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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

"Bundesliga bewegt": Gemeinsam für ein aktives Aufwachsen

Lukas Bendix , DFL Stiftung
13.03.2026
Ausgangslage: Bewegungsmangel wirksam begegnen 

Kinder und Jugendliche in Deutschland bewegen sich zu wenig – eine Entwicklung, die sich durch die Corona-Pandemie deutlich verschärft hat. Mehr Bildschirmzeit, fehlende Alltagsstrukturen und eingeschränkte Zugänge zu Bewegungsangeboten prägen den Alltag vieler junger Menschen. 

Zentral ist dabei ein strukturelles Problem: Bewegungsangebote existieren zwar, erreichen Kinder aber oft nicht in ihrem direkten Lebensumfeld – dem Sozialraum. Gleichzeitig agieren viele Akteur*innen nebeneinander, ohne ihre Angebote aufeinander abzustimmen.

Der Ansatz: Vernetzung statt Einzelmaßnahmen

„Bundesliga bewegt” setzt genau an dieser Schnittstelle an. Das Programm unterstützt Proficlubs, Sportvereine und soziale Einrichtungen dabei, ihre bestehenden Angebote systematisch zu verzahnen und gemeinsam weiterzuentwickeln

Im Zentrum steht ein klar definierter Sozialraum, häufig ein Stadtteil mit besonderen sozialen Herausforderungen. Hier werden Kitas, Schulen, Sportvereine, Kommunen und weitere Akteur*innen aktiv miteinander vernetzt.

Umsetzung: Strukturierte Bewegungsförderung im Alltag

Die operative Umsetzung erfolgt über sogenannte Bewegungskoordinator*innen, die durch den jeweiligen Proficlub eingesetzt werden. Sie fungieren als zentrale Schnittstelle im Sozialraum und sorgen dafür, dass aus isolierten Angeboten ein abgestimmtes Gesamtsystem entsteht. 

Im Kern bedeutet das: Kinder begegnen Bewegung regelmäßig und verlässlich in ihrem Alltag – in der Kita, in der Schule, im Sportverein und auf öffentlichen Sportflächen. Ergänzend schaffen sportartenübergreifende Angebote wie Camps oder Aktionstage zusätzliche Bewegungsanlässe und Begeisterung. 

Gleichzeitig werden Fachkräfte gezielt qualifiziert und lokale Netzwerke gestärkt. Austauschformate fördern Zusammenarbeit, bauen Doppelstrukturen ab und ermöglichen gemeinsames Lernen. 

Entscheidend ist nicht die Anzahl der Angebote, sondern deren Qualität, Abstimmung und Kontinuität.

Zielbild: 365 Tage Bewegung im Sozialraum

Das Ziel von „Bundesliga bewegt” ist klar formuliert: Kinder und Jugendliche sollen ganzjährig Zugang zu hochwertigen, aufeinander abgestimmten Bewegungsangeboten in ihrer unmittelbaren Umgebung erhalten. 

Diese Angebote sind bewusst niedrigschwellig gestaltet, sportartenübergreifend angelegt und langfristig gedacht. Sie richten sich an Kinder im Kita – bis Mittelstufenalter sowie an ihre Bezugspersonen – von Eltern über pädagogische Fachkräfte bis hin zu Trainer*innen und weiteren Akteur*innen im Sozialraum. 

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Netzwerk: Bundesweite Struktur mit lokaler Passung

Initiiert von der DFL Stiftung gemeinsam mit dem Sport-Club Freiburg und dem SV Werder Bremen hat sich „Bundesliga bewegt” zu einem bundesweiten Netzwerk entwickelt. Aktuell engagieren sich 22 Proficlubs an ebenso vielen Standorten und erreichen wöchentlich rund 22.300 Kinder und Jugendliche. 

Die konkrete Ausgestaltung variiert je nach lokalen Bedarfen: Während an einigen Standorten die Qualifizierung von Fachkräften im Vordergrund steht, setzen andere auf innovative Koordinationsmodelle oder die gezielte Entwicklung ganzer Bewegungsräume im Quartier. 

Erfolgreiche Ansätze werden systematisch im Netzwerk geteilt und weiterentwickelt – ein zentraler Hebel für Skalierung und Qualität.

Wirkung: Messbarer gesellschaftlicher Mehrwert

Die Wirkung von „Bundesliga bewegt” geht weit über die unmittelbare Bewegungsförderung hinaus – und lässt sich erstmals auch konkret beziffern. Eine Social Return on Investment (SROI)-Analyse zeigt: 

Jeder investierte Euro erzeugt einen gesellschaftlichen Mehrwert von 2,34 Euro. Insgesamt entspricht das rund 10 Millionen Euro pro Jahr bei Investitionen von etwa 4,2 Millionen Euro. 

Dieser Mehrwert entsteht nicht kurzfristig, sondern durch langfristige Effekte regelmäßiger Bewegung. Kinder, die kontinuierlich an qualitativ hochwertigen Angeboten teilnehmen, profitieren in mehrfacher Hinsicht: Ihre körperliche und psychische Gesundheit verbessert sich, ihre Bildungschancen steigen und ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt entwickeln sich positiv. 

Bewegung wirkt damit als Katalysator für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit. 

Besonders relevant ist dabei die Erkenntnis, dass nur langfristige und qualitativ hochwertige Angebote ihre volle Wirkung entfalten. Kurzfristige oder unkoordinierte Maßnahmen bleiben hingegen weitgehend wirkungslos. 

Gleichzeitig ist die SROI-Analyse bewusst konservativ gerechnet. Wichtige Effekte wie gesteigertes Selbstvertrauen, mehr Lebensqualität oder ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl lassen sich kaum monetär erfassen – der tatsächliche gesellschaftliche Nutzen liegt also deutlich höher. 

Die Zahlen zeigen klar: Investitionen in Bewegungsförderung sind keine Kosten, sondern hochwirksame Zukunftsinvestitionen. 

Am 29. April 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr lautet der Titel des Wissenschafts-Praxis-Austausches “Auf den Schirm” des Kooperationsverbundes: Wie "Bundesliga bewegt" junge Menschen und die Gesellschaft stärkt - eine SROI-Analyse. Hier die Ankündigung, eine Einladung folgt: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/partnerprozess/online-austausch-auf-den-schirm.

Qualität weiterentwickeln: Fokus auf wirksame Strukturen

Um diese Wirkung langfristig zu sichern und weiter auszubauen, wird „Bundesliga bewegt” kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Baustein ist ein Qualitätsleitfaden, der die zentralen Handlungsstränge Bewegung, Vernetzung und Qualifizierung zusammenführt und praxisnahe Orientierung bietet. 

Dabei geht es nicht um zusätzliche Komplexität, sondern um Klarheit: Welche Strukturen funktionieren? Welche Rahmenbedingungen sind entscheidend? Und wie lassen sich erfolgreiche Ansätze in unterschiedliche Sozialräume übertragen? 

Ausblick: Bewegung als Schlüssel gesellschaftlicher Entwicklung

Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 verändern sich die Lebensrealitäten von Kindern grundlegend. Gleichzeitig sinken die freien Bewegungszeiten im Alltag. 

„Bundesliga bewegt” liefert hierfür eine klare Antwort: Bewegung muss integraler Bestandteil des Alltags werden – eingebettet in Schule, Betreuung und Freizeit. 

Die Vision ist eindeutig: Eine bewegungsfreundliche Lebenswelt für alle Kinder, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund. 

Förderung

Seit Oktober 2022 fördern die Deutsche Postcode Lotterie und die DFL Stiftung übergeordnete Maßnahmen (Qualifizierung, Vernetzung, Koordinierung) mit dem Ziel, „Bundesliga bewegt” zu verstetigen, die beteiligten Proficlubs in ihrem Engagement zu unterstützen und den Wissenstransfer mit weiteren Partnern zu stärken. 

Es findet außerdem ein enger Austausch zwischen „Bundesliga bewegt“ und ALBA BERLINs Initiative SPORT VERNETZT statt. Ziel dieser Kooperation ist es, Synergien zu schaffen und durch das Zusammenwirken gemeinsam Verantwortung für die bewegungsfreundliche Gestaltung des Umfelds junger Menschen zu übernehmen. 

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  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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