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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Gesundheitsförderung bei Geflüchteten

Themenblatt des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit

Geschäftsstelle Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit
16.11.2016

Der Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit setzt sich da­für ein, die Kom­mu­ne zu ei­nem guten und ge­sun­den Ort für al­le zu ma­chen. Dabei ste­hen Menschen in schwieriger sozialer Le­bens­la­ge im Vordergrund. Dazu ge­hö­ren auch Geflüchtete. Um auch ih­nen ein gesundes Leben in der neuen Heimat zu er­mög­li­chen - sei es auf Zeit oder für im­mer - sind An­ge­bo­te der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on un­er­läss­lich.
Nachdem im Laufe des letzten Jahres vor al­lem die Si­cher­stel­lung der Gesundheitsversorgung der Geflüchteten im Vordergrund stand, ist es nun an der Zeit, den Blick stärker auf die längerfristigen Bedarfe der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on zu rich­ten. In vielen Kom­mu­nen kön­nen Geflüchtete vermehrt von Notunterkünften in längerfristige Ein­rich­tung­en oder eigene Woh­nung­en um­zie­hen. Damit än­dern sich auch die formalen Zu­stän­dig­keit­en: Die Geflüchteten sind nun bei­spiels­wei­se sta­bil in der Kran­ken­ver­si­che­rung eingegliedert und wer­den durch das Jobcenter betreut.

Welche besonderen Herausforderungen an die Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on mit Geflüchteten gibt es? Wie kön­nen die Belange von Geflüchteten im Rahmen beste­hender Prä­ven­ti­onsketten aufgegriffen wer­den? In unserem Themenblatt wer­den zu­nächst die Aus­gangs­la­ge und beste­hende Zugangshürden zum Gesundheitssystem erläutert. Im An­schluss da­ran zei­gen wir an­hand von Beispielen, wie be­reits beste­hende Projekte für die Grup­pe geflüchteter Menschen geöffnet wer­den kön­nen (Sei­te 2, Flens­burg) und wie ei­ne Prä­ven­ti­onskette für Geflüchtete aus­se­hen kann (Sei­te 3, Salzgitter). Auf Sei­te 4 ste­hen die Belange geflüchteter Kinder und Jugendlicher im Rahmen integrierter kommunaler Stra­te­gien im Vordergrund.

Viel Vergnügen beim Le­sen!

Ihr Team des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des
Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit

  • Das aktuelle Themenblatt kön­nen Sie hier herunterladen.
  • Hier fin­den Sie au­ßer­dem al­le weiteren Themenblätter und Print-Newsletter des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des.
  • Mehr Hintergrundwissen, Beispiele guter Pra­xis und Material zu dem The­ma Geflüchtete fin­den Sie auch auf unserer Un­ter­sei­te Gesundheitsförderung bei Geflüchteten.
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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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