te­ri­um stellt ei­ne Lehrerstelle für die Projektleitung zur Verfügung.
  • Von der Landesvereinigung für Ge­sund­heit und Aka­de­mie für Sozialmedizin Nie­der­sach­sen e.V. (LVG&AfS) aus wird das Pro­gramm lan­des­weit gesteuert und koordiniert.
  • Die AOK stellt 23 Präventionsfachkräfte für die Be­treu­ung der GLL-Schulen zur Verfügung.
  • Die IKK classic finanziert zwei weitere Präventionsfachkräfte und jähr­lich zwei Fachforen für die Ar­beit in und mit Berufsbildenden Schulen.
  • Die BKK stellt die finanziellen Mit­tel für die zentralen Workshops für die Steuerkreissprecherinnen und -sprecher so­wie für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­reit.
  • Der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover finanziert die Auftakt- und Abschlussveranstaltung der zweijährigen Projektlaufzeit; zu­sätz­lich be­zahlt er die zentrale Schulleitungsfortbildung.
  • Die Landwirtschaftliche Kran­ken­kas­se Nie­der­sach­sen-Bremen gibt Schulen für ausgewählte Projekte ei­ne Anschubfinanzierung.
  • Der Landesverband Nie­der­sach­sen der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Ge­sund­heitsdienstes e.V. informiert in den Grund­schu­len über die Mög­lich­keit, GLL durchzuführen.
  • Das Niedersächsische Mi­nis­te­ri­um für Soziales, Frauen, Fa­mi­lie, Ge­sund­heit und In­te­gra­ti­on ist als Träger der LVG&AfS in GLL eingebunden.

Gesund Leben Lernen will nicht vorwiegend Ge­sund­heitswissen vermitteln, son­dern betrachtet die Schule als soziales Sys­tem mit seinen positiven wie negativen Aus­wir­kung­en auf die Ge­sund­heit aller dort lernenden und arbeitenden Menschen. Zentrales Ziel ist es, den Schulalltag un­ter Par­ti­zi­pa­ti­on aller am Schulleben beteiligten Grup­pen gesundheitsförderlich so umzuge­stal­ten, dass Lern-, Erziehungs- und Le­bens­qua­li­tät verbessert wer­den.

Der Lern- und Le­bens­raum (das Setting) Schule hat - ne­ben Fa­mi­lie und Privatleben - so­wohl bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern wie bei Lehrkräften einen erheblichen Ein­fluss auf die Ge­sund­heit; die­ser Ein­fluss wird durch die Ent­wick­lung zur Ganz­tags­schu­le noch zu­neh­men. Der Umgestaltungsprozess der Lebenswelt Schule orien­tiert sich in GLL an der Schulentwicklung. Diese ge­sund­heits­för­der­lich zu ge­stal­ten, ist ein Lern­pro­zess für die Schulen, der sys­te­ma­tisch durchgeführt wer­den muss. Für das Ma­nage­ment die­ses Prozesses rich­ten die Schulen Steuergruppen ein. Aus dem Betrieblichen Ge­sund­heitsmanagement wer­den weitere In­stru­men­te und Modelle (Ge­sund­heitszirkel, schulinterne Be­fra­gung­en der Lehrkräfte so­wie Schü­le­rin­nen und Schü­ler), an­ge­passt an Bedürfnisse und Bedarfe des Schulsystems, übernommen. Inhalte, Themen, Schwerpunkte und Tem­po der Ar­beit legt aber jede Schule selb­stän­dig fest.

Nach Ab­schluss der Modellphase 2006 wurde GLL im Auf­trag der Spitzenverbände der Gesetzlichen Kran­ken­kas­sen und zu­sätz­lich LVG&AfS-intern in der Masterarbeit ei­ner Prak­ti­kan­tin evaluiert. Die positiven Ergebnisse beider Untersuchungen führten da­zu, dass GLL seit­dem als landesweites Pro­jekt allen niedersächsischen Schulen angeboten wird. Gegenüber der Modellphase hat sich ver­ständ­licher­weise ei­ni­ges verändert, so­wohl in­halt­lich als auch durch die Zahl der teilnehmenden Schulen und die in­zwi­schen z. T. aufgebauten regionalen Netzwerke. Deshalb wird GLL seit 2009 zu­sam­men mit der Medizinischen Hochschule Hannover im Rahmen der "Ko­o­pe­ra­ti­on für nach­hal­tige Präventionsforschung" (KNP) mit Fördermitteln des BMBF er­neut evaluiert.

Die explorative Stu­die soll Auf­schluss ge­ben, in­wie­weit die organisationsbezogene In­ter­ven­ti­on GLL Schulen nach­hal­tig zu ei­ner gesundheitsförderlichen Aus­rich­tung füh­ren kann und wel­che Kosten ent­ste­hen. Evaluiert wird die Eig­nung der Balanced Scorecard (BSC) als Management- und Eva­lua­tions­in­stru­ment in der Schule. Ziel ist zu­dem die Er­stel­lung ei­ner Kennzahlentoolbox, die den Schulen ei­ne eigenständige Über­prü­fung der Zielerreichung ihrer Aktivitäten und organisatorischen Ver­än­de­run­gen er­mög­licht. So sollen Instrumente und Verfahren entwickelt und bewertet wer­den, die die Schulen im Rahmen ihres Gesundheitsmanagements zur Schulentwicklung nut­zen kön­nen.

Die Verminderung so­zi­al bedingter Un­gleich­heit von Gesundheitschancen und -risiken war von An­fang an ein wesentliches Ziel von GLL. Das implizierte ei­ne Aus­rich­tung des Pro­gramms auf die Schü­lergesundheit und auf Schulformen, in de­nen ei­ne so­zi­al benachteiligte Schü­lerklientel vermutet wer­den kann. Um diese Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu er­rei­chen, wurden in der Modellphase nur Förder-, Haupt- und Grund­schu­len aus be­nach­tei­lig­ten Stadtteilen bzw. strukturschwachen Regionen angesprochen. Inzwischen neh­men Schulen aus allen Schulformen an GLL teil, die genannten Schularten wer­den aber bevorzugt in das Pro­gramm aufgenommen. So wird mehr Chan­cen­gleich­heit im Bildungssystem geschaffen, weil mit GLL Schulen erreicht wer­den, in de­nen traditionelle wissensbasierte Präventionsprogramme kei­nen Er­folg haben.

Die Par­ti­zi­pa­ti­on von Schü­le­rin­nen und Schü­lern ist - ge­ra­de auch un­ter dem Ge­sichts­punkt der so­zi­alen Be­nach­tei­li­gung - ein wichtiges Ziel von GLL. Die Schü­lertagungen „Wir re­den mit!“ sind da­bei ein ganz besonderer Bau­stein. Den Kin­dern und Ju­gend­li­chen wird in der Work­shop - Ar­beit ihr eigenes Handlungsvermögen deut­lich gemacht. Sie kön­nen die Bereiche iden­ti­fi­zie­ren, die sie vorrangig für pro­ble­ma­tisch halten, und ih­re Lösungsvorschläge ent­wi­ckeln. Die Schulen sind da­zu verpflichtet, min­des­tens ei­nen Vorschlag umzusetzen. Sie er­le­ben, dass die Ein­be­zie­hung der Schü­lerperspektive zu ei­ner Res­sour­ce im schulischen Umgestaltungsprozess wer­den kann.

Nach den Prinzipien des Be­trieblichen Ge­sund­heitsmanagements sind al­le relevanten Grup­pen in einem Be­trieb das Ziel von Veränderung. Bei der Über­tra­gung auf die Schule heißt das al­so, dass auch die Ge­sund­heit der Lehrkräfte und der anderen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Fo­kus steht. Anfangs drehte sich in den Schulen aber al­les um die Schü­lergesundheit („Lehrkräfte sind für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler da!“), selbst wenn die Schulen aus­drück­lich da­zu ermuntert wurden, sich auch um die Lehrergesundheit zu kümmern.

Das hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die deutliche Mehr­zahl al­ler Schulen nennt in­zwi­schen bei ihrer Be­wer­bung das The­ma Lehrergesundheit als Schwer­punkt der künftigen Ar­beit. Das ist bei der ständig gewachsenen Be­las­tung der Schulen nicht verwunderlich. In der Zeit­schrift Schul­ver­wal­tung Nie­der­sach­sen (5/2011) schreibt Heinz Hundeloh (Unfallkasse Nordrhein-Westfalen) da­zu auf S. 114:

Der Gesundheitsstatus der Schü­le­rin­nen und Schü­ler so­wie der Leh­re­rin­nen und Leh­rer be­le­gen deut­lich, dass viele Schulen eher hoch geforderte, wenn nicht so­gar überforderte Stressgemeinschaften als fördernde Lehr- und Lerngemeinschaften bil­den. Wie soll aber ei­ne solche „Stressgemeinschaft“ ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag er­fül­len? Wie sollen Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich in der Schule nicht wohl füh­len, und Lehrkräfte, die sich über­las­tet und ausgebrannt füh­len, ei­ne gute Unterrichts- und Schulqualität re­a­li­sie­ren?

Ge­sund­heit im Sinne von zur Verfügung stehenden körperlichen, psychischen und sozialen Res­sour­cen kann als Voraussetzung von Arbeits- und Leis­tungs­fä­hig­keit, Pro­duk­ti­vi­tät und Motiviertheit nicht hoch ge­nug eingeschätzt wer­den. Das trifft auf Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu, ge­nau­so aber auch auf die Lehrkräfte. Schü­ler- und Lehrergesundheit hängen häufig zu­sam­men bzw. be­din­gen sich ge­gen­sei­tig. Die Er­fah­rung in GLL zeigt, dass es meis­tens kei­ne Rol­le spielt, ob ei­ne Schule mit Projekten im Be­reich der Schü­ler- oder der Lehrergesundheit beginnt - fast im­mer fol­gen Maß­nah­men im je­weils an­de­ren Be­reich oder die durchführten Teilprojekte wer­den als Verbesserung für beide Grup­pen er­lebt. Die Verbesserung der Schü­lergesundheit ist oh­ne Stär­kung der Lehrergesundheit auf Dau­er nicht mög­lich.

Diese Einsicht hat - nach anfänglichen Diskussionen - die Gesetzlichen Kran­ken­kas­sen, ob­wohl die meisten Lehrkräfte in Nie­der­sach­sen nicht bei ih­nen versichert sind, da­zu bewogen, sich in GLL zu en­ga­gie­ren, oh­ne zu dif­fe­ren­zie­ren, wel­che Maß­nah­men für wel­che Grup­pen in ei­ner Schule durchgeführt wer­den. Zu die­ser veränderten Sichtweise haben in besonderem Maße die Präventionsfachkräfte beigetragen, die als Prozessbegleiter und Be­ra­te­rin­nen in den Schulen ar­bei­ten. Ihr Erleben des Alltags in den o.g. „Stressgemeinschaften“ und die Berichte da­rü­ber haben bei den Kooperationspartnern auf allen Ebe­nen ei­ne an­de­re Sichtweise auf das Setting Schule und sei­ne Probleme bewirkt.

Der Ein­satz der Fachkräfte für schulisches Gesundheitsmanagement „vor Ort“ unterscheidet GLL von vielen an­de­ren Programmen zur Ge­sund­heits­för­de­rung in Schulen. Die Präventionsfachkräfte un­ter­stüt­zen diese u. a. beim Projektstart (Work­shop zur Interessenklärung, Zielentwicklung, Projektplanung, Or­ga­ni­sa­ti­on von Beteiligungsformen), be­glei­ten die Steuergruppen, mo­de­rie­ren Gesundheitszirkel, wenn Schulen da­mit ar­bei­ten, vermitteln regionale Kooperationen und Unterstützungsangebote. Von den Schulen, die „ih­re“ Fach­kraft nach den zwei Jahren intensiver Be­treu­ung am liebsten nicht mehr herge­ben wol­len, wird in besonderem Maße hervorgehoben, wie wich­tig deren externer Blick auf die Or­ga­ni­sa­ti­on Schule ist. Als Schulfremde kön­nen sie da­durch die professionelle Be­triebs­blind­heit in­fra­ge stel­len und Impulse für ei­ne an­de­re Herangehensweise an schon lange vorhandene Probleme ge­ben. Die befristete Be­glei­tung von Schulen beim Pro­zess der gesundheitsförderlichen Um­ge­stal­tung ist ein wesentliches Ele­ment für den Er­folg von GLL.

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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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