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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Ein Ankerpunkt im Kiez, der etwas bewegt

Angebote zum Thema gesunde Ernährung für Eltern und ihre Kinder im Rollbergkiez zur Stärkung der Ernährungskompetenzen

19.05.2019

Beim Kiezanker e.V. wird gelebte Beteiligung großgeschrieben. Mit Mit­teln der Kran­ken­kas­sen, die im Rahmen der Clearingstelle Ge­sund­heit für Quar­tiere der Sozialen Stadt zur Verfügung ste­hen, wer­den in Neu­kölln An­ge­bo­te zum The­ma Er­näh­rung für Eltern umgesetzt.

Der Kiezanker e.V. ist seit 2014 im Rollbergkiez in Neu­kölln aktiv. Sechs Frauen gründeten den Verein, da­run­ter Yildiz Yilmaz, ei­ne Elternvertreterin an der benachbarten Regenbogenschule. Seitdem en­ga­gie­ren sich die Frauen zum Groß­teil ehrenamtlich im Quar­tier. Ein Elterntreff in den Räumen des Vereins, Elterncafés an Grund­schu­len, Kiezfeste, Info-Veranstaltungen - all das wird durch den vom QM Rollbergsiedlung un­terstützten Kiezanker e.V. mög­lich.

Im Quar­tiersgebiet stellt der Verein ei­nen Ankerpunkt für die Elternarbeit dar. Die El­tern­schaft, die den Kiezanker in der Falkstraße 24 besucht, ist bunt ge­mischt und bildet die Zu­sam­men­set­zung im Quar­tier ab: Es sind Eltern oder allei­nerziehende Mütter mit türkischen, afrikanischen, arabischen Hintergründen, oft aus einkommensschwachen Haushalten.

Die Fa­mi­lien be­we­gen viele Fra­gen, z. B. zum Bildungssystem und zur Er­zie­hung ih­rer Kinder. Der Verein motiviert die Fa­mi­lien aktiv zu wer­den und bietet da­bei Un­ter­stüt­zung an: Wo gibt es geeignete Beratungsstel­len vor Ort? Wen könnte man in den Treffpunkt ein­la­den? Wer von den Eltern kann ei­nen Kon­takt herstel­len? Empowerment wird im Verein gelebt. Der Schlüs­sel der Ar­beit, so Yildiz Yilmaz, liegt in ei­ner offenen Haltung, oh­ne zu be­wer­ten, jedem sei­ne Frei­heit lassend.

För­de­rung von gesunder Er­näh­rung

Dieses Jahr kann mit Mit­teln der Kran­ken­kas­sen, die im Rahmen der Clearingstelle Ge­sund­heit für Quar­tiere der Sozialen Stadt be­reit­ste­hen, beim Kiezanker e.V. ein Ge­sund­heitsmodul umgesetzt wer­den. Die Kran­ken­kas­sen stel­len 2019 in 16 Ber­li­ner Quar­tiersmanagementgebieten ei­ne Kofinanzierung zu Soziale Stadt-Projekten  in Höhe von 90.000 Eu­ro (ca. 5.600 Eu­ro pro Quar­tier/Jahr) zur Verfügung. Mit der Wei­ter­ga­be der Mit­tel so­wie der Un­ter­stüt­zung bei Projektentwicklung und -umsetzung ist die Clearingstelle Ge­sund­heit im Rahmen der Koordinierungsstelle ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin (KGC) betraut. An­satz ist stets, die Menschen in den Quar­tieren der Sozialen Stadt zu er­rei­chen.

Die Frauen im Verein Kiezanker möchten sich mit dem The­ma „gesunde Er­näh­rung“ befassen. Mit den Mit­teln des Ge­sund­heitsmoduls wer­den ge­mein­sam mit Kin­dern Mahlzeiten hergestellt, z. B. Obst­sa­lat, vegetarische La­sa­gne oder Schokocreme mit Datteln an­stel­le von Zu­cker. Das Ausprobieren der neuen Le­bens­mit­tel weckt die Neu­gier­de der Kinder. Zudem berät ei­ne Er­näh­rungswissenschaftlerin die Eltern zu un­terschiedlichen gesundheitsbezogenen Fra­ge­stel­lung­en. Denn, so Frau Yildiz, die Zu­sam­men­ar­beit mit den Eltern als Vorbilder für ih­re Kinder ist wich­tig, wenn sich et­was im Er­näh­rungsverhalten än­dern soll.

Die Bestandteile von Le­bens­mit­teln wer­den in ei­ner Aus­stel­lung un­ter die Lu­pe genommen. Dadurch wird deut­lich, wieviel Zu­cker sich in einzelnen Produkten verbirgt. Die Aus­stel­lung kommt so gut an, dass die Frauen sie auch an anderen Orten im Kiez zei­gen möchten, z. B. in der Regenbogengrundschule. Hier gibt es ei­ne besondere Herausforderung: Der Bä­cker di­rekt ne­ben der Schule bietet viele sehr süße Teig­wa­ren an. Gemeinsam mit der Men­sa der Schule möchte der Verein in der Aus­stel­lung den Zu­ckeranteil in Back­wa­ren deut­lich ma­chen und da­zu gleich­zei­tig gute, gesunde Al­ter­na­ti­ven an­bie­ten.

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen

    FIAN Politische Tagung

    Steigende Lebensmittelpreise, wirtschaftliche Probleme für die Landwirtschaft und ökologische Krisen. Das Ernährungssystem in Deutschland, und damit die Menschen, die hierzulande hinter der Produktion und der Verarbeitung von Nahrung stehen, sowie die Verbraucher*innen, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig ist das Potenzial zur Schaffung eines Ernährungssystems groß, das sowohl der Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen bietet, als auch Zugang zu guten Lebensmitteln für alle garantiert. Um dies zu gewährleisten, müssen wir diejenigen an der Ausgestaltung beteiligen, die am stärksten von der Agrar- und Ernährungspolitik betroffen sind: Bäuer*innen und Armutsbetroffene. Drei Tage vor dem deutschen Ernährungstag wollen wir mit dieser Veranstaltung diesen beiden Gruppen den Raum geben, um sich miteinander auszutauschen und gemeinsam ins Gespräch mit Politiker*innen zu kommen.

    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Wir möchten Menschen mit Armutserfahrung die Teilnahme an und die Mitgestaltung dieser Veranstaltung ermöglichen. Benötigte Reisekosten können in einem begrenzten Umfang übernommen werden.
    Wenn Sie Fragen dazu haben, senden Sie bitte eine E-Mail an: beteiligung@diakonie.de

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

     

    Kategorie: Tagung
    Veranstalter: FIAN Deutschland
  • Berlin

    "Resilient in der Krise - Wege zu einem gerechten Gesundheitssystem in Notlagen"

    Gesundheitsforum der Berliner Landesgesundheitskonferenz

    Stromausfall, Hitzewellen Starkregen – Berlin kennt Krisen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Berliner*innen. Und dennoch ist das Gesundheitssystem nicht ausreichend gut auf Notlagen vorbereitet. Gerade wenn es darum geht besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.

    Was muss auf politischer, institutioneller und individueller Ebene passieren, damit Menschen Krisen besser bewältigen können? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheitskompetenz der Berliner*innen und der Institutionen im Gesundheitssystem? Und wie können kommunale Netzwerke, lokale Bündnisse und soziale Infrastruktur so aufgestellt werden, dass sie im Krisenfall schnell, koordiniert und passgenau Unterstützung bereitstellen?

    Zur Anmeldung geht es hier.

    Kategorie: Fachforum
    Veranstalter: Fachstelle für Prävention und Gesundheitskonferenz

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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