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Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Bericht Werkstatt Wirkungsorientierung - Von Daten zu Taten

28.05.2026

„Unser Handeln nicht zu ändern, bewirkt in unserer volatilen Welt auch Veränderung.“ Mit dieser Feststellung traf unsere Kollegin und Werkstattleiterin Dagmar Lettner am 11. Mai bei den Teilnehmerinnen ins Schwarze. Die Frage ist nicht, ob wir unsere Arbeitsweise verändern wollen, sondern welche Haltung wir dabei einnehmen und welche Werkzeuge wir nutzen. Ein möglicher Weg ist die Wirkungsorientierung  

Was haben wir gemacht: 

„hands on“ oder „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ war das Grundmotiv der Werkstatt. Die Teilnehmenden nahmen sich einen Teilbereich ihrer Tätigkeit vor und betrachteten diesen mit einer wirkungsorientierten Brille. Welche Indikatoren sind geeignet und „ZWERG“ genug, um Wirkaussagen treffen zu können? Was für Erkenntnisse liefern hier bereits evaluierte Projekte? Was ist ein realistischer Wirkungsgrad: Ist 7 viel? Im zweiten Teil ging es um die Frage, welche Tools und Routinen in Projekten und Organisationen genutzt werden (können), um Veränderungsprozessen zu unterstützen. Dabei wurde deutlich: Wirkungsorientierung ist, wie alle Lernprozesse, eine Langstrecke. 

Am wirkungsvollsten: der Austausch: 

Die vielfältige Zusammensetzung der Teilnehmenden aus Landes- und Bezirksverwaltung sowie Trägerlandschaft ermöglichte eine bereichernde gemeinsame Reflexion darüber, wie „Wirkung“ verstanden wird. Deutlich wurde dabei auch: Selbst professionell evaluierte Pilotprojekte führen nicht automatisch zu nachhaltigen und auskömmlich finanzierten Angeboten. Hierfür sind Aushandlungsprozesse notwendig, bei denen Wirkungsorientierung eine wichtige Grundlage bietet. 

Wirkung differenziert betrachten 

Bei aller Freude an der Wirkungsorientierung bleibt es zentral, diese differenziert zu betrachten: Ein wirkungsorientiertes Monitoring ist wichtig für die strategische Steuerung, gleichzeitig müssen Anforderungen an Wirkungsnachweise aber in einem angemessenen Verhältnis zu Ressourcen und Förderhöhen stehen. Entscheidend ist ein gemeinsames Verständnis darüber, was machbar ist und der Mut, gewohnte Rollen zu verlassen, um letztlich den Fokus stärker auf die Wirkung in den Lebenswelten der Menschen zu richten. Denn darum muss es gehen. 

Was wir als KGC mitnehmen: 
  • Dreieinhalb Stunden sind zu kurz, um wirklich ins Thema einzutauchen. Unser nächstes Format wird daher wieder länger sein. 
  • Viele Kolleginnen und Kollegen sind inzwischen mit den Grundlagen der Wirkungsorientierung vertraut. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Verankerung im Arbeitsalltag sind jedoch Angebote besonders wertvoll, die spezifisch auf die Bedarfe der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung eingehen. 
  • Besonders erfreulich war die Rückmeldung: „Ich nehme in meinem Team wahr, dass wir nicht mehr an unserer Haltung und unserem Grundverständnis arbeiten müssen – das passt bei allen. Trotzdem bin ich gerne bei Werkstätten wie dieser dabei, denn ich sehe Wirkungsorientierung als einen Prozess, bei dem wir nie auslernen.“ 

Als KGC bleiben wir an diesem Thema gemeinsam mit Ihnen dran und entwickeln kontinuierlich Formate weiter, die praxisnah und für Verwaltung wie Umsetzungsebene gleichermaßen unterstützend sind. Wir freuen uns, Sie auf unsere nächste Wirkungswerkstatt im Herbst aufmerksam zu machen: Weitere Informationen folgen in Kürze. 

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • 29.05.2026

    Tag der Nachbarschaft – Nachbarschaft feiern. Vielfalt erleben

    Der Tag der Nachbarschaft, der am 29. Mai 2026 stattfindet, steht für Zusammenhalt, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Jede Form der Begegnung (egal ob Hoffest, Feiern im Garten, gemeinsamer Spaziergang oder gemütliche Kaffeerunde) bringt Menschen zusammen und setzt ein Zeichen für ein offenes und solidarisches Miteinander.

    Der Aktionstag wird von der nebenan-Stiftung organisiert. Interessierte können eigene Aktionen (privat oder öffentlich) anmelden oder diese als Besucher*innen wahrnehmen.

    Kategorie: Aktionstag
    Veranstalter: nebenan-Stiftung
  • 03.06.2026

    Online

    Gesunde Menschen. Gesunder Planet. Gemeinsam für Klima, Gesundheit & Gerechtigkeit.

    Klima-Aktions-Monat 2026: Gesund bleiben in einer sich wandelnden Welt

    Erfahren Sie, wie das Konzept der planetaren Gesundheit Orientierung für Aktivitäten in Gesundheitsförderung und Prävention bieten kann. Johanna Weis (KLUG) stellt das neue Stufenmodell zur Integration von planetarer Gesundheit in Aktivitäten der Gesundheitsförderung und Prävention vor – von der ersten Sensibilisierung bis zur strategischen Verankerung.

    Tjorven Reisner von Villekula e.V. zeigt am Projekt „Strebergarten“, wie Kinder im Garten praktisch erleben, wo ihr Essen herkommt, wie Naturkreisläufe funktionieren und warum gesunde Ernährung, Klimaschutz und Selbstwirksamkeit zusammengehören.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: LVGFSH

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