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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Dialogreihe „Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis“

„Nach der Pandemie, vor der Krise? – Was es jetzt in der Praxis für Kinder und Jugendliche braucht“

Felix Koller , HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
07.11.2023

Die Veranstaltung begann mit einem kurzen Ankommen und einer einführenden Murmelrunde, in der sich zu der Dringlichkeit des Themas ausgetauscht wurde.

Anschließend bot Dr. Franziska Reiß vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf mit Ihrem Vortrag „Nachwirkungen der Pandemie und der Maßnahmen in der Pandemie auf die psychische Gesundheit und die Lebensqualität der Kinder in Deutschland" einen Einblick in die bisherigen Ergebnisse der COPSY-Längsschnittstudie. Die Ergebnisse der Studie legen einen Handlungsbedarf mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz nahe.

Nach diesem wissenschaftlichen Input schloss sich die Präsentation von Praxisprogrammen an.

Eva Zepter (Programmkoordinatorin, HAGE) stellte in ihrem Vortrag das Eltern-Programm „Schatzsuche" vor. Das Programm richtet die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder und fördert deren seelisches Wohlbefinden. „Schatzsuche" wird im Setting Kita als „Basis“ für das Kita-Alter und als „Schule in Sicht“ für den Übergang zur Grundschule angeboten. Hierzu werden pädagogische Fachkräfte in Weiterbildungen zu Multiplikator*innen geschult, die im Anschluss in ihren Kindertagesstätten das Programm Schatzsuche für die Eltern anbieten. Durch dieses ressourcenorientierte Vorgehen kann über die Eltern die gesamte Familie erreicht und gestärkt werden.

Im Anschluss daran präsentierte Felix Weber (Programmkoordinator, HAGE) das Präventionsprogramm „Verrückt? Na und! Seelisch fit in der Schule". Das Programm wird von der AOK Hessen gefördert und durch die HAGE hessenweit koordiniert. „Verrückt? Na und!" bringt das Thema psychische Gesundheit in die Schule und ermutigt Schüler*innen und Lehrer*innen, sich aktiv mit der Thematik zu befassen. Mit dem Programm sollen insbesondere auch psychische Erkrankungen entstigmatisiert werden.

Die Dialogreihe schloss mit einer Diskussion zur Frage „Müssen wir wirklich gießkannenartig immer mehr Projekte, Angebote, Interventionen ausschütten oder braucht es auf die tatsächlichen Bedarfe ausgerichtete Angebote?“

Die Dokumentation der Veranstaltungsreihe einschließlich der Präsentationsfolien der Referent*innen der Terminreihen finden Sie hier.

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  • 26.02.2026 - 27.02.2026

    Berlin

    Public Health in Krisen und Katastrophen

    Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V.

    Krisen und Katastrophen nehmen immer mehr Einfluss auf unseren Alltag, egal ob Pandemien, Hitzewellen, Überschwemmungen, geopolitische Konflikte oder Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Diese und vergleichbare Ereignisse stellen eine Bedrohung für das Leben und die Gesundheit breiter Bevölkerungsgruppen dar. Angesichts dessen steht Public Health - als Wissenschaft und Praxis - vor der gewaltigen Aufgabe, unsere gemeinsame Lebensgrundlage und die Gesundheit der Bevölkerung auch unter zunehmend unsicheren Bedingungen zu schützen und zu erhalten. Gemeinsam wollen wir überlegen, welche Strukturen, Strategien und Kompetenzen erforderlich sind, um aktuellen und zukünftigen Krisenlagen im Gesundheitswesen qualifiziert begegnen zu können. 

    Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Jahrestagung
    Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.
  • Online

    Möglichkeiten gesundheitsfördernder Stadtentwicklung: Allianzen für die Stadt der Zukunft

    Hitzeinseln, Luftverschmutzung, Lärm – unsere Städte sind oft alles andere als gesund. Doch wie können wir sie so planen, dass sie das Wohlbefinden und die gerechte Beteiligung aller fördern? Gemeinsam mit Prof.in Heike Köckler (Hochschule Bochum) – Expertin für Stadtplanung und Gesundheit – diskutieren wir Fragen rund um sozial gerecht und gesundheitsförderlich gestaltete urbane Räume.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 05.03.2026

    Berlin

    1. Deutscher Präventionsgipfel

    Welche Einsparpotentiale wir liegen lassen und was wir von unseren europäischen Nachbar*innen lernen können

    Sozialversicherungsbeiträge auf Rekordniveau, Volkserkrankungen auf dem Vormarsch, Babyboomer vor dem Renteneintritt und Deutschland Schlusslicht im Public Health Index. Vor diesem Hintergrund schaut der AOK-Bundesverband auf ungenutzte Präventionspotenziale und veranstaltet den 1. Deutschen Präventionsgipfel am 5. März 2026. 

    Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie eine gesündere Gesellschaft zur Stabilisierung der Solidarsysteme beitragen kann und welche Strategien vielversprechend sind. Renommierte Präventionsforscher*innen und Gesundheitsökonom*innen präsentieren evidenzbasierte Maßnahmen in den Handlungsfeldern Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Bewegung.  

    Rund 150 Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden werden zu dem Gipfel erwartet. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird den 1. Deutschen Präventionsgipfel mit einem Grußwort eröffnen.

    Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Gesundheitsgipfel
    Veranstalter: AOK-Bundesverband

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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