Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Höhere Rente, längeres Leben

24.01.2007

Eine Studie des Rostocker Max-Planck-Instituts für demografische Forschung untermauert, dass Menschen mit günstigeren ökonomischen Bedingungen eine höhere Lebenserwartung haben. Die Studie beruht auf Daten der Deutschen Rentenversicherung von 5,2 Millionen männlichen Rentnern.

Erst seit 2005 steht der Wissenschaft die umfangreiche und anonymisierte Datensammlung der Deutschen Rentenversicherung offen. Da die Höhe der Rente als ungefähres Maß für die wirtschaftliche Lage von Versicherten herangezogen werden kann, lassen sich mit den Daten Entwicklungen von Sterberisiko und Lebenserwartung bei unterschiedlicher Einkommenssituation untersuchen. Die Studie zeigt: Ein Mann mit hohen Beitragszahlungen hat bei Rentenbeginn mit 65 heute im Durchschnitt noch 19 Jahre zu leben. Wer wenig einzahlen konnte, hat nur noch 14 Jahre, also fünf Jahre weniger vor sich.

Rentenversicherungsdaten zeigen ungleiche Chancen auf einen langen Lebensabend

Dieses Ergebnis der Rostocker Studie ist nicht neu, die Grundaussage haben zuvor bereits andere Untersuchungen wie etwa Auswertungen des Sozioökonomischen Panels ergeben. Neu ist hingegen die hohe Fallzahl, auf deren Grundlage die Aussagen getroffen werden. Die Studie muss jedoch mit Einschränkungen arbeiten, wie das Team selbst betont: Die Daten von Frauen wurden von vornherein ausgeklammert, da viele Frauen der heutigen Rentnerinnengeneration nur wenige Jahre in das gesetzliche Rentensystem eingezahlt haben, so dass ihre Beitragszahlen keinen Rückschluss auf ihren sozialen Status zulassen. Auch blendet die Studie von vornherein jene Rentner aus, die besonders wenige Rentenpunkte erreichen. Unter ihnen wird ein hoher Anteil an Beamten, Freiberuflern und Selbständigen vermutet, die häufig nur zu geringen Teilen in das gesetzliche Rentensystem eingezahlt haben. So fallen für Westdeutschland mehr als 20 Prozent der Rentenbezieher aus der Studie heraus.  Ebenso wenig konnten in der Studie Personen mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft bzw. mit Migrationshintergrund berücksichtigt werden. Unter den ausgeklammerten Gruppen werden vermutlich viele sein, die tatsächlich eine sehr geringe Rente beziehen und den Durchschnitt der Lebenserwartung bei den Niedrigeinkommen weiter nach unten gedrückt hätten, womit die Differenz zwischen Arm und Reich noch größer gewesen wäre. Hier dürften einige der Gründe dafür liegen, dass sich in anderen Untersuchungen ohne solche Einschränkungen der Stichprobe bei Männern bis zu zehn Jahre Unterschied in der Lebenserwartung je nach Einkommenslage ergeben haben.

Interessant an der Studie ist daher weniger die Größe des Unterschiedes in der Lebenserwartung, als vielmehr die nahezu lineare Entwicklung der Lebenserwartung bei höherem Einkommen. Die Forschungsgruppe betont jedoch, damit keine Kausalitäten zu liefern, die eher im Bereich Bildung, Gesundheitszustand und Lebensstil zu suchen seien.
Wie sich der Gewinn an Lebenserwartung auf die unterschiedlichen Einkommensgruppen verteilt, könnte eines der nächsten Projekte der Forschungsgruppe sein. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitssystem rechnen die Wissenschaftler zudem mit einer Zunahme der sozialen Differenzierung in der Lebenserwartung.

Quellen und Literaturhinweise:

Gaudecker, H.-M. von und Scholz, R.D.: Lifetime earnings and life expectancy,
MPIDR Working Paper WP 2006-008, www.demogr.mpg.de/Papers/Working/wp-2006-008.pdf

Eine Zusammenfassung auch in: "Demografische Forschung Aus Erster Hand" (Herausgeber: Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock, Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, und Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels), Ausgabe 4/2006, online verfügbar unter:
www.demografische-forschung.org/archiv/defo0604.pdf

Zurück zur Übersicht
  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 11.09.2026 - 20.09.2026

    Bundesweit

    Engagement macht stark!

    Die 22. Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird vom 11. bis 20. September 2026 stattfinden. In den vergangenen Jahren wurden jeweils rund 20.000 Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Wir freuen uns darauf, auch 2026 wieder gemeinsam ein starkes Zeichen für Engagement zu setzen. Ob Nachbarschaftsfest, Mitmachaktion, Workshop, Vereinsveranstaltung oder Tag der offenen Tür – jede Aktion macht sichtbar, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement in Deutschland ist. Gemeinsam zeigen wir, was Engagement bewegt und wie wir unter dem Motto „Miteinander Zukunft gestalten“ Zukunft vor Ort möglich machen. Sei dabei!

    Mitmachen ist ganz einfach:

    • Aktion oder Veranstaltung für September planen
    • auf der Engagement-Plattform eintragen
    • Teil der bundesweiten Engagement-Woche werden

     Ab sofort können Aktionen und Veranstaltungen für die Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11. bis 20. September 2026 in der Engagement-Plattform eingetragen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

     

    Kategorie: Aktionswoche
    Veranstalter: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
  • 18.09.2026 - 20.09.2026

    Drahnsdorf​​

    "Gute Ernährung vor Ort möglich machen"

    Jahreskongress der Ernährungsräte 2026

    In vielen Regionen gibt es bereits wertvolles Praxiswissen: aus Ernährungsräten, Modellregionen, kommunalen Projekten und regionalen Netzwerken. Beim Jahreskongress fragen wir, wie dieses Wissen besser zugänglich, übertragbar und nutzbar wird – damit Menschen vor Ort leichter ins Handeln kommen und regionale Ernährungssysteme gemeinsam aufbauen können. Das Programm verbindet gemeinsames Ankommen, fachliche Impulse, Dialogformate, Sessions, Projektwerkstatt, Mitgliederversammlung und informellen Austausch. 

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Jahrestagung
    Veranstalter: Netzwerk der Ernährungsräte e.V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben