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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Auf dem Weg zu kommunalen Präventionsketten

Workshop "Gesund Aufwachsen für alle!"

Uta Maercker , Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen AGETHUR
18.09.2012

Mehr als 40 Teil­neh­merinnen und Teil­neh­mer kamen am 06. September in Er­furt im Nach­gang an die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Lan­des­ver­ei­ni­gung für Ge­sund­heits­för­de­rung Thü­rin­gen e.V. - AGETHUR - zu­sam­men, um zum Partnerprozess „Gesund auf­wach­sen für Alle!“ zu dis­ku­tie­ren. Ziel des Workshops war es, den Aus­tausch zwi­schen Ak­teu­ren aus Kom­mu­nen und frei­en Trägern zum The­ma auf Lan­des­ebe­ne zu er­mög­li­chen und anzuregen. Es ging im Kern um kom­mu­na­le Netz­wer­ke und wie diese gut entwickelt, aufgebaut und nach­hal­tig ge­pflegt wer­den kön­nen. Aktuell gibt es be­reits ei­ne Flut an Netz­wer­ken auf un­ter­schied­li­chen Ebe­nen. Nicht al­le funk­ti­o­nie­ren gut und oft­mals wer­den sie von den Be­tei­lig­ten auch als nicht ef­fek­tiv bezeichnet. Ebenso ist der As­pekt von Kon­kur­renz nicht zu ver­nach­läs­si­gen.

Der Work­shop stand des­halb un­ter der zen­tra­len Fra­ge­stel­lung, wel­che Wertehaltungen und Ein­stel­lung­en da­zu füh­ren, dass Ko­o­pe­ra­ti­on und Ver­net­zung zu einem The­ma ge­lin­gen. Es wurde so­mit ganz an den An­fang der Ent­wick­lung von Netz­wer­ken und in diesem Zu­sam­men­hang auch von Prä­ven­tions­ket­ten ge­blickt.

Mar­ti­na Her­mann-Biert, Ju­gend­amts­lei­te­rin aus Dor­ma­gen, legte in ihrem Ein­füh­rungs­vor­trag einen Schwer­punkt auf die Haltungen und Ein­stel­lung­en, die solche Ver­net­zungs­pro­zes­se er­mög­li­chen bzw. die Vor­aus­set­zung bil­den.

Drei sich an­schlie­ßen­de Er­zähl­ca­fés bo­ten Ge­le­gen­heit, mit­ei­nan­der ins Ge­spräch zu kom­men.

Wie begeistere ich an­de­re von mei­ner Idee?

Unter dem Mot­to „Alle Mann in ein Boot“ wurden diese enorm wichtigen Ein­stel­lung­en und Wer­te­hal­tun­gen in Be­zug auf Veränderungsprozesse ge­mein­sam diskutiert. Frau Hermann-Biert stand zu die­sem The­ma als Ge­sprächspartnerin zur Verfügung.

… über die eigenen Gren­zen hinweg…

Mit dem Fo­kus auf ei­ne ämterübergreifende Ko­o­pe­ra­ti­on kam Frau Kat­ja Schö­ne vom De­zer­nat Ju­gend, Schule, Ge­sund­heit und Frauen der Stadt Kas­sel mit den Teil­neh­mern ins Ge­spräch.

Kommunale Präventionsketten

Am dritten Erzähltisch wurden die konkreten ersten Schritte, die beim Auf­bau von kommunalen Prä­ven­tions­ketten not­wen­dig sind, thematisiert. Frau Dr. Ka­ro­li­ne Schu­bert vom Ge­sund­heits­amt der Stadt Leip­zig erwartete hier die Teil­neh­mer zum regen Aus­tausch.

Nach einem kurzen In­put auf Ba­sis der je­wei­li­gen kom­mu­na­len Er­fah­rung­en zum The­ma des Er­zähl­ca­fés konn­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer mit den Re­fe­ren­tin­nen und den an­de­ren Teil­neh­mern in Dis­kus­si­on tre­ten, Fra­gen stel­len und ei­ge­ne Er­fah­rung­en ein­brin­gen.

Möglich wurde diese Ver­an­stal­tung durch die Un­ter­stüt­zung der AOK-PLUS, die die Um­set­zung des Part­ner­pro­zes­ses in Thü­rin­gen för­dert. Ei­ne Do­ku­men­ta­ti­on der Ver­an­stal­tung wird im Nach­gang er­ar­bei­tet.

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  • Berlin

    Fachtag: Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert

    Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog Generationengerechtigkeit

    Generationengerechtigkeit ist in aktuellen politischen Debatten zu einem zentralen Begriff geworden. Häufig wird er jedoch verkürzt verwendet: als moralisches Argument in der Haushalts-, Finanz- oder Rentenpolitik, etwa in Diskussionen über Neuverschuldung oder die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Generationengerechtigkeit weit mehr umfasst als finanzpolitische Abwägungen. Eine solche Engführung kann Generationenkonflikte eher verstärken, statt gemeinsame Interessen sichtbar zu machen und die tatsächlichen Ursachen von Ungerechtigkeit zu benennen.

    In dieser Veranstaltung bieten die Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. ein Forum, um gemeinsam mit den Teilnehmenden den Begriff der Generationengerechtigkeit in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern zu vertiefen und das Verbindende zwischen den Generationen herauszuarbeiten.

    Die Anmeldemöglichkeit folgt nach der Sommerpause. Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person; die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und BAGSO
  • 14.10.2026

    Berlin

    Gesundheit x Mobilität – Radverkehr als Investition in unsere Zukunft

    ADFC-Symposium 2026

    Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Gesundheitswesen, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft zusammen, die Mobilität gesünder, gerechter und zukunftsfähiger gestalten wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Fahrrad noch stärker als Hebel für Gesundheit, Lebensqualität und lebenswerte Städte und Gemeinden genutzt werden kann – auf Grundlage aktueller Erkenntnisse, internationaler Beispiele und konkreter Ansätze für die Praxis.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.
  • Düsseldorf

    Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten

    DVSG-Bundeskongress 2026

    Mit einem selbstbewussten und selbstkritischen Blick wird der DVSG-Bundeskongress 2026 unter dem Motto „Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten“ den Fokus auf zukünftige Herausforderungen richten. Wir wollen soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Gesundheit für alle in einer sich rasant wandelnden Welt.

    Beim DVSG-Bundeskongress sollen aktuelle Probleme im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung diskutiert und mögliche Lösungen vorgestellt werden. Nicht nur der Fachkräftemangel und wachsende Versorgungslücken erfordern visionäre Ansätze. Gleichzeitig müssen die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Blick genommen werden: Eine alternde Bevölkerung, zunehmende Multimorbidität, vielfältige Lebensformen, höherer Betreuungsbedarf und Pflegebedürftigkeit verlangen nach angepassten Konzepten und Angeboten. Der Anstieg von Singlehaushalten und gesellschaftliche Entfremdungen, etwa geprägt durch Einsamkeit, Polarisierung und Radikalisierung, verändern die Lebenslagen vieler Menschen. Diese Trends erfordern umfassenden sozialen Zusammenhalt und gesunde Lebenswelten.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: DVSG - Deutsche Vereinigung für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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