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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Gesundes Netzwerk Spiel- und Lernstube

Regionaler Knoten fördert gesunde Strukturen in sozial benachteiligten Kitas

Annika Welz , Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
12.04.2011

Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V.

Projekthintergrund

Im Jahr 2009 führte die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz (MBWJK) eine Befragung zum Thema „Gesundheitsförderung in den Spiel- und Lernstuben in Rheinland-Pfalz“ durch. Ziel der Befragung war es, ein zuverlässiges Bild über die gesundheitsfördernden Strukturen und Angebote in diesen Kitas zu erhalten. Spiel- und Lernstuben werden insbesondere von Kindern in materiell und sozial schwierigen Lebenssituationen besucht. Auf dem Hintergrund der Befragungsergebnisse entwickelten Ministerium und LZG gemeinsam das Projekt „Gesundes Netzwerk Spiel- und Lernstube (SLS)“.

Kurzbeschreibung Projektinhalt

Das Projekt, das 2010 startete, umfasst folgende Maßnahmen:

  • Den Aufbau von sogenannten „Lokalen Ernährungsnetzen für Spiel- und Lernstuben“.
  • Spiel- und Lernstuben, die an einem „Lokalen Ernährungsnetz“ teilnehmen, können die Förderung eines weiteren Bausteins zur Verbesserung der Gesundheitsförderung ihrer Einrichtung beantragen.
  • Es wird ein „Praxisordner“ gestaltet, der Informationen und praktische Hinweise darüber enthält, wie eine gesunde und günstige Ernährung in Kinder- bzw. Jugendbetreuungseinrichtungen in Projektform oder als regelmäßiges Angebot  finanziert und realisiert werden kann.
  • Eine zugehörige „Praxisbox“ mit Materialien wird erstellt.
  • Praxisbox und Praxisordner werden nach Fertigstellung 2011 allen Spiel- und Lernstuben zur Verfügung gestellt.

Ziel der „Lokalen Ernährungsnetze“ ist es, zwischen den Spiel- und Lernstuben und möglichen regionalen Partnern Kooperationen für eine gesunde (Mittags-) Verpflegung zu schließen oder bereits bestehende Angebote zu verbessern. Gemeinsam mit interessierten Spiel- und Lernstuben sucht die LZG mögliche Kooperationspartner, nimmt zu diesen Kontakt auf und vermittelt die Zusammenarbeit.

Wenn eine Spiel- und Lernstube an einem „Lokalen Ernährungsnetz“ teilnimmt und ihr Träger bereit ist, eigene finanzielle Möglichkeiten für die Kooperation mit lokalen Partnern zu gesunder (Mittags)Verpflegung zu prüfen, so erfüllt sie die Voraussetzung für eine Förderung im Rahmen des Projektes.

Fortbildung „Gesundes Netzwerk Spiel- und Lernstube“

Am Dienstag, den 12. April 2011, veranstaltete die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) im Rahmen des Projektes „Gesundes Netzwerk Spiel- und Lernstube“ die oben genannte Fortbildung mit dem Schwerpunkt „Gesunde Ernährung & gesellschaftliche Teilhabechancen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche“ beim CJD Wolfstein (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e. V.).

Ein Drittel aller Spiel- und Lernstuben war der Einladung der LZG gefolgt und informierte sich über Möglichkeiten, ihre Verpflegungssituation für die Kinder und Jugendlichen gesünder zu gestalten.

Am Nachmittag fand eine Besichtigung der Einrichtungen des CJD Wolfsteins statt. Herr Fickinger, Leiter des Bereiches Jugendhilfe, nahm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Rundfahrt durch Wolfstein. Die Gruppe besichtigte den Kinderhof Relsberg auf dem Kinder wohnen,  die nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie leben können, sowie die Ausbildungswerkstätten des CJD Wolfstein.

Spiel- und Lernstuben, die die Voraussetzungen erfüllen und für einen an ihrem individuellen Bedarf orientierten Gesundheitsbaustein Fördermittel erhalten möchten, können sich bei der Projektkoordinatorin in der LZG bewerben. Hier finden Sie den Bewerbungsbogen:


http://www.lzg-rlp.de/projekte/sonderprojekte/gesundes-netzwerk-spiel-und-lernstube/
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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Online

    Klimasensible Sozialräume gestalten – gesund, gerecht und machbar

    Klima-Aktions-Monat 2026: Gesund bleiben in einer sich wandelnden Welt

    Wie können Stadtteile, Quartiere und Nachbarschaften klimaresilient und gesundheitsfördernd gestaltet werden? Prof.in Dr.in Heike Köckler zeigt, wie gesundheitsfördernde Stadtentwicklung und Klimaanpassung zusammengedacht werden können. Claudia Koch bringt Beispiele aus der Arbeit von win e.V. mit, wo Nachbar*innen gemeinsam Projekte „direkt vor der Haustür“ umsetzen und so ihre Quartiere Schritt für Schritt lebenswerter machen.

    Weiter Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: LVGFSH
  • Online

    Are you ready? – Arbeiten mit dem Instrument Standortanalyse

    Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend auch auf sozialräumlicher Ebene Thema. Im besten Fall erzielen Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf kommunaler Ebene auch gesundheitliche "Co-Benefits". Die Standortanalyse ist das Instrument, um sich auf die Suche nach diesen Co-Benefits zu machen und Maßnahmen zur (klimasensiblen) Gesundheitsförderung auf den Weg zu bringen. Konkret können Bewohner*innen und Fachkräfte mit der Standortanalyse gemeinsam die Situation ihres Sozialraums reflektieren und den Aufbau integrierter kommunaler Strategien einleiten.

    Unsere Weiterbildung richtet sich an Fachakteur*innen unterschiedlicher Handlungsfelder, die in Kommunen oder Stadtteilen Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und für (klimasensible) Gesundheitsförderung entwickeln wollen.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Workshop
    Veranstalter: Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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