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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

In der Lobby - Lunchtalks der KGC Berlin zur Lobbyarbeit für gesundheitliche Chancengleichheit: Lobbyarbeit strategisch denken mit Janine Sterner am 25.08.2026

Kerstin Hauswald , Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.
28.07.2026

In der Lobby: Lunchtalks zur Lobbyarbeit für Gesundheitliche Chancengleichheit

Lobbyarbeit als gezielte Einflussnahme auf politische Entscheidungen wird in der Gesundheitsförderung häufig ambivalent bewertet. Zu Unrecht? In unserer neuen Lunchtalk-Reihe „In der Lobby“ beleuchten wir, wie politische Prozesse aktiv mitgestaltet werden können, welche Regeln und Erfolgsfaktoren dabei relevant sind und wer Lobbyarbeit betreiben sollte. In drei Terminen erhalten Sie Einblicke in Grundlagen der Lobbyarbeit in der Gesundheitsförderung. Den Abschluss bildet eine vertiefende Präsenz-Werkstatt am 11. November, in der Sie das Erlernte in eine eigene Lobbying-Strategie überführen können. Unsere kostenfreien Lunchtalks finden jeweils dienstags von 12:30 bis 14:00 Uhr statt.  

In der Lobby 1: Lobbyarbeit strategisch denken mit Janine Sterner  

Dienstag, 25.08.2026, 12.30-14.00 Uhr 

Politik ist ein Wettbewerb um Interessen, Werte und Ziele. Während andere professionell lobbyieren, fehlt es Akteur*innen der Gesundheitsförderung oft an Ressourcen, Instrumenten und Durchsetzungskraft. Zudem wird die Legitimität von Lobbyarbeit im eigenen Arbeitsalltag infrage gestellt. Doch gerade diese Arbeit wird immer wichtiger, um Themen rund um eine verbesserte gesundheitliche Chancengleichheit bei Entscheidungsträger*innen zu platzieren und gegen konkurrierende Prioritäten durchzusetzen. 

In diesem Auftakt-Lunchtalk nimmt Janine Sterner zentrale Impulse ihres vielbeachteten Beitrags vom Kongress Armut und Gesundheit 2026 auf. Sie zeigt, warum wir politische Prozesse verstehen und Lobbyarbeit als strategisches Werkzeug von Public Health nutzen müssen, um strukturellen Wandel anzustoßen. Praktische Beispiele aus der Arbeit in Niedersachsen und Bremen veranschaulichen, wie Themenanwaltschaft funktionieren kann. 

Anschließend gibt es Raum für Ihre Fragen und für eine gemeinsame Diskussion rund um die Fragestellungen: 

  • Wie bringen wir unsere Themen wirksam in politische Entscheidungen ein? 
  • Welche Erfahrungen gibt es bereits? 
  • Wie professionalisieren wir unsere Themenanwaltschaft, trotz knapper Ressourcen? 

Janine Sterner ist stellv. Geschäftsführerin der Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS). Als Schnittstelle zwischen Praxis, Politik und Wissenschaft entwickelt die LVG & AFS lebenswelt-orientierte Projekte und setzt sich für ressortübergreifende Zusammenarbeit im Sinne von Health in All Policies ein. Dabei versteht sie Lobbyarbeit als Brücke zwischen Fachwissen und politischer Realität, denn Gesundheitsförderung braucht nicht nur gute Arbeit in der Praxis, sondern auch strategische politische Einflussnahme. 

Anmeldung: https://kgc-berlin.gesundheitbb.de/f/284188-430236/

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Online

    Queer-sensibel beraten – trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (TIN) mitdenken

    In der Online-Fortbildung werden Grundlagen vermittelt sowie Begrifflichkeiten zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt geklärt. Nik Schinzler gibt als Referent für Diversity & Gender Einblicke in Lebensrealitäten von trans*, inter* und nicht-binären Personen und in Kleingruppen werden Bedarfe und Kommunikationsstrategien für den Arbeitskontext erarbeitet.  Nebst Impulsen zur Reflexion der eigenen Haltung gibt es Raum für Fragen und anhand praktischer Beispiele kann die sprachliche Umsetzung geübt werden.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsveranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 11.09.2026 - 12.09.2026

    Winterthur (Schweiz)

    Netzwerktreffen des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung

    40 Jahre Ottawa Charta: Bilanz und Zukunft der Gesundheitsförderung

    Was konnte die Gesundheitsförderung in diesen vier Jahrzehnten bewegen? Welche Ansätze haben sich bewährt – und welche weniger? Auf welchen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen können wir weiter aufbauen? Und wo liegen ungenutzte Potenziale für die Weiterentwicklung des Feldes? Gemeinsam möchten wir diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Impulse für eine zukunftsorientierte Gesundheitsförderung setzen.

    In mehreren Subplenen diskutieren wir am ersten Tag, wo der DACH-Raum in Bezug auf die Kernanliegen der Ottawa-Charta steht und welche Herausforderungen heute besonders ins Gewicht fallen. Gemeinsam beleuchten wir Entwicklungspotenziale sowie den Handlungsbedarf rund um den Settingansatz, die Werte, Prinzipien und Strategien der Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Handlungsfeldern. 

    Aufbauend auf der Zwischenbilanz zur Ottawa-Charta greifen wir am Folgetag die Themen des Netzwerktreffens 2024 erneut auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der identifizierte Handlungsbedarf konkret in Aus- und Weiterbildung, Evaluation und Wirkungsforschung, Qualitätsentwicklung und Praxis übertragen werden kann.

    Weitere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Netzwerktagung
    Veranstalter: ZHAW Institut für Public Health

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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