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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Fachtagung "Bitte Abstand halten! - Strategien gegen Einsamkeit im Alter nicht nur in Zeiten von Corona"

Dokumentation ist online!

  • Tatjana Paeck , Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e.V.
  • Nicole Tempel , Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V.
  • Dirk Gansefort , Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V.
31.01.2021

Am 25. No­vem­ber 2020 fand der digitale Fachtag rund um das The­ma Ein­sam­keit im Al­ter statt. Ein­sam­keit und so­zi­ale Iso­la­ti­on wer­den be­reits seit einiger Zeit in den Me­di­en thematisiert. Die Corona-Pandemie hat vermutlich da­zu beigetragen, dass diese Pro­ble­ma­tik sich wei­ter verschärft und ins­be­son­de­re die ältere Ge­ne­ra­ti­on trifft. Der An­stieg von Al­tersarmut, abnehmende körperliche Mobilität, Schicksalsschläge, mangelnde Mobilitätsangebote, die Digitalisierung und nun zu­sätz­lich auch das „Social Distancing“ wer­den als Gründe für die Ein­sam­keit im Al­ter ge­nannt. Groß­bri­tan­ni­en reagierte be­reits 2018 auf die Pro­ble­ma­tik und rief als erstes Land welt­weit ein Ein­sam­keitsministerium ins Leben.

Doch wie viele Menschen le­ben so­zi­al iso­liert und wie verbreitet ist das Ge­fühl der Ein­sam­keit in der älteren Be­völ­ke­rung? Was kann unternommen wer­den, um so­zi­aler Iso­la­ti­on und Ein­sam­keit im Al­ter ent­ge­gen zu wir­ken? In der digitalen Auf­taktveranstaltung fand ein Aus­tausch zu diesen und wei­teren Fra­gen statt, der da­bei zu­sätz­lich einen Fo­kus auf die Aus­wir­kung­en der Corona-Pandemie in diesem Zu­sam­men­hang richtete.

Den Auf­takt der Ver­an­stal­tung bildeten zwei einführende Fachvorträge, die so­wohl Fakten und Trends zur so­zi­alen Iso­la­ti­on in der alternden Ge­sell­schaft als auch Stra­te­gien zur Vermeidung von so­zi­aler Iso­la­ti­on und Ein­sam­keit in der älteren Be­völ­ke­rung vermittelten. Im An­schluss erhielten die Teilnehmenden Informationen zu Praxisbeispielen in der kultursensiblen Al­ten­hil­fe und zur Videotelefonie in Pfle­geheimen. In den anschließenden Aus­tausch- und Dis­kus­si­ons­run­den in Kleingruppen wurden gute Beispiele zur Re­du­zie­rung von Ein­sam­keit im Al­ter ge­sam­melt so­wie über aktuelle Herausforderungen und konkrete Bedarfe diskutiert. Den Ab­schluss und das Re­sü­mee der Ver­an­stal­tung bildete ein Vortrag mit dem Ti­tel „Einsam, Zweisam, Gemeinsam - Innere und äu­ße­re Abstände le­ben ler­nen“ in­dem Abstände le­ben ler­nen“.

Der Fachtag wurde ausgerichtet von der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Bre­men angesiedelt bei der Landesvereinigung für Ge­sund­heit und Aka­de­mie für Sozialmedizin Nie­der­sach­sen e. V. in Ko­o­pe­ra­ti­on mit der Landesvereinigung für Ge­sund­heit Bre­men e. V. so­wie ge­mein­sam mit der LandesseniorenVertretung Bre­men und der Bre­mer Heimstiftung. Er richtete sich an Akteur*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Ar­beit, Al­ten­hil­fe und Pfle­ge, in der Seniorenarbeit ehrenamtlich engagierte Personen so­wie Interessierte. Insgesamt beteiligten sich rund 86 Teilnehmende an der Online-Ver­an­stal­tung.

Die Links zu den Vorträgen, ei­ne Zu­sam­men­fas­sung wichtiger Aspekte aus den Vorträgen, der Wort­mel­dung­en und Rück­fra­gen so­wie die Ergebnisse der Austausch- und Dis­kus­si­ons­run­den fin­den Sie in der Gesamtdokumentation der Veranstaltung. Ein weiterführender und vertiefender Fachtag zum The­ma „Ein­sam­keit im Al­ter“ soll im Jahr 2021 stattfinden. Hierfür wurden auf der Ver­an­stal­tung be­reits Bedarfe und An­re­gung­en ge­sam­melt.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.
  • Bundeskonferenz "Gesund und aktiv älter werden" 2026

    Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren

    Wie können wir Demenz wirksam vorbeugen? Welche Ansätze funktionieren wirklich – und wie bringen wir sie in die Praxis? Diese hochaktuellen Fragen stehen im Mittelpunkt der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Die Konferenz findet am Mittwoch, den 22. April 2026, in Köln statt. Eingeladen sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachkräfte aus Wissenschaft, Praxis und Politik, um gemeinsam die Demenzprävention in Deutschland nachhaltig zu stärken.

    Die Teilnehmenden erwartet aktuelle Erkenntnisse zu demenzpräventiven Lebensstilfaktoren im Kontext anderer nicht-übertragbarer Erkrankungen, nationale und internationale Good-Practice-Beispiele sowie Impulse zu personalisierten und multimodalen Präventionsstrategien. Darüber hinaus werden Maßnahmen der Verhältnisprävention und Möglichkeiten der Früherkennung beleuchtet. Renommierte Expertinnen und Experten geben wissenschaftliche Impulse und praxisnahe Einblicke, darunter Professorin Dr. Daniela Berg, Professor Dr. Frank Jessen und Professor Dr. René Thyrian. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Diskussionen.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnahmeplätze begrenzt sind. 

    Weitere Informationen und die Anmeldung unter www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformationen/unsere-bundeskonferenzen/aktuelle-bioeg-bundeskonferenz

    Kategorie: Konferenz
    Veranstalter: Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

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Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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