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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Good Practice - Werkstatt Quartier

Reger Austausch unter Kommunen

Kathrin Dietz , bis Ende 2012: Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e.V.
17.10.2012

Am 12. und 13. Ok­to­ber 2012 führte der Regionale Kno­ten Mecklenburg-Vorpommern die Ver­an­stal­tung „Good Practice- Werk­statt Quar­tier“ in Stral­sund durch. Dazu eingeladen waren al­le Ko­or­di­na­to­rin­nen und Koordinatoren der Arbeitskreise Ge­sund­heits­för­de­rung so­wie die Quar­tiers­ma­na­ge­rin­nen und Quar­tiers­ma­na­ger des Prog­ram­mes „Soziale Stadt“ in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Weitere Mitarbeiterinnen der Lan­des­ver­ei­ni­gung für Ge­sund­heits­för­de­rung Mecklenburg-Vorpommern e.V. waren eben­falls ver­tre­ten.

Ziel­set­zung war es die Good Practice-Kriterien für Netzwerke so­wie deren Nut­zung für die eigene Ar­beit im kommunalen Part­ner­pro­zess „Gesund auf­wach­sen für al­le!“ herauszuarbeiten. Unter den Teilnehmenden gab es einen hohen Gesprächsbedarf. So wurde die Gruppenarbeit zu einem lebhaften Aus­tausch un­ter­ei­nan­der.

Dabei kam un­ter anderem die Fra­ge auf, in­wie­weit die vorgestellten Praxisbeispiele für Netzwerke auf die jeweiligen Kom­mu­nen vor Ort über­trag­bar sind. Es wurde deut­lich, dass die Teilnehmenden mehr über praktische Beispiele er­fah­ren wollen- vor allem über Par­ti­zi­pa­tions­me­tho­den und Me­tho­den des leichteren Zugangs zu den Ziel­grup­pen, ein­schließ­lich der Me­tho­den zur Bedarfserhebung bei den Ziel­grup­pen.

Die Bedürfnisse und Fra­gen die­ser Ver­an­stal­tung wird der Re­gio­na­le Kno­ten auf­grei­fen und diese in die weitere Ar­beits­pla­nung ein­bau­en.

Derzeit gibt es eine Partnerkommune in Mecklenburg-Vor­pom­mern, Landkreis Vorpommern-Rügen. Durch den Work­shop ha­ben nun vier weitere Kom­mu­nen ihr In­te­res­se bekundet. Es wur­den teil­wei­se schon konkrete Termine festgelegt. So wird der Re­gio­nale Kno­ten bei­spiels­wei­se im Ja­nu­ar 2013 in einem Land­kreis den Partnerprozess vorstellen und ge­mein­sam mit der Ver­tre­terin des Fachdienstes Ge­sund­heit den Be­tei­lig­ten die Vorteile des kom­munalen Part­ner­pro­zes­ses dar­le­gen.

Im Work­shop wurden die Good Practice-Kriterien und der Pubilc Health-Ak­tions­zyklus mit ein­be­zog­en. Die Kon­zept­er­ar­bei­tung ist ein län­ger­fris­tig angelegtes Vorhaben, das die Zu­sam­men­ar­beit aller Be­tei­lig­ten erfordert. Es wurden konkrete Termine ge­setzt und die Auf­ga­ben verteilt. So geht es im ersten Schritt bei­spiels­wei­se da­rum, den Be­griff „Setting Kom­mu­ne“ für das angestrebte Kon­zept zu de­fi­nie­ren.

Insgesamt lässt sich ein positives Fa­zit zie­hen. Die Zu­sam­men­ar­beit der Landkreise wurde wei­ter gestärkt und ei­ne Wei­ter­ar­beit an dem The­ma ist geplant. Um mög­lichst nah an den Bedürfnissen der Kom­mu­nen zu ar­bei­ten, wird die Aus­wer­tung der Feed­back­bö­gen Grund­la­ge für die wei­tere Pla­nung der Ar­beit des Regionalen Kno­tens sein. Die Landkreise, die nicht vertreten sein konnten, wer­den durch den Regionalen Kno­ten Mecklenburg-Vorpommern er­neut kontaktiert, um den Partnerprozess wei­ter im Land be­kannt zu ma­chen und wei­tere Kom­mu­nen da­für zu ge­win­nen.

Die Ver­an­stal­tung wurde er­mög­licht durch eine För­de­rung der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 14.04.2026

    digital via Zoom

    ‚Health in All Policies in der Kommune erfolgreich anstoßen‘

    Ein offenes Online-Treffen des Nachwuchsnetzwerks Öffentliche Gesundheit

    Anknüpfend an die Satellitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit ‚Das Ganze ist mehr! Zusammenarbeit in der Kommune‘ möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie ressortübergreifende Zusammenarbeit für verhältnisorientierte Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene angestoßen werden kann – auch aus (Nachwuchs-)Positionen ohne formale Entscheidungsbefugnis.

    Wir freuen uns, dass wir als Referentin für den ersten Teil der Veranstaltung Zsuzsanna Majzik gewinnen konnten. Als Sozialmanagerin und Public Health Expertin leitet sie das Sachgebiet Sonder- und Strategische Themen am Gesundheitsreferat München. Sie wird Einblicke in den Entstehungsprozess der kürzlich überarbeiteten ressortübergreifenden Fachleitlinie Gesundheit der Landeshauptstadt München geben und aus ihrer langjährigen Erfahrung als Prozessbegleiterin in Kommunen berichten.

    In der zweiten Hälfte steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es beim Anstoß von Health in All Policies auf kommunaler Ebene? Welche Gelingensfaktoren und Hürden spielen eine Rolle?

    Eingeladen sind alle, die sich dem Nachwuchs zugehörig fühlen (ganz unabhängig vom Alter) oder mit dem Nachwuchs in Austausch treten und Erfahrungen teilen möchten.

    Zoom-Meeting Zugangsdaten:
    Zeit: 14. Apr. 2026 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
    Meeting-ID: 628 0257 0413
    Kenncode: 374575
    Beitreten – So geht's

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Nachwuchsnetzwerk Öffentliche Gesundheit (NÖG)
  • digital

    1. Bayerischer Kongress Prävention und Gesundheitsförderung

    Fokus: Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz

    Mit jährlich wechselnden Akzenten wird der neue Bayerische Kongress Prävention und Gesundheitsförderung die Ziele des Masterplans Prävention in den Blick nehmen. Der Fokus der ersten hybriden Veranstaltung am 15. April 2026 liegt auf Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz – zwei Themen, die für Präventionserfolge unverzichtbar sind. 

    Neben spannenden Vorträgen werden der Austausch und die Vernetzung der bayerischen Akteur*innen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in den Fokus gerückt. Nationale und internationale Expert*innen setzen neue Impulse und vertiefen das praktische Wissen in Workshops, Austauschformate schaffen Raum für fachlichen Dialog. Der Schwerpunkt des Auftakts für die neue Kongressreihe zu Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern liegt auf "Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz".

    Die Veranstaltung vor Ort ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie die Möglichkeit online dabei zu sein. Anmeldungen für die Online-Teilnahme sind bis zum 9. April 2026 möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung

… weitere Termine

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Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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