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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Deutscher Präventionspreis 2009 verliehen: Zwölf Grundschulen ausgezeichnet

16.06.2009

Am Dienstag hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Gewinner des Wettbewerbs Deutscher Präventionspreis 2009 ausgezeichnet. Erste Plätze in den Kategorien Gebundene Ganztagsschule, Offene Ganztagsschule und Halbtagsschule machten die Berliner Heinrich-Seidel-Schule, die Eine-Welt-Schule in Minden und die Fridtjof-Nansen-Schule in Hannover, die zum Pool der Good Practice-Projekte des Kooperationsverbundes Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten gehört. Insgesamt wurden zwölf Grundschulen ausgezeichnet. Das Thema des diesjährigen Deutschen Präventionspreises war Gesundheitsförderung in Grundschulen und dabei insbesondere die Verbesserung der Gesundheitschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien.

Bundesweit hatten sich 600 Schulen um den Deutschen Präventionspreis 2009 beworben. „Die heute ausgezeichneten Schulen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie Programme und Ansätze der Gesundheitsförderung in einem pädagogischen Konzept so verankern, dass die konkreten Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien berücksichtigt werden“, betonte Professorin Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Sie beteiligen Kinder an Entscheidungen, bieten ihnen kreative und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, sorgen für eine gesunde Ernährung im Schulalltag, vermitteln Esskultur und ermöglichen darüber hinaus, dass Kinder über das sprechen können, was ihnen auf dem Herzen liegt.“

Zentrale Auswahlkriterien waren - neben der Verbesserung der Gesundheitschancen sozial benachteiligter Kinder - das Zusammenspiel der Schwerpunkte Ernährung, Gesundheit und psychosoziale Gesundheit sowie Elternarbeit und die Vernetzung der Schule.

Die genannten Kriterien werde etwa in der im Rahmen des Deutschen Präventionspreises 2009 ausgezeichneten Fridtjof-Nansen-Schule in Hannover besonders gut umgesetzt. Die Fridtjof-Nansen-Schule liegt im sozialen Brennpunkt Hannover-Vahrenheide. Gesundheitsförderung wird hier umfassend in den schulischen Alltag der Schüler/innen und Lehrer/innen integriert. Übergreifendes Ziel ist die Anbahnung von lebenslangem, gesundheitsförderlichem, eigenverantwortlichem Lernen und Leben bei allen Beteiligten.

Das zugrunde liegende Programm ist durch stark partizipative Elemente sowie eine Öffnung des Schulsystems zum Stadtteil gekennzeichnet. Der Erfolg des Vorhabens konnte durch eine Evaluation, die Indikatoren wie Kommunikationsstrukturen, Arbeitsplatzbedingungen und Formen des Zusammenlebens berücksichtigte, gestützt werden.

Weitere Good Practice-Projekte, die Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen umsetzen, finden sich in der Praxisdatenbank auf dieser Webseite. Die Datenbank enthält neben Good Practice-Projekten einen Pool von über 1800 Projekten zu gesundheitsförderlichen Themen.

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  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Voneinander lernen - Bedarfsgerechte Hilfen für psychisch erkrankte Menschen in der Wohnungsnotfallhilfe

    Der Zugang zu passgenauer Unterstützung ist dadurch ausgerechnet für jene erschwert, die besonders auf niedrigschwellige, vernetzte und kontinuierliche Angebote angewiesen sind. Auf unserer Fachtagung möchten wir folgende Themen gemeinsam mit Ihnen aufgreifen:

    • Ethische Fragestellungen im Umgang mit psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen,
    • Zusammenarbeit und Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfesystemen,
    • Gute Praxisbeispiele niedrigschwelliger, aufsuchender und einrichtungsintegrierter sowie zielgruppenspezifischer Angebote,
    • Die Perspektive von Erfahrungsexpert*innen,
    • Weichenstellungen für die zukünftige psychosoziale Versorgung von wohnungslosen Menschen mit psychischen Störungen.

    Sie erwarten Vorträge, Arbeitsgruppen mit Praxisbeispielen sowie Gespräche mit Expert*innen aus Medizin, Sozialer Arbeit und Selbstvertretung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Wege zu einer besser vernetzten psychiatrischen Versorgung wohnungsloser Menschen zu finden.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: BAG Wohnungslosenhilfe e. V.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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