Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Ein Leben in Gesundheit und Wohlstand für alle

- Erster WHO-Bericht "Gesundheitliche Chancengleichheit" liegt vor -

Frank Lehmann , Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)
30.10.2019

Das WHO-Re­gi­onalbüro Eu­ro­pa hat am 10. September 2019 den ersten Sachstandsbericht über ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in der Europäischen Re­gi­on un­ter dem Ti­tel "WHOs first-ever Health Equity Sta­tus Re­port (HESR)“ herausgegeben.

  • Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der WHO (englisch)

Der Sachstandsbericht zeigt, dass die gesundheitlichen Ungleichheiten in den letzten 10 Jahren nicht minimiert werden konnten. Sie haben in vielen Fällen sogar zugenommen: Benachteiligte Männer haben eine bis zu 15 Jahren niedrigere Lebenserwartung als die Durchschnittsbevölkerung in der europäischen Region, Frauen bis zu 7 Jahren.

Angesichts des wirtschaftlichen Wachstums der europäischen Länder in diesem Zeit­raum - nach der globalen Fi­nanz­kri­se - muss dies als Skan­dal bezeichnet wer­den. Die Be­haup­tung, dass von Wirt­schafts­wachs­tum au­to­ma­tisch auch die Ar­men profitieren, wird mit diesen Ergebnissen der WHO widerlegt. Zum glei­chen Zeit­punkt wird die Wunsch­vor­stel­lung ei­nes im­mer währenden Wirtschaftswachstums sehr ein­dring­lich durch den Klimawandel hinterfragt.

Der Be­richt legt neue Evidenz über die „Trei­ber“ (De­ter­mi­nan­ten) der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit vor. Auf der Ba­sis von sogenannten Dekompositionsanalysen (Oaxaca decomposition method), einem Zusammenhangsanalyseverfahren, wurden ins­be­son­de­re aus der Europäischen Er­he­bung zur Le­bens­qua­li­tät (EQLS) die Zusammenhänge von eingeschätzter Ge­sund­heit und sozialen Einflussfaktoren zwi­schen 2003 und 2016 berechnet. Dadurch kön­nen endlich umfassende Aus­sa­gen zu Trends und Einflüssen der verschiedenen Politikbereiche auf ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit (Health Equity) gemacht wer­den.

Fünf kritische Faktoren wurden von den For­sche­rin­nen und Forschern identifiziert und ein Pro­zent­satz errechnet, der den jeweiligen Bei­trag der einzelnen Faktoren zur Gesamtlast der Un­gleich­heit darstellt:

  • Einkommenssicherheit und soziale Absicherung er­klä­ren 35 % der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit.
  • Le­bens­be­din­gung­en wie Wohnen und Grün­flä­chen er­klä­ren 29 % der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit.
  • Sozial- und Humankapital wie Vertrauen in an­de­re, Bil­dung und Iso­la­ti­on er­klä­ren 19 % der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit.
  • Zu­gang zu und Qua­li­tät von Gesundheitsdienstleistungen er­klä­ren 10 % der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit.
  • Be­schäf­ti­gung und Arbeitsbedingungen er­klä­ren 7 % der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit.

Es wurden 51 Indikatoren identifiziert, die es er­lau­ben die 53 Staaten der europäischen Re­gi­on da­nach zu be­ur­tei­len, ob und an welcher Stel­le Verbesserungen und/oder Verschlechterungen festzustellen sind. Das WHO Health Equity Policy Tool soll Staaten da­bei un­ter­stüt­zen, mehr ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit zu be­wir­ken. Mit dem Health Equity Dataset kön­nen al­le Indikatoren für die De­ter­mi­nan­ten auf Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit zu den Zeitpunkten ab ins­be­son­de­re 2005, aber auch frü­her di­rekt recherchiert wer­den.

Zurück zur Übersicht

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben