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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

„Es war keine Zeit des Faulenzens, sondern eine Zeit der Herausforderung!“

01.07.2020

Aktionsgruppe „Gesundes Altern in der Oberpfalz“ diskutiert Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Menschen in schwierigen Lebenslagen

Der „fehlende Ratsch“, der „ungestillte Gesprächshunger“, Scham, sich Hilfe holen zu müs­sen, Unwissen über die Krank­heit, Angst vor An­ste­ckung und fehlende Seel­sor­ge in Krisensituationen - all das sind Er­schei­nung­en der Corona-Pan­de­mie.
Ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen traf die Pan­de­mie mit voller Härte. Hilfe für die be­son­ders Be­nach­tei­lig­ten in unserer Ge­sell­schaft war des­halb un­er­läss­lich. Welche Maß­nah­men Ak­teu­rin­nen und Akteure aus der Ober­pfalz wäh­rend die­ser schwierigen Zeit entwickelten und kur­zer­hand in die Pra­xis umsetzten, war The­ma des Treffens der Aktionsgruppe „Gesundes Al­tern in der Ober­pfalz“.

Das Veranstaltungsmotto - Gemein­sam für mehr ge­sund­heit­liche Chancengleichheit

Die Mitglieder der Aktionsgruppe sahen sich be­reits das vierte Mal - nur die­ses Mal nicht per­sön­lich, son­dern on­line. Das hielt die engagierten Ak­teu­rin­nen und Akteure aus dem Ge­sund­heitsbereich al­ler­dings nicht da­von ab, aktiv in den Aus­tausch zu tre­ten. Sie ken­nen sich mitt­ler­wei­le gut und ei­ni­ge be­spre­chen sich auch zwi­schen den halbjährlich stattfindenden Treffen, um von den Er­fah­rung­en der an­de­ren zu profitieren. Manche ent­wi­ckeln zu­sam­men Maß­nah­men, die ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen in ihrer Ge­sund­heit un­terstützen sollen.

Ein vielfältiger Blu­men­strauß an Hilfen

Sie initiierten Telefonhotlines, um unsichere Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über „Was darf ich?“ oder „Wie vermeide ich, dass ich mich anstecke?“ zu in­for­mie­ren. Sie entwickelten un­ter an­de­rem Informationsseiten auf Homepages mit regionalen An­lauf­stel­len und Unterstützungsmöglichkeiten. Jüngere Personen un­terstützten zeit­wei­se Nachbarschaftshilfen und Einkaufsdienste, um ältere Personen vor unnötigen Kontakten und so­mit vor An­ste­ckung zu schüt­zen. Auch regionale Bewegungsangebote wurden im In­ter­net bereitgestellt, um die negativen Be­gleit­er­schei­nung­en der Ausgangsbeschränkungen und der fehlenden An­ge­bo­te in gewissem
Maße zu kom­pen­sie­ren.

Die größ­te Hürde lag je­doch - wie auch be­reits vor der Corona-Zeit - da­rin, diejenigen zu er­rei­chen, wel­che die Hilfe am Nötigsten haben.

Man sollte nicht war­ten, bis die Bedürftigen zu ei­nem kom­men!

Doch auch diese Hürde überwanden die Mitglieder der Aktionsgruppe mit ihren „Corona-resistenten“ Ideen. Sie nutzten bei­spiels­wei­se das Verteilen der Mas­ken an al­le Älteren in den Ortschaften da­zu, aufsuchend auf die Bedürftigen zuzugehen und ih­nen Hilfe im Be­darfs­fall anzubieten. Bewegungsangebote wurden verschriftlicht und per Fahr­rad di­rekt an die Haustür gebracht - ein Abstands-Ratsch war da­mit un­er­läss­lich und gab Auf­schluss über die aktuelle La­ge bei den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern. Gün­ter Makolla, Generationenbeirat in Bodenwöhr, be­tont: „Helfen und auch Helfen las­sen muss ge­lernt wer­den!“ Dabei wird die Hemmung, um Hilfe zu bit­ten, klei­ner, wenn be­reits ein Ge­sicht der Helferin oder des Helfers be­kannt ist.

Digitale Kom­pe­tenz un­terstützt Ge­sund­heitskompetenz

Bei ei­nem Punkt waren sich al­le Teilnehmenden des Aus­tauschtreffens ei­nig: digitale Kom­pe­tenz fördert nach­hal­tig die Ge­sund­heitskompetenz und Teil­ha­be am gesellschaftlichen Leben. „Ich habe ei­nem 92-jährigen Mann vor der Corona-Krise ei­ne Smartphone-Schulung ge­ge­ben.
Sei­ne Fa­mi­lie lebt in Stutt­gart und er konnte so zu­min­dest über Videochat mit sei­nen Liebs­ten re­den und war da­durch nicht ganz so ein­sam. Das hat mich sehr ge­freut!“, berichtet Sieg­lin­de Harres, Senioren-beirätin von Neumarkt in der Ober­pfalz. Doch viele ältere Personen hatten nicht das Glück, ei­ne Laptop- oder Smartphoneschulung be­kom­men zu haben. Gerade al­leinle­bende Ältere waren in der Zeit be­son­ders iso­liert und litten an Ein­sam­keit. Dies kann ge­mäß wissenschaftlicher Li­te­ra­tur bei vielen Menschen zu psychischen Ge­sund­heitsproblemen, die durch geeignete Maß­nah­men vermieden oder zu­min­dest abgemildert wer­den kön­nen.

„Tinder“ für Se­ni­o­rin­nen und Senioren - digitale Kontaktvermittlung

Hinnehmen möchten die Mitglieder der Aktionsgruppe diesen Zu­stand nicht. „Das ein oder an­de­re Pro­jekt zu diesem Themengebiet sollten wir ge­mein­sam ge­stal­ten!“, be­tont Si­mo­ne Eckert, Lei­tung der Ge­sund­heitsregionPlus Re­gens­burg. Laptop- und Handyschulungen für Se­ni­o­rin­nen und Senioren wie auch neue Apps, die bedienerfreundlich sind und ein­fach Kontakte zwi­schen Personen herstellen, kön­nen hierbei un­terstützend wir­ken. „Für fi­nan­zi­ell Bedürftige gibt es zum Bei­spiel in Re­gens­burg die Computerspende“, verweist Theresa Sittl, Pro­jektmitarbeiterin von Agil le­ben im Al­ter (ALiA).

Konkrete Aktionen für ei­nen zeitnahen Erfolg

Damit die Aktionsgruppe in­ten­siv an diesem und weiteren brennenden Ge­sund­heitsthemen ar­bei­ten kann, möchten die Mitglieder The­men­schwer­punk­te beim nächsten Treffen set­zen und „Unter-Aktionsgruppen“ bil­den. Denn es braucht starke Motoren, um in den nächsten Gang schal­ten zu kön­nen und vorwärts zu kom­men!“

Weitere Erfolge der Aktionsgruppe:

  1. Ein Beitrag beim Kongress Armut und Gesundheit zur partizipativen Netzwerkarbeit
  2. Der Praxisdatenbankeintrag des Netzwerkes
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  • online

    "Kommunale Bewegungsförderung kooperativ umsetzen"

    Town Hall für Gesundheitsämter

    Die Förderung von Bewegung sowie eines aktiven Lebensstils tagen nachweislich zur Stärkung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten bei. Leider erfüllt ein großer Teil der Bevölkerung – egal ob jung oder alt - die „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ nicht. Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse, Angebote und Strukturen beeinflussen das Bewegungsverhalten der dort lebenden Menschen. Beispiele dafür sind gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote sowie Park- und Spielflächen. Daher gibt es Ansätze zur lebensweltbezogenen Bewegungsförderung, die darauf abzielen, die Umgebung bewegungsfreundlich zu gestalten und so das Aktivsein im Alltag einfach und selbstverständlich zu machen.

    In dieser Town Hall werden neben Daten und Materialien, der Impulsgeber Bewegungsförderung – ein digitales Planungstool zur Entwicklung einer bewegungsfreundlichen Kommune – sowie ein Erfahrungsbericht von dessen Einsatz in der Praxis vorgestellt.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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