Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Einsamkeit gemeinsam begegnen - Impulse aus der Fortbildung im November 2024

Chris Spiske , Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V.
18.11.2024

Am 18. November 2024 kamen im Roncalli-Haus Magdeburg kommunale Akteur*innen und Multiplikator*innen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Sozialwesen zusammen, um an der Fortbildung „Einsamkeit: erkennen, verstehen und handeln“ teilzunehmen. Veranstaltet von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC) der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. und gefördert durch das GKV-Bündnis für Gesundheit Sachsen-Anhalt, widmete sich die Fortbildung einer gesellschaftlichen Herausforderung, die in den letzten Jahren zunehmend an Relevanz gewonnen hat.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Einsamkeit erkannt und ihr wirksam begegnet werden kann – eine Aufgabe, die Menschen aller Altersgruppen betrifft. Wissenschaftler*innen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gaben den Teilnehmenden zunächst fundierte Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse. Sie erläuterten, was Einsamkeit ausmacht, wie verbreitet sie ist und welche Formen sie annehmen kann. Dabei wurde deutlich, dass Einsamkeit weit über das Gefühl des Alleinseins hinausgeht und tiefgreifende Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit haben kann.

Doch Theorie allein reicht nicht aus – und so setzte die Fortbildung gezielt auf den Austausch und die aktive Beteiligung der Teilnehmenden. In Gruppenarbeiten und Fallstudien wurde das theoretische Wissen in die Praxis überführt. Die Teilnehmenden analysierten konkrete Situationen aus verschiedenen Lebensphasen und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze, die unmittelbar in der beruflichen Praxis angewendet werden können. Von der Einsamkeit Jugendlicher bis hin zur Isolation älterer Menschen – die Vielfalt der Perspektiven sorgte für einen lebhaften Austausch und inspirierende Ideen.

Besonderen Anklang fanden die erarbeiteten Handlungsempfehlungen, die eine Bandbreite an praxistauglichen Ansätzen aufzeigen. Dazu zählen die aufsuchende Sozialarbeit, die Stärkung lokaler sozialer Netzwerke sowie die Verknüpfung von Gesundheitsförderung und Einsamkeitsprävention. Auch der Einsatz digitaler Technologien wurde kontrovers diskutiert. Während digitale Lösungen wie Videochats die Möglichkeit bieten, trotz räumlicher Distanz in Kontakt zu bleiben, bergen sie gleichzeitig das Risiko, persönliche Begegnungen zu ersetzen und so die soziale Isolation weiter zu verstärken.

Die Fortbildung machte eindrücklich klar, dass Einsamkeit eine Herausforderung ist, die nur im Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Praxis bewältigt werden kann. Mit dieser Veranstaltung setzte die KGC ein wichtiges Signal für die Förderung des sozialen Miteinanders in Sachsen-Anhalt. Die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten, wie groß der Bedarf an Austausch und Fortbildung zu diesem Thema ist.

Die Reise geht weiter: Bereits für das kommende Jahr sind weitere Veranstaltungen geplant, um den Dialog fortzusetzen und die Zusammenarbeit der Akteur*innen weiter zu stärken. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch konkrete Impulse für die Praxis zu geben – Impulse, die dabei helfen, der Einsamkeit aktiv zu begegnen und soziale Verbundenheit zu fördern.

Zurück zur Übersicht
  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 14.04.2026

    digital via Zoom

    Health in All Policies in der Kommune erfolgreich anstoßen

    Ein offenes Online-Treffen des Nachwuchsnetzwerks Öffentliche Gesundheit

    Anknüpfend an die Satellitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit ‚Das Ganze ist mehr! Zusammenarbeit in der Kommune‘ möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie ressortübergreifende Zusammenarbeit für verhältnisorientierte Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene angestoßen werden kann – auch aus (Nachwuchs-)Positionen ohne formale Entscheidungsbefugnis.

    Wir freuen uns, dass wir als Referentin für den ersten Teil der Veranstaltung Zsuzsanna Majzik gewinnen konnten. Als Sozialmanagerin und Public Health Expertin leitet sie das Sachgebiet Sonder- und Strategische Themen am Gesundheitsreferat München. Sie wird Einblicke in den Entstehungsprozess der kürzlich überarbeiteten ressortübergreifenden Fachleitlinie Gesundheit der Landeshauptstadt München geben und aus ihrer langjährigen Erfahrung als Prozessbegleiterin in Kommunen berichten.

    In der zweiten Hälfte steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es beim Anstoß von Health in All Policies auf kommunaler Ebene? Welche Gelingensfaktoren und Hürden spielen eine Rolle?

    Eingeladen sind alle, die sich dem Nachwuchs zugehörig fühlen (ganz unabhängig vom Alter) oder mit dem Nachwuchs in Austausch treten und Erfahrungen teilen möchten.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Nachwuchsnetzwerk Öffentliche Gesundheit (NÖG)
  • digital

    1. Bayerischer Kongress Prävention und Gesundheitsförderung

    Fokus: Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz

    Mit jährlich wechselnden Akzenten wird der neue Bayerische Kongress Prävention und Gesundheitsförderung die Ziele des Masterplans Prävention in den Blick nehmen. Der Fokus der ersten hybriden Veranstaltung am 15. April 2026 liegt auf Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz – zwei Themen, die für Präventionserfolge unverzichtbar sind. 

    Neben spannenden Vorträgen werden der Austausch und die Vernetzung der bayerischen Akteur*innen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in den Fokus gerückt. Nationale und internationale Expert*innen setzen neue Impulse und vertiefen das praktische Wissen in Workshops, Austauschformate schaffen Raum für fachlichen Dialog. Der Schwerpunkt des Auftakts für die neue Kongressreihe zu Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern liegt auf "Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz".

    Die Veranstaltung vor Ort ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie die Möglichkeit online dabei zu sein. Anmeldungen für die Online-Teilnahme sind bis zum 9. April 2026 möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben