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Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Gesundheits-Hotline für türkische Migrant/innen geschaltet

19.08.2009

Türkische Migrant/innen können sich ab sofort über eine bundesweite Service-Hotline zu Gesundheitsfragen beraten lassen. Mit dem neuen Angebot sollen insbesondere türkische Eltern über Vorsorgeuntersuchungen und Impfprogramme für Kinder informiert werden. Das teilte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), am Mittwoch in Berlin mit. Die Auskünfte geben Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsexperten türkischer Herkunft in türkischer Sprache. Erreichbar ist die Service-Hotline unter der Rufnummer 0180-2282323.

Häufig seien fehlende Deutschkenntnisse und ein kulturell anderes Verständnis der Grund für Migranteneltern, mit ihren Kindern nicht zum Arzt zu gehen, erklärte Maria Böhmer. Die Gesundheitsvorsorge ist ihren Angaben zufolge bei Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien deutlich schlechter als bei Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund. So würden nur 68,5 Prozent der Kinder mit beidseitigem türkischen Migrationshintergrund an allen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Bei Kindern mit einseitigem oder ohne Migrationshintergrund seien es 86,2 Prozent. Auch bei den Impfungen seien die Unterschiede entsprechend groß, so Bähmer.

Weitere Informationen zu der neuen Hotline im Internet unter www.alosaglik.de

Unter den mehr als 1800 Projekten in der Praxisdatenbank auf dieser Website befinden sich zahlreiche, die sich mit Migrantinnen und Migranten und ihrer Gesundheitsförderung befassen.

Das Nachbarschaftsheim St. Pauli etwa berücksichtigt mit seinem Angebot die besonderen Problemlagen und lebensweltlichen Hintergründe älterer Migrantinnen und Migranten durch eine niedrigschwellige, integrative Struktur. Ziel des Nachbarschaftsheims St. Pauli ist es, die soziale, psychische, geistige und körperliche Gesundheit der Besucherinnen und Besucher zu stabilisieren. Viele der 33.414 Kontakte 2007 - davon waren etwa ein Drittel Migrantinnen und Migranten - zeigen deutlich die gute Resonanz der Einzel- und Gruppengespräche, Spiele, Aktivitäten und Ausflüge, mit denen die Isolation der Menschen aufgebrochen und ihre Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gestärkt werden sollen.

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Online

    Klimasensible Sozialräume gestalten – gesund, gerecht und machbar

    Klima-Aktions-Monat 2026: Gesund bleiben in einer sich wandelnden Welt

    Wie können Stadtteile, Quartiere und Nachbarschaften klimaresilient und gesundheitsfördernd gestaltet werden? Prof.in Dr.in Heike Köckler zeigt, wie gesundheitsfördernde Stadtentwicklung und Klimaanpassung zusammengedacht werden können. Claudia Koch bringt Beispiele aus der Arbeit von win e.V. mit, wo Nachbar*innen gemeinsam Projekte „direkt vor der Haustür“ umsetzen und so ihre Quartiere Schritt für Schritt lebenswerter machen.

    Weiter Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: LVGFSH
  • Online

    Are you ready? – Arbeiten mit dem Instrument Standortanalyse

    Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend auch auf sozialräumlicher Ebene Thema. Im besten Fall erzielen Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf kommunaler Ebene auch gesundheitliche "Co-Benefits". Die Standortanalyse ist das Instrument, um sich auf die Suche nach diesen Co-Benefits zu machen und Maßnahmen zur (klimasensiblen) Gesundheitsförderung auf den Weg zu bringen. Konkret können Bewohner*innen und Fachkräfte mit der Standortanalyse gemeinsam die Situation ihres Sozialraums reflektieren und den Aufbau integrierter kommunaler Strategien einleiten.

    Unsere Weiterbildung richtet sich an Fachakteur*innen unterschiedlicher Handlungsfelder, die in Kommunen oder Stadtteilen Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und für (klimasensible) Gesundheitsförderung entwickeln wollen.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Workshop
    Veranstalter: Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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