Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Einsamkeit begegnen – Kommunale Strategien für das Miteinander vor Ort

Chris Spiske , Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V.
28.05.2025

Einsamkeit begegnen – Kommunale Strategien für das Miteinander vor Ort

Am 12. Mai 2025 kamen über 140 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung, Gesundheitswesen und zivilgesellschaftlichen Organisationen im Maritim Hotel Magdeburg zusammen, um sich im Rahmen der 9. Landeskonferenz „Gesund in Kommune – Einsamkeit begegnen“ über wirksame kommunale Strategien gegen Einsamkeit auszutauschen. Veranstaltet wurde die Konferenz von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC), getragen von der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e. V. und gefördert durch das GKV-Bündnis für Gesundheit.

Zum Auftakt gab Prof. Dr. Heike Ohlbrecht von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zur Einsamkeit in Sachsen-Anhalt. Sie machte deutlich, dass Einsamkeit viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen betrifft – besonders ältere Menschen, Alleinerziehende sowie Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen – und erhebliche Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat.

Die Konferenz setzte auf ein weiterentwickeltes Veranstaltungsformat, das neue interaktive Elemente, praxisnahe Impulse und vielfältige Austauschmöglichkeiten miteinander verband. Am Nachmittag fanden drei parallele Foren statt, die den Teilnehmenden Raum für vertiefende Diskussionen und das Kennenlernen erfolgreicher Praxisbeispiele boten. So wurden unter anderem Projekte vorgestellt, die durch gezielte Ansprache und niedrigschwellige Angebote neue Formen von Gemeinschaft schaffen. Dabei zeigte sich, wie wichtig es ist, Menschen dort zu erreichen, wo sie leben, und Strukturen zu schaffen, die soziale Teilhabe erleichtern.

In Diskussionsforum kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Seelsorge und Praxis miteinander ins Gespräch. Gemeinsam diskutierten sie Ursachen von Einsamkeit und entwickelten Ansätze, wie betroffene Gruppen besser erreicht und kommunale Netzwerke gestärkt werden können. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung einer besseren Zugänglichkeit von Angeboten und die Notwendigkeit vernetzter lokaler Strukturen.

Das Netzwerkforum setzte auf persönlichen Austausch. In Form eines „Professional Speeddatings“ wurden Gespräche auf Augenhöhe ermöglicht, bei denen es darum ging, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und nachhaltige Kontakte zu knüpfen.

Der abschließende Blick auf die Ergebnisse der Landeskonferenz machte deutlich: Einsamkeit ist ein komplexes gesellschaftliches Phänomen, das nicht allein durch individuelle Maßnahmen gelöst werden kann. Es braucht engagierte kommunale Akteurinnen und Akteure, langfristige Strategien und belastbare Netzwerke, um Teilhabe zu ermöglichen und den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen zu stärken. Die Konferenz bot einen wertvollen Rahmen für Vernetzung, Austausch und Inspiration und leistete so einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen in Sachsen-Anhalt.

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC) wird gefördert vom GKV-Bündnis für Gesundheit in Sachsen-Anhalt.

Chris Spiske

Zurück zur Übersicht
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben