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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Gesundheitsförderung auf Augenhöhe?!

Qualitätsentwicklung mit Web 2.0 und Social Media

Petra Hofrichter , Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
10.05.2012

Web 2.0 und Social Me­dia sind Schlagworte so­wohl für ei­ne Rei­he von interaktiven Ele­men­ten und digitalen Me­di­en als auch Tech­no­lo­gien im In­ter­net. Hierbei konsumiert die Nut­ze­rin bzw. der Nut­zer nicht mehr nur den Inhalt, son­dern stellt selbst Inhalte zur Verfügung, beteiligt sich an Dis­kus­sio­nen, vernetzt sich mit anderen Akteuren und gestaltet Interaktionen zu verschiedenen Themen. Aber wie kom­men Web 2.0 und Social Me­dia mit Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on zu­sam­men? Wie wer­den diese Me­di­en bis­her in diesem Feld genutzt? Welche Mög­lich­keit­en zur ziel­grup­pen­ge­rech­ten An­spra­che und Beteiligung gibt es? Wie kön­nen solche Tech­no­lo­gien die Qua­li­tät in der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on verbessern?

Der erste Work­shop im Rahmen der Fortbildungsreihe 2012 „Was bedeutet Qua­li­tät in der Ge­sund­heits­för­de­rung? Welches In­stru­ment passt für mei­nen Praxisalltag? - Praxisnahe Qua­li­tätsentwicklung in der Ge­sund­heits­för­de­rung“ beschäftigte sich ge­nau mit diesen Fra­gen.

In einer Mi­schung aus fachlichen Inputs und Beispielen aus der Pra­xis gaben die Referenten und die Re­fe­ren­tin einen Ein­blick in das weite Feld von Web 2.0 und Social Me­dia und die Nut­zung in der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on.

Christoph Karlheim von der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld gab einen Ein­stieg ins The­ma und stellte un­ter dem Ti­tel „Ge­sund­heits­kom­munikation Web 2.0“ wis­sen­schaftliche Grund­la­gen und verschiedene Nut­zungs­be­rei­che dar. Nach einer Dis­kus­si­on zu Chan­cen und Risiken von neuen Me­di­en für den ei­ge­nen Pra­xis­all­tag machte Niels Löchel von Ge­sund­heit Berlin-Bran­denburg e.V. an­hand des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ verschiedene Einsatzgebiete von Web 2.0 und Social Me­dia deut­lich. Er berichtete über Er­fah­rung­en bei der Ein­füh­rung solcher Ele­men­te und leg­te da­rü­ber hinaus einen Fo­kus auf die zielgruppengerechte An­spra­che.

Nach der Mit­tags­pau­se stellte An­net­te Quinton von der Behörde für Schule und Berufsbildung das Good Practice Bei­spiel „Superklasse“ vor. Im Mit­tel­punkt standen die Fra­gen: Wie wurden in dem Pro­jekt neue Me­di­en genutzt? Warum wurden diese Zugänge ge­wählt? Und wie se­hen die Erfolge aus? Im An­schluss an die Impulse und das Bei­spiel konnten die Teil­neh­mer/in­nen mit Hilfe von ver­schie­de­nen Diskussionsmethoden ins Ge­spräch kom­men und das Gehörte re­flek­tie­ren.

O-Ton einer Teilnehmerin: „Sehr interessant, viele neue Informationen, guter Praxisbezug, sehr le­ben­dig, regt zum nach- und weiterdenken an. Vielen Dank!

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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.
  • Bundeskonferenz "Gesund und aktiv älter werden" 2026

    Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren

    Wie können wir Demenz wirksam vorbeugen? Welche Ansätze funktionieren wirklich – und wie bringen wir sie in die Praxis? Diese hochaktuellen Fragen stehen im Mittelpunkt der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Die Konferenz findet am Mittwoch, den 22. April 2026, in Köln statt. Eingeladen sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachkräfte aus Wissenschaft, Praxis und Politik, um gemeinsam die Demenzprävention in Deutschland nachhaltig zu stärken.

    Die Teilnehmenden erwartet aktuelle Erkenntnisse zu demenzpräventiven Lebensstilfaktoren im Kontext anderer nicht-übertragbarer Erkrankungen, nationale und internationale Good-Practice-Beispiele sowie Impulse zu personalisierten und multimodalen Präventionsstrategien. Darüber hinaus werden Maßnahmen der Verhältnisprävention und Möglichkeiten der Früherkennung beleuchtet. Renommierte Expertinnen und Experten geben wissenschaftliche Impulse und praxisnahe Einblicke, darunter Professorin Dr. Daniela Berg, Professor Dr. Frank Jessen und Professor Dr. René Thyrian. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Diskussionen.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnahmeplätze begrenzt sind. 

    Weitere Informationen und die Anmeldung unter www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformationen/unsere-bundeskonferenzen/aktuelle-bioeg-bundeskonferenz

    Kategorie: Konferenz
    Veranstalter: Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit
  • 23.04.2026

    online via Zoom

    Gesundheitsförderung in der Kaffeepause

    Digitaler Kurzaustausch: "Die Ottawa-Charta verstehen – Leitideen für die Gesundheitsförderung"

    Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen lädt interessierte kommunale Fachakteur*innen zu einem digitalen Kurzaustausch via Zoom ein. Unter dem Motto „Gesundheitsförderung in der Kaffeepause“ erhalten Sie neue Impulse für Ihre Arbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung und haben die Möglichkeit, sich zu vernetzen sowie eigene Erfahrungen einzubringen.

    Die Veranstaltung dauert 90 Minuten. Sie beginnt mit einem themenbezogenen Impulsvortrag zu den Grundlagen der Ottawa-Charta und ihrer Bedeutung für die kommunale Gesundheitsförderung. Referent ist Dr. Frank Lehmann (Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialwissenschaften). Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, ihre Praxiserfahrungen einzubringen. Diese werden im Kontext der Handlungsfelder und Strategien der Ottawa-Charta diskutiert. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Reflexion, welche Impulse und Wege notwendig sind, um Gesundheitsförderung vor Ort unter den aktuellen Bedingungen nachhaltig und ressortübergreifend zu verankern.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: KGC Hessen

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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