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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Deutliche Unterschiede in der sozialen Lage von Menschen mit Migrationshintergrund

19.08.2008

Im Durchschnitt sind Migrantinnen und Migranten weiterhin sozial schlechter gestellt als die herkunftsdeutsche Bevölkerung - der 1. Migrationsbericht für Nordrhein-Westfalen zeigt allerdings differenzierte Ergebnisse: so sind besonders starke Unterschiede zwischen Eingebürgerten und Ausländer/innen sowie zwischen Männern und Frauen sichtbar.

Der Migrationsbericht beruht auf der repräsentativen Befragung von einem Prozent der nordrhein-westfälischen Bevölkerung im Rahmen des Mikrozensus. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte liegen bei Arbeit, Einkommen und Bildung - zentralen Faktoren für gesundheitliche Chancengleichheit - deutlich hinter denen ohne Zuwanderungsgeschichte zurück, wobei es gravierende Unterschiede zwischen den verschiedenen zugewanderten Gruppen gibt. Ein besonders hoher Nachholbedarf besteht für die Zuwanderer mit nur türkischer Staatsangehörigkeit und hier insbesondere für die Frauen.

Ein zentraler Befund des Berichtes ist, dass eingebürgerte Migrantinnen und Migranten sozial wesentlich besser gestellt sind als Menschen mit Migrationshintergrund ohne deutschen Pass. Während beispielsweise die Erwerbsquote eingebürgerter Deutscher mit 71,3 Prozent nur zwei Prozentpunkte unter der der Herkunftsdeutschen liegt (73,5 Prozent), beträgt sie bei Ausländerinnen und Ausländern 62,2 Prozent. Besonders starke Unterschiede sind hier zwischen Männern und Frauen festzustellen.

Der Bericht kann auf der Seite des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW herunterladen werden.

Ein ähnlicher Bericht für Berlin ist über das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, Wochenbericht 35/2008 erhältlich (PDF).

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 13.06.2026 - 21.06.2026

    Bundesweit

    Aktionswoche Alkohol "Alkohol? Weniger ist besser!"

    Auch im Jahr 2026 wird es wieder eine Aktionswoche Alkohol „Alkohol? Weniger ist besser!“ geben. Dieses Jahr unter dem Motto „Entdecke, wie viel mehr in dir steckt“. Die Aktionswoche Alkohol will zum Dialog rund um das Thema Alkoholkonsum einladen. Mit vielfältigen Formaten informieren die Veranstalter*innen vor Ort und online über die verschiedenen Aspekte des Alkoholkonsums und die Gründe, diesen zu überdenken, sowie über die Vorteile des Verzichts.

    Ideen und Anregungen sowie weitere Informationen zur Aktionswoche und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter anderem auf der Website www.aktionswoche-alkohol.de zu finden. 

    Kategorie: Aktionswoche
  • Online

    Online-Vortrag: Männerschuppen – Men’s Sheds

    Orte der Begegnung und Gesundheitsförderung

    Männerschuppen – sogenannte Men’s Sheds – sind niedrigschwellige Treffpunkte, die insbesondere Männer dabei unterstützen, soziale Kontakte zu knüpfen, aktiv zu bleiben und ihre Gesundheit zu stärken. Wie lassen sich solche Angebote erfolgreich aufbauen und nachhaltig etablieren?

    Die Veranstaltung gibt Einblicke in das Forschungs- und Praxisprojekt „MARS – Männerschuppen als Orte der Prävention und Gesundheitsförderung für Männer ab 50 im kommunalen Setting“ und beleuchtet zentrale Fragen:

    • Wie entstehen Männerschuppen vor Ort?
    • Welche Faktoren tragen zum langfristigen Erfolg bei?
    • Welche Rolle spielen Beteiligung und lokale Netzwerke?
    • Welche Erkenntnisse liefert der neue Leitfaden zur Umsetzung?

    Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: männer.bw, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart

… weitere Termine

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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