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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Bericht Werkstatt Wirkungsorientierung - Von Daten zu Taten

28.05.2026
Was haben wir gemacht: 

„hands on“ oder „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ war das Grundmotiv der Werkstatt. Die Teilnehmenden nahmen sich einen Teilbereich ihrer Tätigkeit vor und betrachteten diesen mit einer wirkungsorientierten Brille. Welche Indikatoren sind geeignet und „ZWERG“ genug, um Wirkaussagen treffen zu können? Was für Erkenntnisse liefern hier bereits evaluierte Projekte? Was ist ein realistischer Wirkungsgrad: Ist 7 viel? Im zweiten Teil ging es um die Frage, welche Tools und Routinen in Projekten und Organisationen genutzt werden (können), um Veränderungsprozessen zu unterstützen. Dabei wurde deutlich: Wirkungsorientierung ist, wie alle Lernprozesse, eine Langstrecke. 

Am wirkungsvollsten: der Austausch: 

Die vielfältige Zusammensetzung der Teilnehmenden aus Landes- und Bezirksverwaltung sowie Trägerlandschaft ermöglichte eine bereichernde gemeinsame Reflexion darüber, wie „Wirkung“ verstanden wird. Deutlich wurde dabei auch: Selbst professionell evaluierte Pilotprojekte führen nicht automatisch zu nachhaltigen und auskömmlich finanzierten Angeboten. Hierfür sind Aushandlungsprozesse notwendig, bei denen Wirkungsorientierung eine wichtige Grundlage bietet. 

Wirkung differenziert betrachten 

Bei aller Freude an der Wirkungsorientierung bleibt es zentral, diese differenziert zu betrachten: Ein wirkungsorientiertes Monitoring ist wichtig für die strategische Steuerung, gleichzeitig müssen Anforderungen an Wirkungsnachweise aber in einem angemessenen Verhältnis zu Ressourcen und Förderhöhen stehen. Entscheidend ist ein gemeinsames Verständnis darüber, was machbar ist und der Mut, gewohnte Rollen zu verlassen, um letztlich den Fokus stärker auf die Wirkung in den Lebenswelten der Menschen zu richten. Denn darum muss es gehen. 

Was wir als KGC mitnehmen: 
  • Dreieinhalb Stunden sind zu kurz, um wirklich ins Thema einzutauchen. Unser nächstes Format wird daher wieder länger sein. 
  • Viele Kolleginnen und Kollegen sind inzwischen mit den Grundlagen der Wirkungsorientierung vertraut. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Verankerung im Arbeitsalltag sind jedoch Angebote besonders wertvoll, die spezifisch auf die Bedarfe der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung eingehen. 
  • Besonders erfreulich war die Rückmeldung: „Ich nehme in meinem Team wahr, dass wir nicht mehr an unserer Haltung und unserem Grundverständnis arbeiten müssen – das passt bei allen. Trotzdem bin ich gerne bei Werkstätten wie dieser dabei, denn ich sehe Wirkungsorientierung als einen Prozess, bei dem wir nie auslernen.“ 

Als KGC bleiben wir an diesem Thema gemeinsam mit Ihnen dran und entwickeln kontinuierlich Formate weiter, die praxisnah und für Verwaltung wie Umsetzungsebene gleichermaßen unterstützend sind. Wir freuen uns, Sie auf unsere nächste Wirkungswerkstatt im Herbst aufmerksam zu machen: Weitere Informationen folgen in Kürze. 

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  • 27.10.2026 - 28.10.2026

    Essen

    65. DHS Fachkonferenz Sucht

    "Öffentlicher Raum und verborgene Welten"

    Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit verbundene Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenfälliger. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen. Abhängigkeit - von illegalen wie von legalen Drogen - und abhängiges Verhalten ist zwar weit verbreitet, aber dennoch oft tabuisiert. Mit schwerwiegenden Konsequenzen: Viele Betroffene suchen aus Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe. Der "Treatment Gap" wächst, besonders durch digitale und verborgene Abhängigkeitsformen. Auch Angehörige und Kinder bleiben oft unsichtbar. Unter dem (Arbeits-)Titel "Öffentlicher Raum und verborgene Welten" thematisiert die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 dieses Spannungsfeld. An den beiden Konferenztagen möchten wir Raum für umfassende Information, intensiven Austausch und praktische Vernetzung bieten – auch zur wachsenden Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung findet im Haus der Technik in Essen statt. 

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachkonferenz
    Veranstalter: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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