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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

"Für mich ist dieses Gesundheitsziel eine Sensation!"

Karin Bergdoll spricht im Interview mit Raimund Geene über das neue nationale Gesundheitsziel "Gesundheit rund um die Geburt"

28.03.2017

Am 13. Fe­bru­ar 2017 wurde das neue Nationale Ge­sund­heitsziel "Ge­sund­heit rund um die Ge­burt" veröffentlicht. Sie haben da­ran mitgearbeitet. Was bedeutet ein Nationales Ge­sund­heitsziel, und wer hat es erarbeitet?

Das Ge­sund­heitsziel „Ge­sund­heit rund um die Ge­burt“ ist jetzt das 9. bundesweite Ge­sund­heitsziel. Es stellt ei­ne sogenannte Selbstverpflichtung der Mitglieder des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des gesundheitsziele.de dar, dem die Bundes- und Landesministerien, Ärzteverbände, Kran­ken­kas­sen, Patienten- und Selbsthilfeorganisationen und al­le wichtigen Akteure im Gesund­heits­wesen an­ge­hö­ren. Sie haben über 30 Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten be­nannt, die es nun in ei­nem gut dreijährigen Pro­zess ausgearbeitet und abschließend konsentiert haben. Das war nicht im­mer ein­fach, aber im Er­geb­nis haben wir uns auf Leit­ge­dan­ken der Salutogenese verständigt, um die professionelle Un­ter­stüt­zung von Schwan­ger­schaft bis zum En­de des 1. Lebensjahrs stärker gesundheitsförderlich auszurichten, d.h. über­all zu prü­fen, wo und wie Wohl­be­fin­den, Res­sour­cen, Kompetenzen von Schwan­ge­ren und jun­gen Fa­mi­lien gestärkt wer­den kön­nen.

Für mich ist dieses Gesundheitsziel eine Sensation! Wie ist es dazu gekommen, dass ein sonst so verborgenes Thema auf die Tagesordnung gesetzt wurde?

2011 wurde ei­ne Be­fra­gung un­ter al­len Mitgliedern des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des gestartet, wel­che Gesundheitsthemen prioritär sind. Wir haben uns da­mals mit verschiedenen Ak­ti­ven aus NGOs verständigt und ge­mein­sam für ein Gesundheitsziel Ge­burt geworben. 2012 wurden dann aus et­wa 30 Zielvorschlägen fünf  Prüfaufträge vergeben, ei­nes da­von an uns. Eigentlich sollte nur ein Ziel erarbeitet wer­den, weil aber ne­ben unseren auch die Vorschläge zur Re­duk­ti­on von Tabakkonsum und zur Er­hö­hung von Patientensicherheit als schlüs­sig erachtet wurden, wurden 2013 für al­le drei Themen AGs zur Zielentwicklung eingerichtet.

Worum geht es, kurz gesagt?

Um Ge­sund­heits­för­de­rung rund um die Ge­burt zu stär­ken, haben wir fünf Zielbereiche formuliert, die in den vier zeitlichen Pha­sen - Schwan­ger­schaft, Ge­burt, Wo­chen­bett, 1. Le­bens­jahr - al­le Mög­lich­keit­en ei­ner noch stärkeren, passgenauen Un­ter­stüt­zung von Schwan­ge­ren und jun­gen Eltern herausstellen. Dadurch soll ins­be­son­de­re so­zi­al und ge­sund­heit­lich belasteten Schwan­ge­ren und Fa­mi­lien bes­ser geholfen wer­den. Viele der Ansätze - z.B. bes­sere Informationen zu Pränataldiagnostik und IGeL-Leistungen, frauenzentriertes Betreuungskonzept bei der Ge­burt, Still- und Bindungsförderung, Frü­he Hilfen - sind aber auch für al­le Schwan­ge­ren und jun­gen Fa­mi­lien von hoher Be­deu­tung. Grund­ge­dan­ke ist ins­ge­samt ei­ne natürliche, interventionsarme Schwan­ger­schaft, Ge­burt, Wo­chen­bettzeit und frühe Kind­heit. In dem 5. Teilziel der ge­sun­den Rah­men­be­din­gung­en sind Maß­nah­men der Trans­pa­renz und Vernetzung über Präventionsketten, Fa­mi­lienfreundlichkeit in Kom­mu­nen und am Ar­beits­platz, Un­ter­stüt­zung durch Fa­mi­lienberatung und ins­ge­samt Aus­bau der Gesundheits- und Sozialforschung mit Verbes­serung des Wissenstransfers empfohlen.

Ich sage immer "Papier ist geduldig". Wie kann das "Papier" Eingang in den Alltag finden? Wer muss da mitmischen?

Das Gesundheitsziel ist in Tabellen mit Teilzielen und Maßnahmenempfehlungen gebündelt und den jeweiligen Akteuren, Berufsgruppen und Multiplikatoren zugeordnet. Auf dieser Grundlage werden wir in den nächsten Monaten für eine umfassende Verbreitung sorgen, und hoffen, dass es von Bund und Ländern, Krankenkassen, Jugendhilfe, Hebammen, Ärzteschaft, Selbsthilfe und allen weiteren Akteuren breit aufgegriffen wird. Für November 2017 planen wir ein sogenanntes „Dialogforum“, also eine Art Umsetzungskonferenz, bei dem wir mit allen Angesprochenen in die Diskussion kommen möchten, wie die empfohlenen Maßnahmen aufgegriffen werden können. Auch hoffen wir, dass „Gesundheit rund um die Geburt“ bald auch Gesetz wird - die bisherigen acht Gesundheitsziele sind ja durch das Präventionsgesetz bereits in das SGB V in § 20 Absatz 3 aufgenommen worden.

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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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