Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Fach- und Vernetzungsstelle Gesundheitsförderung und Klimawandel bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE)

Hannah Lene Schreiber , HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
17.06.2024

Prävention und Gesundheitsförderung im Handlungsfeld Klimawandel in Hessen

Der Klimawandel beeinflusst die menschliche Gesundheit in vielfältiger Weise – zum Beispiel steigt das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen, Allergien, Atemwegserkrankungen oder psychische Erkrankungen. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels müssen daher bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung immer mitgedacht werden. Kommunen nehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen des Klimawandels eine zentrale Rolle ein: Sie erarbeiten Lösungen für mehr Klimaschutz und Klimaanpassung und setzen diese um.

Im Rahmen des Klimaplans Hessen wurde bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) die Fach- und Vernetzungsstelle Gesundheitsförderung und Klimawandel eingerichtet. Sie fungiert als niedrigschwellige Ansprech- und Informationsstelle für Akteur*innen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Klimabereich, die sich mit den Themen der klimabezogenen Gesundheitsförderung befassen. Zudem unterstützt sie hessische Kommunen und Akteur*innen dabei, den Aspekt der Gesundheitsförderung konkret in Lösungen und Maßnahmen zur Klimaanpassung zu integrieren.

Übergeordnete Ziele

Die Fach- und Vernetzungsstelle verfolgt das übergeordnete Ziel, die hessischen Bürger*innen zu sensibilisieren, sich unter den veränderten klimatischen Bedingungen gesundheitsförderlich zu verhalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf sozioökonomisch benachteiligten und besonders gefährdeten Menschen.

Unterstützung und Qualifizierung

Vor diesem Hintergrund berät, informiert und qualifiziert die Fach- und Vernetzungsstelle Akteur*innen im Gesundheits-, Sozial- und Umweltbereich. Ziel ist es, dass diese Fachkräfte die Aspekte der klimabezogenen Gesundheitsförderung in ihre Arbeit mit den verschiedenen Bevölkerungsgruppen integrieren können. Lokale Akteure*innen zum Beispiel aus Kommunalverwaltungen, sozialen Einrichtungen oder gemeindenahen Organisationen werden insbesondere auch bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien unterstützt. Darüber hinaus fördert die Fach- und Vernetzungsstelle eine themenbezogene Vernetzung, die gegenseitiges Lernen erleichtert und neue Handlungsansätze hervorbringt.

So kamen am 8. Mai 2024 im Rahmen des Workshops „Im Fokus: Gesundheitsförderung und Hitzeaktionsplan zusammendenken“ hessische Mitarbeiter*innen zusammen, die sich auf städtischer, kommunaler und Landkreisebene mit den Themen Hitze und Hitzeaktionsplänen befassen, darunter zum Beispiel Klimaanpassungsmanager*innen. Im Mittelpunkt des Workshops standen die Perspektive und Themen der Gesundheitsförderung - darunter Partizipation, gesundheitliche Chancengleichheit und der Setting-Ansatz - bei der Erstellung von kommunalen Hitzeaktionsplänen. Die Teilnehmenden erhielten fachliche Impulse, nahmen an interaktiven Arbeitsphasen teil, tauschten sich aus und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung. Der Einblick in das strategische Vorgehen der Gesundheitsförderung generierte neue Impulse und ermöglichte den Teilnehmenden, eine weitere Perspektive bei der Erstellung kommunaler Hitzeaktionspläne einzunehmen.

Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit

Insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen sind einem erhöhten Krankheitsrisiko durch den Klimawandel ausgesetzt. Am Beispiel Hitze zeigt sich, dass Menschen,

  • die in stark hitzebelasteten Quartieren oder Wohnsituationen leben,
  • die in hitzebelasteten Berufen arbeiten,
  • die sich aus finanziellen Gründen keinen Hitzeschutz leisten können oder
  • die auf der Straße leben,

während Hitzewellen einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Diesen Personengruppen gilt daher ein besonderes Augenmerk der Fach- und Vernetzungsstelle. Im Rahmen der Erstellung von Hitzeaktionsplänen sensibilisiert die Fach- und Vernetzungsstelle dafür, gezielt Maßnahmen zu berücksichtigen, die diese Ungleichheiten abmildern. Beispielhafte Maßnahmen sind ein Hitzetelefon für Senioren und Seniorinnen, eine Stadtkarte mit kühlen Orten sowie Trinkbrunnen.

Vernetzung und Austausch

Neben den genannten Punkten ist der Aufbau eines Sektoren und Ebenen übergreifenden Netzwerkes ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Fach- und Vernetzungsstelle. Dies soll die Zusammenarbeit, die gegenseitige Unterstützung und den Austausch zwischen den Akteur*innen auf kommunaler und landesweiter Ebene fördern.

Strukturelle Maßnahmen und Unterstützung auf kommunaler Ebene

Neben der Informationsverbreitung und Sensibilisierung sind auch strukturelle Maßnahmen auf kommunaler Ebene notwendig. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Lebenswelten vor dem Hintergrund des Klimawandels gesundheitsförderlich zu gestalten. Die Fach- und Vernetzungsstelle unterstützt lokale Akteur*innen bei der Entwicklung entsprechender Strategien und der hierzu notwendigen intersektoralen und fachbereichsübergreifenden Zusammenarbeit.

Aktivitäten und Angebote

Die Fach- und Vernetzungsstelle bietet darüber hinaus zahlreiche Aktivitäten und Unterstützungsmöglichkeiten an:

  • Fachveranstaltungen und Workshops: Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zur Wissensvermittlung und Vernetzung
  • Materialbereitstellung: Erstellung, Sammlung und Bereitstellung von Informationsmaterialien zur Unterstützung der Akteur*innen und Multiplikator*innen
  • Wissenstransfer: Förderung des Erfahrungsaustausches und Wissenstransfers von Wissenschaft zu Praxis, Behörden und Institutionen

Förderung

Gefördert wird die Fach- und Vernetzungsstelle durch das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) im Rahmen des Hessischen Klimaplans.

Kontakt:

HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

https://hage.de

Homepage: https://hage.de/arbeitsbereiche/gesundheit-und-klima

Facebook: www.facebook.com/HAGE.Frankfurt

Zurück zur Übersicht

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben