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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Gesundheitswettbewerb "Wir knüpfen Netzwerke für mehr Bewegung"

vier lokale Thüringer Gesundheitsprojekte ausgezeichnet

  • Dorit Helbig , bis 30.6.2012: Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V.
  • Uta Maercker , Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen AGETHUR
30.05.2011

Um Gesundheitsförderung vor Ort erfolgreich umzusetzen und nachhaltig zu etablieren, bedarf es zahlreicher Faktoren. Von hoher Bedeutung ist es, Akteure zu motivieren, gezielt zusammenzuarbeiten, und konkrete Erfolge für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Vor diesem Hintergrund wurde der Wettbewerb „Wir knüpfen Netzwerke für mehr Bewegung“ von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. (AGETHUR) ins Leben gerufen.
Hintergrund des Wettbewerbs ist der zunehmende Bewegungsmangel auch in der Thüringer Bevölkerung. Dr. Eva-Maria Hähnel, Geschäftsführerin der AGETHUR, hierzu: „Unser Anliegen war es daher, alle in der Gesundheitsförderung verantwortlichen Personen, also Landkreise, Kommunen, einzelne Stadtteile, aber auch Vereine und Institutionen, zur gegenseitigen Vernetzung aufzurufen, um ein noch breiteres Bewegungsangebot für die Menschen in Thüringen zu schaffen. Gesundheitsförderung vor Ort gelingt am besten unter Einbezug aller. Auf diesem Weg werden Synergien genutzt und unkoordiniertes Handeln vermieden.“

Unterstützt von den Partnern AOK PLUS, dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sowie von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Gesundheitsinitiative IN FORM wurden im Wettbewerb lokale Projekte zur Gesundheitsförderung in den zwei zentralen Bereichen „Bewegungskonzepte“ und „Netzwerke“ gesucht und gefunden.

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Taubert hat am 23. Mai 2011 die folgenden vier lokalen Gesundheitsprojekte ausgezeichnet:

  • der Turnverein Weißendorf e.V. und das AWO-Jugendzentrum „Hugo“ aus Jena-Winzerla als Preisträger im Bereich „Bewegungskonzepte“
  • sowie der Landkreis Hildburghausen und der Kreissportbund Greiz e.V. als Preisträger im Bereich „Netzwerke“.

Jeder Gewinner erhält ein zweckgebundenes Preisgeld über 2.500 Euro für sein Projekt sowie das Prädikat „Aktiv für Gesundheitsziele in Thüringen“. Im Jahr 2013 wird die Entwicklung der prämierten Projekte dann nochmals überprüft, um auch darüber hinaus das Prädikat weiter führen zu dürfen.  

AOK-Geschäftsführer Matthias Dusel sagt anlässlich der Siegerprämierung: „Dieser Wettbewerb fand zum ersten Mal in Thüringen statt und wir haben uns sofort entschieden, ihn zu unterstützen. Denn er wirkt ganz gezielt dort, wo unsere Versicherten sind - mitten im Leben. Erfolgreiche Gesundheitsförderung muss die Menschen in ihrem Lebensumfeld abholen. Wie das funktionieren kann, zeigen uns die heute geehrten Siegerprojekte auf vorbildliche Weise. Dieser Wettbewerb ist damit ein weiterer Baustein in der Reihe unserer Präventionsangebote, mit denen wir jährlich mehr als 150.000 Menschen im Freistaat erreichen.“

„Körperliche Aktivität ist zweifellos einer der wichtigsten Faktoren für eine gute Gesundheit. Leider ist diese Erkenntnis noch lange nicht im ausreichenden Maße im Alltagsverhalten der Menschen angekommen. Ein öffentlicher Wettbewerb ist daher ein guter Weg, dem Thema mehr Aufmerksamkeit und mehr gesundheitspolitisches Gewicht zu geben“, erklärt Thüringens Gesundheitsministerin Heike Taubert. „Die vier ausgezeichneten Projekte zeigen vorbildlich, wie unterschiedliche Partner ihre verschiedenartigen fachlichen Kompetenzen aufeinander abstimmen, um das gemeinsame Ziel ‚Mehr Bewegung’ auf bestmögliche Weise zu erreichen. Die Preisträger machen deutlich, wie kommunale Gesundheitsförderung aussehen kann und aussehen sollte.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Schwangere begleiten

    Fachtag zu den neuen Handlungsempfehlungen Schwangerschaft

    Im Sommer veröffentlicht das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung seine neuen nationalen Handlungsempfehlungen „Ernährung, Bewegung und weitere Gesundheitsaspekte vor und während der Schwangerschaft“. Aus diesem Anlass lädt es die Wissenschafts- und Fach-Community zum Fachtag zu den neuen Handlungsempfehlungen Schwangerschaft ein.

    Die an den Empfehlungen beteiligten Wissenschaftler*innen stellen in Fach-Vorträgen ausgewählte Aspekte vor und bringen die Teilnehmenden auf den aktuellen Stand. Eine Podiumsdiskussion bietet zudem Raum für den Blick in die Praxis.

    Weitere Informationen:

    Kategorie: Fachtagung
  • 11.09.2026 - 12.09.2026

    Winterthur (Schweiz)

    Netzwerktreffen des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung

    40 Jahre Ottawa Charta: Bilanz und Zukunft der Gesundheitsförderung

    Was konnte die Gesundheitsförderung in diesen vier Jahrzehnten bewegen? Welche Ansätze haben sich bewährt – und welche weniger? Auf welchen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen können wir weiter aufbauen? Und wo liegen ungenutzte Potenziale für die Weiterentwicklung des Feldes? Gemeinsam möchten wir diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Impulse für eine zukunftsorientierte Gesundheitsförderung setzen.

    In mehreren Subplenen diskutieren wir am ersten Tag, wo der DACH-Raum in Bezug auf die Kernanliegen der Ottawa-Charta steht und welche Herausforderungen heute besonders ins Gewicht fallen. Gemeinsam beleuchten wir Entwicklungspotenziale sowie den Handlungsbedarf rund um den Settingansatz, die Werte, Prinzipien und Strategien der Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Handlungsfeldern. 

    Aufbauend auf der Zwischenbilanz zur Ottawa-Charta greifen wir am Folgetag die Themen des Netzwerktreffens 2024 erneut auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der identifizierte Handlungsbedarf konkret in Aus- und Weiterbildung, Evaluation und Wirkungsforschung, Qualitätsentwicklung und Praxis übertragen werden kann.

    Weitere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Netzwerktagung
    Veranstalter: ZHAW Institut für Public Health

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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