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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Fit for Work - 9. Tagung des DNBGF-Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung am 29.10.2012 in Essen

Die Weichen sind gestellt - BA und GKV wollen Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit gemeinsam fördern

Michael Bellwinkel , ehem. GKV Spitzenverband, BKK Bundesverband; bis 2019 Mitglied des Beratenden Arbeitskreises des Kooperationsverbundes
21.11.2012

Mit dem Ab­schluss der Vereinbarung zwi­schen der Bundesagentur für Ar­beit (BA) und der Ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) wurde in diesem Jahr ein Mei­len­stein erreicht, der zu­gleich An­lass und Ge­gen­stand der diesjährigen Ta­gung war. Flankiert wurde diese Vereinbarung durch die pa­ral­lel vom Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund „Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit“ verabschiedeten Eckpunkte zum Vorgehen im kommunalen Raum bei der För­de­rung der Ge­sund­heit von Ar­beits­lo­sen.

Dr. Mo­ni­ka Kücking vom Spit­zen­ver­band Bund erläuterte das ge­mein­sa­me In­te­res­se von BA und GKV an der Ge­sund­heit von Ar­beits­lo­sen. In der Vereinbarung wird festgelegt, dass es so­wohl um die Ver­rin­ge­rung von Erkrankungsrisiken und mit Er­werbs­lo­sig­keit ver­bun­de­nen psycho­so­zia­len Be­las­tung­en Be­las­tung wie um Früh­er­ken­nung und Be­hand­lung schon vorhandener Er­kran­kung­en geht. Am En­de der Vereinbarung sind ei­ne Rei­he von konkreten Handlungsfeldern für die Zu­sam­men­ar­beit aufgeführt, die die Vereinbarungspartner um­set­zen wol­len.

Dass die BA beim The­ma Ge­sund­heits­för­de­rung nicht zum Jagen ge­tra­gen wer­den muss, machte Dr. Markus Schmitz von der Produktentwicklung der BA gleich zu Beginn seines Vortrag deut­lich. Parallel zu hausinternen An­stren­gung­en - u.a. „Diversity Ma­nage­ment“ im Rahmen des betrieblichen Ge­sund­heits­ma­na­ge­ments - rückt die BA „Gesundheitsorientierung“ im­mer stärker in den Fo­kus ih­res ope­ra­ti­ven Geschäfts. Denn ne­ben der durch zahlreiche Stu­di­en be­leg­ten Er­kennt­nis, dass Ar­beits­lo­se und Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen über­pro­por­ti­o­nal von Krank­heit be­trof­fen sind, steht die Er­fah­rung aus dem Tagesgeschäft der Be­ra­ter, dass ein schlechter Ge­sund­heits­zu­stand dem Auf­trag der BA „För­de­rung der Beschäftigungsfähigkeit“ ent­ge­gen­steht. Damit die BA-Mit­ar­bei­ter vor dem Hintergrund die­ser Er­kennt­nis auch die für den jeweiligen Fall best­mög­lichen Maß­nah­men an­bie­ten bzw. vermitteln kön­nen, müs­sen sie al­ler­dings in die La­ge ver­setzt wer­den, ge­sund­heit­liche Prob­le­me und passende Unterstützungsmöglichkeiten zu er­ken­nen und zu­sam­men zu brin­gen. Auch auf diesem Feld ist die BA laut Dr. Schmitz mitt­ler­wei­le aktiv: Bis­lang wurden rund 1000 Mit­ar­bei­ter an 20 Stand­or­ten der Agen­tur in entsprechende Schu­lung­en ein­be­zo­gen. Um ein gutes Er­geb­nis zu er­zie­len, sind aber die Akteure von BA und GKV ge­mein­sam gefordert ih­re Res­sour­cen zu kom­bi­nie­ren, um so für je­den Be­trof­fe­nen maßgeschneiderte Maß­nah­men zu­sam­menzustellen.

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  • Berlin

    Fachtag: Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert

    Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog Generationengerechtigkeit

    Generationengerechtigkeit ist in aktuellen politischen Debatten zu einem zentralen Begriff geworden. Häufig wird er jedoch verkürzt verwendet: als moralisches Argument in der Haushalts-, Finanz- oder Rentenpolitik, etwa in Diskussionen über Neuverschuldung oder die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Generationengerechtigkeit weit mehr umfasst als finanzpolitische Abwägungen. Eine solche Engführung kann Generationenkonflikte eher verstärken, statt gemeinsame Interessen sichtbar zu machen und die tatsächlichen Ursachen von Ungerechtigkeit zu benennen.

    In dieser Veranstaltung bieten die Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. ein Forum, um gemeinsam mit den Teilnehmenden den Begriff der Generationengerechtigkeit in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern zu vertiefen und das Verbindende zwischen den Generationen herauszuarbeiten.

    Die Anmeldemöglichkeit folgt nach der Sommerpause. Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person; die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und BAGSO
  • 14.10.2026

    Berlin

    Gesundheit x Mobilität – Radverkehr als Investition in unsere Zukunft

    ADFC-Symposium 2026

    Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Gesundheitswesen, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft zusammen, die Mobilität gesünder, gerechter und zukunftsfähiger gestalten wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Fahrrad noch stärker als Hebel für Gesundheit, Lebensqualität und lebenswerte Städte und Gemeinden genutzt werden kann – auf Grundlage aktueller Erkenntnisse, internationaler Beispiele und konkreter Ansätze für die Praxis.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.
  • Düsseldorf

    Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten

    DVSG-Bundeskongress 2026

    Mit einem selbstbewussten und selbstkritischen Blick wird der DVSG-Bundeskongress 2026 unter dem Motto „Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten“ den Fokus auf zukünftige Herausforderungen richten. Wir wollen soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Gesundheit für alle in einer sich rasant wandelnden Welt.

    Beim DVSG-Bundeskongress sollen aktuelle Probleme im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung diskutiert und mögliche Lösungen vorgestellt werden. Nicht nur der Fachkräftemangel und wachsende Versorgungslücken erfordern visionäre Ansätze. Gleichzeitig müssen die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Blick genommen werden: Eine alternde Bevölkerung, zunehmende Multimorbidität, vielfältige Lebensformen, höherer Betreuungsbedarf und Pflegebedürftigkeit verlangen nach angepassten Konzepten und Angeboten. Der Anstieg von Singlehaushalten und gesellschaftliche Entfremdungen, etwa geprägt durch Einsamkeit, Polarisierung und Radikalisierung, verändern die Lebenslagen vieler Menschen. Diese Trends erfordern umfassenden sozialen Zusammenhalt und gesunde Lebenswelten.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: DVSG - Deutsche Vereinigung für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

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