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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Erfolgreicher Auftakt der Aktionsgruppen "Gesundes Altern in der Oberpfalz"

Mit strategischen Schritten zum Erfolg

03.03.2019

„Wir wol­len ak­ti­vie­ren und mo­ti­vie­ren. Den älteren Menschen raus­ho­len aus der Ein­sam­keit!“ - ein Ziel, das al­le Teilnehmenden der Aktionsgruppen „Gesundes Altern in der Ober­pfalz“ verfolgen. Am 10. und 11. De­zem­ber 2018 trafen sich Fachkräfte und weitere Ak­teu­rin­nen und Akteure aus verschiedensten Bereichen, um über die gesundheitlichen Belange älterer Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen in der Ober­pfalz zu dis­ku­tie­ren. Dabei lag der Fo­kus da­rauf, ge­mein­sam konkrete Maß­nah­men der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on zu ent­wi­ckeln und von be­reits bestehenden Projekten in der Ober­pfalz zu ler­nen.

Mit strategischen Schritten zum Erfolg

Beide Aktionsgruppen „Aktionsgruppe Gesundes Al­tern auf dem Land in der Ober­pfalz“ und „Aktionsgruppe Gesundes Al­tern in der Stadt in der Ober­pfalz“ bildeten sich im Rahmen ei­ner Ta­gung der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit (KGC) Bay­ern in Ko­o­pe­ra­ti­on mit der Re­gie­rung der Ober­pfalz am 5. Ju­li 2018 in Re­gens­burg. Sie haben zum Ziel, ge­mein­sam mit Ak­teu­rin­nen und Akteuren des Ge­sund­heitswesens geeignete Maß­nah­men der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on für ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen im Re­gie­rungs­be­zirk Ober­pfalz zu ent­wi­ckeln.

Eine starke Un­ter­stüt­zung im Hintergrund

Die KGC Bay­ern als Beratungs- und Vernetzungsstelle für Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on konnte die Aktionsgruppen bis­her tat­kräf­tig in ihrer Ar­beit un­ter­stüt­zen. Dabei verfolgt sie das Ziel, die Ge­sund­heit von Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen zu för­dern und da­durch die ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in den Lebenswelten die­ser Menschen zu stär­ken. Ein Schwer­punkt liegt da­bei auf der Ge­sund­heits­för­de­rung derjenigen Menschen, die bislang noch nicht oder nur un­ge­nü­gend erreicht wurden. Hierfür bedarf es spezifischer Ansätze, über wel­che die KGC informiert, berät und die praktische An­wen­dung vor Ort begleitet.

Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten, die an ei­nem Strang ziehen

Auf den beiden Auftakttreffen der Aktionsgruppen im De­zem­ber zeigte sich, dass das The­ma Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit im Al­ter vielen Ak­teu­rin­nen und Akteuren des Ge­sund­heitsbereichs in der Ober­pfalz ein großes Anliegen ist. Seniorenbeiräte, Vertreterinnen und Vertreter von Ge­sund­heits- und Seniorenämtern, der Ge­sund­heitsregionenPlus, des Kneipp-Vereins so­wie Pflegedienstleitungen und ei­ne Präventologin sind Teilnehmende der Aktionsgruppen. Sie al­le diskutierten auf dem ersten Treffen sehr an­ge­regt da­rü­ber, wie sie „zurückgezogene“ Se­ni­o­rin­nen und Senioren oder ältere Menschen mit körperlichen, psychischen oder sozialen Problemen nach­hal­tig mit Hilfe partizipativer Me­tho­den in Maß­nah­men der Ge­sund­heits­för­de­rung einbinden kön­nen. Der Aha-Effekt war da­bei groß, als be­reits die Erfolge von bestehenden Aktivitäten potenzieller Ko­o­pe­ra­ti­onspartnerinnen und -partnern vorgestellt wurden.

Eine aktive Aktionsgruppe

Auf dem ersten Treffen der Aktionsgruppen entwickelten die Teilnehmenden erste Ideen für den Be­reich Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on, die ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen un­ter­stüt­zen könnten. Dabei war es wich­tig, in systematischen Schritten vorzugehen. Zuerst überlegten die Teilnehmenden, wel­che älteren Menschen sich bei ih­nen vor Ort in ei­ner schwierigen Le­bens­la­ge be­fin­den (z. B. „zurückgezogene“ Se­ni­o­rin­nen und Senioren). Anschließend identifizierten sie das zentrale Problem und die Ur­sa­che, wa­rum diese Menschen ge­sund­heit­lich benachteiligt sind. Es wurden Ideen erarbeitet, wie diese Personengruppen erreicht wer­den kön­nen und wie mit ih­nen ge­mein­sam gearbeitet wer­den kann. Weitere zentrale Fra­gen wäh­rend des Treffens waren zum Bei­spiel: Was gibt es schon? Wie kön­nen die ersten Schritte für neue Maß­nah­men aus­se­hen? Wen brau­chen Sie an Bord für Ihr Vorhaben? Mit wem kön­nen Sie in der Aktionsgruppe zu­sam­men an Ihrem Ziel ar­bei­ten?

„Wir müs­sen mit­ei­nan­der re­den, das ist wich­tig!“

Allen Ak­teu­rin­nen und Akteuren war ei­nes klar: Der gegenseitige Aus­tausch war und ist auch wei­ter­hin sehr wich­tig. Dadurch kön­nen ge­mein­same Projekte ent­ste­hen. Und ge­mein­sam sind die Teilnehmenden stark. Denn die Auf­ga­be, Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen zu er­rei­chen und sie in ge­sundheitsförderliche Aktivitäten einzubinden, ist ei­ne Herausforderung.

Es geht aktionsreich weiter

Für das erste Treffen der Aktionsgruppe Land fand man sich in den Räumen des AELF Schwandorf ein. Dort wird auch das nächste Treffen am 5. Ju­ni 2019 stattfinden, wel­ches die Teilnehmenden nach dem sich bis da­hin ergebenden Gesprächsbedarf ge­stal­ten. Das AELF eigenet sich sehr gut für das Vorhaben, ältere Menschen auf dem Land in ihrer Ge­sund­heit zu un­ter­stüt­zen. Seit ei­nem Jahr bietet das Amt An­ge­bo­te für die Ge­ne­ra­ti­on 55+ an. In der Ober­pfalz ist die­ses neue Netz­werk nur in zwei Landkreisen vertreten, in Bay­ern ins­ge­samt an 13 Standorten. Das AELF unterstützt mit diesen Ver­an­stal­tung­en im Be­reich Er­näh­rung und Be­we­gung das Ziel ei­nes jeden Menschen, ge­sund und aktiv älter zu wer­den und da­mit beizutragen, Selbst­stän­dig­keit und Le­bens­qua­li­tät bis ins hohe Al­ter zu er­hal­ten.

Das zwei­te Treffen der Aktionsgruppe Stadt wird bei der Re­gie­rung der Ober­pfalz stattfinden. Die Prä­ven­ti­onsmanagerin der Ober­pfalz, Ma­ri­an­ne Spahn, wurde von den Teilnehmenden als stellvertretende Lei­tung beider Aktionsgruppen ge­wählt und lädt da­her ger­ne am 6. Ju­ni 2019 er­neut zu sich ein.

Die Aktionsgruppen auf Kurs halten

Die Lei­tung der „Aktionsgruppe Gesundes Altern auf dem Land in der Ober­pfalz“ hat Dr. Mar­le­ne Groitl (Landesfachwartin für Gesundheits- und Präventionssport des Bayerischen Turnverbands) in­ne. Sie en­ga­giert sich ins­be­son­de­re für die Bewegungsförderung von Se­ni­o­rin­nen und Senioren.

Für die Organisation dieser Aktionsgruppe fanden sich außerdem zusammen:

  • die Präventionsmanagerin der Regierung der Oberpfalz, Marianne Spahn
  • eine Referentin der KGC Bayern, Kathrin Steinbeißer
  • die Ansprechpartnerin für Generation 55+ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Schwandorf, Johanna Baumann

Die Lei­tung der „Aktionsgruppe Gesundes Altern in der Stadt in der Ober­pfalz“ übernahm Ga­bri­e­le Bay­er. Sie en­ga­giert sich für die Ent­wick­lung von unterstützenden und aufsuchenden Maß­nah­men für Fa­mi­lien in schwierigen Le­bens­la­gen (Fa­mi­liengesundheitspflege).

Für die Organisation dieser Aktionsgruppe fanden sich außerdem zusammen:

  • die Präventionsmanagerin der Regierung der Oberpfalz, Marianne Spahn
  • eine Referentin der KGC Bayern, Kathrin Steinbeißer
  • Referentin des Deutschen Berufsverbands für Krankenpflege (DBfK), Gabriele Bayer

Die „Aktionsgruppe Gesundes Al­tern auf dem Land in der Ober­pfalz“ im Fernsehen

Zur „Aktionsgruppe Gesundes Altern auf dem Land in der Oberpfalz“ wurde von Oberpfalz TV ein Fernsehbeitrag veröffentlicht.

Diesen Beitrag finden Sie hier.

Interesse am Mitwirken?

Haben Sie Lust, sich aktiv für die Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on älterer Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen in der Ober­pfalz einzusetzen? Dann mel­den Sie sich ger­ne bei Ka­th­rin Stein­bei­ßer (steinbeisser@lzg-bayern.de).

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  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Voneinander lernen - Bedarfsgerechte Hilfen für psychisch erkrankte Menschen in der Wohnungsnotfallhilfe

    Der Zugang zu passgenauer Unterstützung ist dadurch ausgerechnet für jene erschwert, die besonders auf niedrigschwellige, vernetzte und kontinuierliche Angebote angewiesen sind. Auf unserer Fachtagung möchten wir folgende Themen gemeinsam mit Ihnen aufgreifen:

    • Ethische Fragestellungen im Umgang mit psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen,
    • Zusammenarbeit und Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfesystemen,
    • Gute Praxisbeispiele niedrigschwelliger, aufsuchender und einrichtungsintegrierter sowie zielgruppenspezifischer Angebote,
    • Die Perspektive von Erfahrungsexpert*innen,
    • Weichenstellungen für die zukünftige psychosoziale Versorgung von wohnungslosen Menschen mit psychischen Störungen.

    Sie erwarten Vorträge, Arbeitsgruppen mit Praxisbeispielen sowie Gespräche mit Expert*innen aus Medizin, Sozialer Arbeit und Selbstvertretung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Wege zu einer besser vernetzten psychiatrischen Versorgung wohnungsloser Menschen zu finden.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: BAG Wohnungslosenhilfe e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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