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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Gesund aufwachsen in Kita, Schule, Familie und Quartier

Eindrücke von der KNP-Tagung am 18. und 19. Mai

Carola Gold , Gesundheit Berlin-Brandenburg
21.06.2011

Im Rahmen des Metaprojektes „Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung“ (KNP) fand am 18. und 19. Mai 2011 im Bonner Gustav-Stresemann-Institut die Fachtagung „Gesund aufwachsen in Kita, Schule, Familie und Quartier - Nutzen und Praxis verhaltens- und verhältnisbezogener Prävention“ statt. Der Einladung zur Tagung sind sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch Akteurinnen und Akteure aus der praktischen Präventionsarbeit gefolgt. Im Fokus der Veranstaltung stand die Kindergesundheit.

Die Eröffnung der Fachtagung erfolgte durch Prof. Dr. Elisabeth Pott (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) und Prof. Dr. Ulla Walther (Medizinische Hochschule Hannover). In den Vorträgen der Eröffnungsrednerinnen erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über wichtige Eckdaten der Kindergesundheit in Deutschland und Einblicke in die Anforderungen an nachhaltige Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention.

Im Anschluss an die Eröffnung der Tagung wurden zwei Fachvorträge gehalten, die thematisch auf die nachfolgenden Workshops einstimmten.

Wie es gelingen kann, Qualität in der Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig zu entwickeln und zu sichern, zeigte Dr. Ursel Broesskamp-Stone (Gesundheitsförderung Schweiz) in ihrem Vortrag auf. Vor dem Hintergrund optimal fachliches Handeln und Entscheiden in der Gesundheitsförderung und Prävention zu ermöglichen, wurde von „Gesundheitsförderung Schweiz“ ein normativer Handlungsrahmen für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und Professionelle entwickelt. Im Fokus dieses „Best-Practice-Ansatzes“ steht das Ziel „ethisch verantwortliches, wissensbasiertes und zugleich kontextsensibles Handeln zu fördern“.

Im Zentrum des anschließenden Fachvortrags von Dr. Glenn Laverack (World Health Organization) stand das sog. „parallel-tracking“ als Strategie Bottom-up- und Top-down- Ansätze bei der Planung von Programmen der Gesundheitsförderung und Prävention miteinander zu verbinden. Durch die Verknüpfung beider Ansätze, so stellte der Referent heraus, kann die Einbindung der Zielgruppe in die Programmentwicklung ermöglicht und ein Beitrag zum Empowerment sozial benachteiligter Menschen geleistet werden.

Aufbauend auf den fachlichen Input und anhand von Impulsbeiträgen aus der Wissenschaft und Praxis wurden in vier Workshops (Kita, Schule, Familie, Quartier) jeweils die folgenden Querschnittsthemen diskutiert:

  • Anforderungen und Hürden bei der Entwicklung und Umsetzung von gesundheitsförderlichen und präventiven Programmen,
  • Anpassung von Programmen an die jeweiligen Gegebenheiten des Umfeldes und
  • Qualitätssicherung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Ergebnisse der einzelnen Workshops wurden in Wort und Bild festgehalten sowie abschließend im Plenum diskutiert. Eine vorläufige Online-Dokumentation der Veranstaltung ist unter www.knp-forschung.de abrufbar. Hier erhalten Sie sowohl Zugang zu den Präsentationen der einzelnen Referentinnen und Referenten als auch einen Überblick über die Ergebnisse in den einzelnen Workshops.

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  • Online

    Mittagsimpuls: Wohnungslosigkeit und Gesundheit

    Fachgespräch zu Infektionsschutz und niedrigschwelligen Impfangeboten in der Obdach- und Wohnungslosenhilfe: Im ersten „Mittagsimpuls: Wohnungslosigkeit und Gesundheit" zeigen Expert*innen des Gesundheitsamts Hamburg-Mitte, wie Infektionsschutz und Impfangebote in der Wohnungslosen- und Obdachlosenhilfe umgesetzt werden können und wie soziale Einrichtungen betroffene Menschen dabei unterstützen können.

    Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Wohnungslosen-, Obdachlosen- und Suchthilfe, aus Gesundheitsförderung und medizinischer Versorgung sowie an Mitarbeitende in Behörden und sozialen Einrichtungen. Ebenso herzlich willkommen sind Ehrenamtliche, Peers, Selbsthilfegruppen und alle interessierten Bürger*innen, die sich für das Thema engagieren oder informieren möchten.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsveranstaltung
    Veranstalter: hag
  • 27.10.2026 - 28.10.2026

    Essen

    65. DHS Fachkonferenz Sucht

    "Öffentlicher Raum und verborgene Welten"

    Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit verbundene Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenfälliger. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen. Abhängigkeit - von illegalen wie von legalen Drogen - und abhängiges Verhalten ist zwar weit verbreitet, aber dennoch oft tabuisiert. Mit schwerwiegenden Konsequenzen: Viele Betroffene suchen aus Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe. Der "Treatment Gap" wächst, besonders durch digitale und verborgene Abhängigkeitsformen. Auch Angehörige und Kinder bleiben oft unsichtbar. Unter dem (Arbeits-)Titel "Öffentlicher Raum und verborgene Welten" thematisiert die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 dieses Spannungsfeld. An den beiden Konferenztagen möchten wir Raum für umfassende Information, intensiven Austausch und praktische Vernetzung bieten – auch zur wachsenden Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung findet im Haus der Technik in Essen statt. 

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachkonferenz
    Veranstalter: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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