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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Gesund älter werden: Ressourcen stärken - Potenziale nutzen

Fachtagung diskutiert die Chancen und Herausforderungen für gesundheitsfördernde Lebensweisen und -verhältnisse im Alter

Wiebke Sannemann , Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
03.07.2013

Am 04.07.2013 richtete das Landeszentrum Ge­sund­heit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) in Ko­o­pe­ra­ti­on mit dem Mi­nis­te­ri­um für Ge­sund­heit, Eman­zi­pa­ti­on, Pfle­ge und Al­ter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) die Fachtagung „Gesund älter wer­den: Res­sour­cen stär­ken - Potenziale nut­zen“ aus. Ein breit gemischtes Feld von rund 170 Ak­teu­rin­nen und Akteuren aus den Bereichen Ge­sund­heit, Al­ter, Pfle­ge, Versorgung, Soziales und Woh­nungs­bau traf sich zum Aus­tausch in Düs­sel­dorf. Die Fachtagung bildete den Auf­takt für den neuen The­men­schwer­punkt „Ge­sund­heits­för­de­rung im Al­ter“ im LZG.NRW.

Die Ta­gung wurde durch Arndt Winterer, den Di­rek­tor des LZG.NRW, eröffnet. Frau Mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Steffens, MGEPA NRW, erläuterte in ihrer Impulsrede die An­for­de­rung­en an neue Konzepte zur Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on. Die Teil­neh­merinnen und Teil­neh­mer nutzten im An­schluss an den Vortrag die Mög­lich­keit, sich in­ten­siv mit der Mi­nis­te­rin auszutauschen und zu dis­ku­tie­ren.

Zwei Impulsvorträge am Vormittag beleuchteten Aspekten des ge­sun­den Älterwer­dens aus wissenschaftlicher Per­spek­ti­ve und stellten Instrumente der Steu­e­rung auf Bun­des­ebe­ne dar. Dr. Rai­ner Hesse, Vorsitzender des Ausschusses gesundheitsziele.de, stellte die Struk­tur und den Auf­bau des Kooperationsverbunds gesundheitsziele.de und das in 2012 veröffentlichte Gesundheitsziel „Gesund älter wer­den“ vor. Ba­sis für erfolgreiche Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on seien dem­nach demografische, epidemiologische und soziale Veränderungen so­wie gewandelten Ein­stel­lung­en und Er­war­tung­en. Neue An­for­de­rung­en an die Ge­sell­schaft als auch an die Versorgungsstrukturen würden gestellt. Das Gesundheitsziel „Gesund älter wer­den“ beinhaltet drei Handlungsfelder, zu de­nen wie­de­rum 13 Ziele und ei­ne Rei­he von Teilzielen ge­hö­ren, die im Aus­zug von Dr. Rai­ner Hess erläutert wurden.

Prof. Dr. Do­ris Schaeffer von der Fa­kul­tät für Gesundheitswissenschaften der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld stellte in ihrem Vortrag die Herausforderungen ei­ner präventiven Versorgungsgestaltung heraus. Dazu gehörten un­ter anderem die demografische Al­te­rung und die Zu­nah­me chronischer Krank­heit, die sektorenübergreifende integrierte Versorgung, die quartiersnahe Versorgung - Community Health, aber auch die Herausforderungen, vor der die Pfle­ge be­reits heute, aber auch zu­künf­tig stehe. Zu den Aspekten diskutierte sie kri­tisch be­reits in der Pra­xis eingeführte Lösungsansätze und wies auf notwendige Verbesserungen hin.

In der anschließenden Dis­kus­si­ons­run­de erläuterten Dr. Rai­ner Hess, Prof. Dr. Do­ris Schaeffer, Gün­ter Wältermann (Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rhein­land/Hamburg) und Gaby Schnell (Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW) das gesunde Altern aus Sicher von Wis­sen­schaft und Pra­xis. Auch an die­ser Stel­le hatten die Teil­neh­merinnen und Teil­neh­mer die Mög­lich­keit, eigene Er­fah­rung­en in die Dis­kus­si­on mit einzubringen.

Nach der Mit­tags­pau­se wurde in vier pa­ral­lel stattfindenden Fachforen in Impulsvorträgen aktuelle Beispiele guter Pra­xis aus dem Bun­des­ge­biet und NRW vorgestellt und mit den Teilnehmenden re­ge diskutiert. Folgende Schwerpunkte wurden ge­setzt:

  • Ge­sun­de Kom­mu­nen - Ein generationsübergreifender Blick
  • Soziale Teil­ha­be durch wohnortnahe Strukturen för­dern - Potenziale des Al­ters nutzen
  • Psychische Ge­sund­heit im Al­ter - Herausforderungen De­menz und Al­terssuizidalität
  • Ge­sund­heitliche und pflegerische Versorgung älterer Menschen - Konzepte und Ansatzpunkte in Ge­sund­heits­för­de­rung und Versorgung

Die Do­ku­men­ta­ti­on der Fachtagung mit weiterführenden Informationen fin­den Sie hier: www.lzg.gc.nrw.de/service/veranstaltungen/archiv/index.html

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  • online

    "Kommunale Bewegungsförderung kooperativ umsetzen"

    Town Hall für Gesundheitsämter

    Die Förderung von Bewegung sowie eines aktiven Lebensstils tagen nachweislich zur Stärkung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten bei. Leider erfüllt ein großer Teil der Bevölkerung – egal ob jung oder alt - die „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ nicht. Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse, Angebote und Strukturen beeinflussen das Bewegungsverhalten der dort lebenden Menschen. Beispiele dafür sind gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote sowie Park- und Spielflächen. Daher gibt es Ansätze zur lebensweltbezogenen Bewegungsförderung, die darauf abzielen, die Umgebung bewegungsfreundlich zu gestalten und so das Aktivsein im Alltag einfach und selbstverständlich zu machen.

    In dieser Town Hall werden neben Daten und Materialien, der Impulsgeber Bewegungsförderung – ein digitales Planungstool zur Entwicklung einer bewegungsfreundlichen Kommune – sowie ein Erfahrungsbericht von dessen Einsatz in der Praxis vorgestellt.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk

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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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