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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen - Bildung im Quartier gestalten

Das Bildungszentrum Tor zur Welt in Hamburg-Wilhelmsburg stellt sich vor

Theda von Kalben , Bildungszentrum Tor zur Welt
20.10.2016

Das Bildungszentrum Tor zur Welt ist ei­ne Gemeinschaftseinrichtung schulischer und nichtschulischer Part­ner mit dem Ziel, die Bildungssituation in ei­nem be­nach­tei­lig­ten Stadt­teil durch vielfältige An­ge­bo­te und ei­ne enge Zu­sam­men­ar­beit zu verbessern. Die vernetzte Ar­beit im Quar­tier trägt zu verbesserten Bildungs- und Gesundheitschancen bei.

Vielfältige An­ge­bo­te und enge Zu­sam­men­ar­beit: Die Bil­dungssituation in ei­nem be­nach­tei­lig­ten Stadt­teil verbessern

Im Zu­sam­men­hang mit der bun­des­wei­ten De­bat­te über Bil­dungslandschaften und die Rol­le der Schulen im Stadt­teil gab es 2005 in Hamburg ei­ne In­iti­a­ti­ve der Bil­dungsbehörde zum Auf­bau von Quartiersschulen/Bil­dungszentren. Mit die­ser Idee sollte die Bil­dungslage -besonders in be­nach­tei­lig­ten Stadt­teilen- verbessert wer­den. Bil­dungszentren öff­nen sich stärker in den Stadt­teil und vernetzen sich eng mit Partnern aus Bil­dung, Be­ra­tung und Be­treu­ung. Strukturelle Barrieren zwi­schen sozialer Herkunft und Schul­ab­schluss sollen so schritt­wei­se abgebaut und mehr Kinder mit Migrationshintergrund zu besseren Abschlüssen geführt wer­den. Bil­dungs- und Be­ra­tungsangebote für Er­wach­se­ne sollen da­rü­ber hinaus die sozialen La­gen der Fa­mi­lien sta­bi­li­sie­ren wel­che ih­rer­seits zur Er­hö­hung der gesundheitlichen Chan­cen bei­tra­gen kön­nen.

Der Stadtteil Hamburg Wilhelmsburg

Wilhelmsburg ist ein Zuwanderstadtteil mit ca. 50.000 Einwoh­nern aus über 30 Nationen. Der An­teil junger Menschen ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen be­son­ders hoch, die Bildungssituation ist je­doch deut­lich schlechter. In Hamburg beträgt die Quo­te der Schul­ab­gän­ger oh­ne Hauptschulabschluss 7%, in Wilhelmsburg sind es da­ge­gen 17%. Die Ab­iturientenquote liegt in der Gesamtstadt bei 55 %, in Wilhelmsburg ma­chen nur 28 % der Ju­gend­li­chen das Ab­itur. Viele Kinder und Ju­gend­li­che aus Fa­mi­lien mit niedrigen Einkommen und fehlendem Bildungshintergrund kön­nen ih­re Potenziale nicht aus­schöp­fen und brau­chen des­halb zusätzliche Un­ter­stüt­zung durch die Bildungseinrichtungen.

Auf­bau ei­ner Präventions- und Bil­dungskette: Das Bil­dungszentrum
Tor zur Welt

Vor diesem Hintergrund wurde 2013 mit­ten in Wilhelmsburg das Bil­dungszentrum Tor zur Welt eröffnet. Drei Schulen, ei­ne Kita, ein freies Kindertheater und verschiedene außerschulische Part­ner haben sich ge­mein­sam auf den Weg gemacht, ei­ne lokale Bil­dungslandschaft aufzubauen. Sie bie­ten ein umfangreiches Programm an Be­ra­tung, Bil­dung, Un­ter­stüt­zung und Kul­tur. Hier gibt es z.B. ei­ne Elternschule mit vielfältigen Bewegungs- und Be­ra­tungsangeboten und auch die Volkshochschule bietet diverse Kur­se im Be­reich Ge­sund­heit an.

Der neue Bil­dungsort setzt sich aus verschiedenen Baustei­nen zu­sam­men, wel­che An­ge­bo­te für al­le Al­ters­grup­pen um­fas­sen:

  • Das Regionale Bil­dungs- und Be­ra­tungszentrum besteht aus ei­ner Grundschulabteilung mit klei­nen Lerngruppen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ei­ner schulischen Be­ra­tungsstelle für Bil­dungseinrichtungen aus dem ganzen Stadt­teil.
  • Die Elbinselschule, ei­ne reformpädagogische Grund­schu­le, hat ih­re Räume im Neubaubereich und setzt in besonderer Wei­se The­a­terpädagogik, ein multisensuelles Lernkonzept, die För­de­rung der Sprach­kompetenz so­wie ein begabungsförderndes Lernangebot um.
  • Das Helmut-Schmidt-Gym­na­si­um ist das einzige Gym­na­si­um auf der Elbinsel mit ei­nem profilierten An­ge­bot von Jahr­gang 5 bis 12. Das Bestandsgebäude wurde grundsaniert und es entstanden zusätzliche Räume für besondere pädagogische An­ge­bo­te.
  • Die Bil­dungs- und Be­ra­tungseinrichtungen für Er­wach­se­ne sind zen­tral im sogenannten Torhaus am An­ker­platz plat­ziert. Verikom bietet Sprach- und Integrationskurse an und berät Fa­mi­lien in Not. Die Volkshochschule hat ein breites Spek­trum an Kur­sen und konnte be­reits im ersten Jahr über 40 neue An­ge­bo­te durch­füh­ren. Wei­ter­bil­dung Hamburg berät Er­wach­se­ne in Fra­gen der Berufsorientierung und Um­schu­lung. Die Inselmütter wer­den als Be­ra­te­rin­nen für Fa­mi­lien mit Migrationshintergrund aus­ge­bil­det und be­glei­ten bei Be­darf auch bei Behördengängen oder Arztbesuchen. Die Elternschule bietet verschiedenste Kur­se für Fa­mi­lien mit klei­nen Kin­dern an und nutzt da­für das InselCafé als Ort der Be­geg­nung und des Austausches. Das freie The­a­ter am Strom hat eigene Probenräume und ist ein wichtiger Kooperationspartner der Schulen. Die Elternmentoren der Schulen ar­bei­ten eng mit den Fa­mi­lienlotsen der angrenzenden Kita Koppelstieg zu­sam­men und be­ra­ten Eltern bei Fra­gen rund um den Kita- und Schulalltag.

Ziele des Bildungszentrums

Die folgenden Hauptziele sind die Grund­la­ge der Zu­sam­men­ar­beit der Ein­rich­tung­en im Tor zur Welt:

  • Bil­dung im Stadt­teil auf­wer­ten und qualifizierte Abschlüsse erhöhen
  • Attraktive Bil­dungsangebote durch Kooperationen zwi­schen Schule und nicht-schulischen Part­nern entwickeln

Darüber hinaus wird die Ar­beit von ge­mein­sam definierten Leit­li­nien ge­tra­gen. Die Bil­dungs- und Teilhabechancen der Menschen im Quar­tier sollen un­ab­hän­gig von der sozialen Herkunft verbessert wer­den. Dabei wer­den die Heterogenität und die kulturelle Vielfalt als Chan­ce für erfolgreiche Bil­dungs­wege gesehen. Demokratische Grund­hal­tung­en und nachhaltige Lebensformen be­stim­men das tägliche Handeln der Ein­rich­tung­en im Haus. In einer guten Mi­schung aus Kon­zen­tra­ti­on, Ent­span­nung, Be­we­gung und gesunder Er­näh­rung sollen die Kinder und Ju­gend­li­che auf ihrem Bil­dungs­weg gefördert wer­den. Individuelles Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung sind wesentliche Bestandteile der schulischen Konzepte im Bil­dungszentrum.

Bil­dung im Stadt­teil auf­wer­ten und qualifizierte Bil­dungsabschlüsse erhöhen

Zur Um­set­zung die­ser Ziele bie­ten die ge­mein­schaft­lich genutzten Flä­chen be­son­ders gute Voraussetzungen. Denn Kinder, Ju­gend­li­che und Er­wach­se­ne fin­den im Tor zur Welt ein umfassendes Bil­dungsangebot in ei­ner besonderen räumlichen At­mo­sphä­re: Offene Lernbereiche und vielfältig gestaltete Klassenräume in den Schulen för­dern das individuelle Lernen. Attraktive neue Fachräume wie z.B. die Umweltzentren, ei­ne Mediale Geowerkstatt, Bibliotheken und ei­ne moderne medientechnische Aus­stat­tung in al­len Klassenräumen ge­hö­ren zu den Neu­e­rung­en des Zentrums. In ei­ner großen Men­sa mit Produktionsküche wer­den täg­lich 1000 Es­sen von dem privaten Caterer Rebional frisch gekocht. Das gemeinsame Mittagessen ist ein wichtiger Be­stand­teil des pädagogischen Konzeptes. Das InselCafé ist für al­le erwachsenen Mit­ar­bei­ter des Hauses, Gäste und Be­su­cher aus dem Stadt­teil täg­lich geöffnet.

Weitere zentrale Ele­men­te um­fas­sen die För­de­rung von Spra­che, Vielfalt, Be­we­gung und Qualifizierung:

  • Sprachförderung hat in Einwandererstadttei­len ei­ne besondere Be­deu­tung und das Le­sen von Büchern ist ein zentraler Schlüs­sel zum Er­folg. Drei Bi­bli­o­theken ste­hen des­halb un­terschiedlichen Al­ters­grup­pen zur Verfügung. Die drei Schulen tei­len sich die Per­so­nal­kos­ten für ei­ne Stel­le in der Bi­bli­o­thek, die ne­ben der Aus­lei­he auch Schülergruppen betreut und bei Hausaufgaben un­terstützt.
  • Die Kinder und Ju­gend­li­chen brin­gen vielfältige Be­ga­bung­en aus ihren jeweiligen Kulturkreisen mit. Diese wer­den in den Schulen be­son­ders gefördert und in der Au­la und den Veranstaltungshallen re­gel­mä­ßig in Musik- und The­a­tervorführungen präsentiert. Hierbei un­terstützt un­ter anderem auch der Kooperationspartner The­a­ter am Strom.
  • Zwei Dreifeldhallen und ei­ne Bewegungshalle wer­den rund um die Uhr von den Schulen, Verei­nen, der Elternschule und der Volkshochschule genutzt.
  • Im Be­reich der Er­wach­se­nen­bil­dung gibt es vielfältige Qualifizierungsmöglichkeiten, zum Bei­spiel wer­den Frauen aus un­terschiedlichsten Herkunftsländern als Inselmütter qua­li­fi­ziert und be­ra­ten Fa­mi­lien. Der Caterer Rebional beschäftigt Mütter als Küchenhilfen, von de­nen sich zwei be­reits als Kö­chin­nen aus­bil­den las­sen. Sprach-, Gesundheits- und Computerkurse bietet die Volkshochschule zur Vorbereitung oder Wie­der­ein­stieg in den Be­ruf.

Kooperationen schulischer und nicht-schulischer Part­ner

Alle Akteure im Tor zur Welt ar­bei­ten eng vernetzt zu­sam­men. Die Aktivitäten wer­den auf­ei­nan­der abgestimmt und gemeinsame An­ge­bo­te entwickelt - im­mer an­ge­passt da­ran, was die Kinder, Ju­gend­li­chen und Er­wach­se­nen im Stadt­teil benötigen.

Jede Ein­rich­tung im Tor zur Welt ist da­bei grund­sätz­lich au­tark in der Ge­stal­tung und Um­set­zung ihrer eigenen Auf­ga­ben. Das gemeinsame, übergeordnete Ziel der Ko­o­pe­ra­ti­on und Vernetzung wird da­durch je­doch nicht in­fra­ge gestellt. Die Hauptnutzer tref­fen sich re­gel­mä­ßig in unterschiedlichen Gremien, um sich über laufende Projekte und die Ar­beit mit den jeweiligen Ziel­grup­pen auszutauschen. Im schulischen Be­reich geht es in ers­ter Li­nie da­rum, die Übergänge zwi­schen Kita, Grund­schu­le und Gym­na­si­um zu verbessern und sich über die jeweiligen Unterrichtsmethoden und An­for­de­rung­en auszutauschen. Auch gemeinsame Projekte und Regeln z.B. im Freizeitbereich wer­den auf einer jähr­lich stattfinden Leh­rer­kon­fe­renz aller drei Schulen diskutiert. Informelle Be­geg­nung­en in den ge­mein­schaft­lich genutzten Räumen und beim Mittagessen be­för­dern den Aus­tausch un­ter­ei­nan­der.

Die Er­wach­se­nenbildungseinrichtungen un­ter­stüt­zen sich ge­gen­sei­tig, in­dem sie ratsuchende Kun­den an die jeweiligen Part­ner wei­ter­lei­ten. Interessierte wer­den z.B. nach Ab­schluss ei­nes Integrationskurses und dem ersten Sprach­er­werb in die Weiterbildungsberatung oder an die Volkshochschule in einen Computerkurs vermittelt. Eltern er­fah­ren in der Elternschule wie das Schul­sys­tem funktioniert und haben die Mög­lich­keit sich mit anderen Eltern und Pä­da­go­gen aus den Schulen auszutauschen. Das Inselcafé dient da­bei als erste An­lauf­stel­le und Kontaktbörse.

Fazit

Das Kon­zept für das Bildungszentrum Tor zur Welt wird seit 2005 kon­ti­nu­ier­lich fortentwickelt. Dabei konnten viele Er­fah­rung­en ge­sam­melt wer­den:
In ei­ner lan­gen, ge­mein­samen Pha­se der Kon­zeptentwicklung und Vorbereitung ist ein Ge­mein­schafts­ge­fühl entstanden, das sich auf die Be­su­cher der Ein­rich­tung­en überträgt. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den zahlreichen Akteuren und die Beteiligung von Mitarbeitern, Schülern und Eltern sind ein wesentliches und den Er­folg bestimmendes Ele­ment. Wichtige Schnittstellen für Kooperationen und die Öff­nung in den Stadt­teil sind die ge­mein­schaft­lich genutzten Räume und regelmäßige Austausche in einrichtungsübergreifenden Gremien. Es wurde auf Vorhandenem aufgebaut und ge­mein­sam neue Projekte umgesetzt. Neben der Be­reit­schaft über das Kerngeschäft hinaus zu ar­bei­ten, trägt schließ­lich auch der dritte Pä­da­go­ge - die Ar­chi­tek­tur des Hauses - zu ei­ner positiven Grundstimmung bei, die ei­ne entscheidende Voraussetzung für das gute Miteinander auf allen Ebe­nen ist.

Weitere Informationen zum Projekt Tor zur Welt und zu den Einrichtungen sind auf der Homepage http://tzw.hamburg.de/ zu finden.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 14.04.2026

    digital via Zoom

    ‚Health in All Policies in der Kommune erfolgreich anstoßen‘

    Ein offenes Online-Treffen des Nachwuchsnetzwerks Öffentliche Gesundheit

    Anknüpfend an die Satellitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit ‚Das Ganze ist mehr! Zusammenarbeit in der Kommune‘ möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie ressortübergreifende Zusammenarbeit für verhältnisorientierte Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene angestoßen werden kann – auch aus (Nachwuchs-)Positionen ohne formale Entscheidungsbefugnis.

    Wir freuen uns, dass wir als Referentin für den ersten Teil der Veranstaltung Zsuzsanna Majzik gewinnen konnten. Als Sozialmanagerin und Public Health Expertin leitet sie das Sachgebiet Sonder- und Strategische Themen am Gesundheitsreferat München. Sie wird Einblicke in den Entstehungsprozess der kürzlich überarbeiteten ressortübergreifenden Fachleitlinie Gesundheit der Landeshauptstadt München geben und aus ihrer langjährigen Erfahrung als Prozessbegleiterin in Kommunen berichten.

    In der zweiten Hälfte steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es beim Anstoß von Health in All Policies auf kommunaler Ebene? Welche Gelingensfaktoren und Hürden spielen eine Rolle?

    Eingeladen sind alle, die sich dem Nachwuchs zugehörig fühlen (ganz unabhängig vom Alter) oder mit dem Nachwuchs in Austausch treten und Erfahrungen teilen möchten.

    Zoom-Meeting Zugangsdaten:
    Zeit: 14. Apr. 2026 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
    Meeting-ID: 628 0257 0413
    Kenncode: 374575
    Beitreten – So geht's

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Nachwuchsnetzwerk Öffentliche Gesundheit (NÖG)
  • digital

    1. Bayerischer Kongress Prävention und Gesundheitsförderung

    Fokus: Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz

    Mit jährlich wechselnden Akzenten wird der neue Bayerische Kongress Prävention und Gesundheitsförderung die Ziele des Masterplans Prävention in den Blick nehmen. Der Fokus der ersten hybriden Veranstaltung am 15. April 2026 liegt auf Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz – zwei Themen, die für Präventionserfolge unverzichtbar sind. 

    Neben spannenden Vorträgen werden der Austausch und die Vernetzung der bayerischen Akteur*innen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in den Fokus gerückt. Nationale und internationale Expert*innen setzen neue Impulse und vertiefen das praktische Wissen in Workshops, Austauschformate schaffen Raum für fachlichen Dialog. Der Schwerpunkt des Auftakts für die neue Kongressreihe zu Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern liegt auf "Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz".

    Die Veranstaltung vor Ort ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie die Möglichkeit online dabei zu sein. Anmeldungen für die Online-Teilnahme sind bis zum 9. April 2026 möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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