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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Anschwung für frühe Chancen - Gemeinsam Startchancen verbessern

Nancy Ehlert , bis März 2017: Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.
17.12.2014

Anschwung -  Nachfolge-Programm: Qualität vor Ort
Nach dem Er­folg von An­schwung für frühe Chan­cen startet die Deut­sche Kinder- und Jugendstiftung nun ein Pro­gramm zur Qua­li­tät in der frühen Bil­dung, Be­treu­ung und Er­zie­hung. Hier fin­den Sie weitere Informationen.

Alle Kinder haben das Recht auf faire Startchancen! Deshalb un­ter­stüt­zen das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fa­mi­lie, Senioren, Frauen und Ju­gend (BMFSFJ) und die Deut­sche Kinder- und Ju­gendstiftung (DKJS) mit dem Pro­gramm An­schwung für frühe Chan­cen  bun­des­weit den Auf- und Aus­bau lokaler In­iti­a­ti­ven zur Stär­kung der frühkindlichen Ent­wick­lung.
Das Pro­gramm wurde 2011 in ei­ner Ber­li­ner Kita ge­grün­det und startete mit 63 lokalen Zukunftskonferenzen. Zum ei­nen ermöglichten diese Konferenzen den Aus­tausch über Ideen für frühkindliche Bil­dung, Be­treu­ung und Er­zie­hung und zum anderen lieferten sie wegweisende Informationen über wichtige Themen und Herausforderungen aus der Pra­xis. Aus diesen Zukunftskonferenzen gingen auch die ersten 58 An­schwung-In­iti­a­ti­ven hervor, die ei­ne frühkindliche Ent­wick­lung in ihrer Re­gi­on noch bes­ser för­dern wol­len. Mittlerweile begleitet An­schwung be­reits 600 In­iti­a­ti­ven, die 422 Kom­mu­nen da­bei un­ter­stüt­zen, al­le Bil­dungsakteure vor Ort ins Ge­spräch zu brin­gen und die An­ge­bo­te frühkindlicher Bil­dung auszubauen und qua­li­ta­tiv zu verbes­sern. Im Pro­gramm sind 2.760 Personen aktiv, der größ­te An­teil sind mit cir­ca 30 Pro­zent Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen oder Fa­mi­lienzentren.

An­ge­bo­te für An­schwung-In­iti­a­ti­ven

Eine In­iti­a­ti­ve ist ein Bündnis aus min­des­tens drei Organisationen, die vor Ort die Si­tu­a­ti­on der frühkindlichen Bil­dung, Be­treu­ung und Er­zie­hung ana­ly­sie­ren, Bedarfe er­mit­teln, Ziele for­mu­lie­ren und ein Handlungskonzept er­ar­bei­ten. Um die Nach­hal­tig­keit der Ergebnisse zu gewährleisten, ist min­des­tens ei­ne der drei beteiligten Organisationen aus der kommunalen Verwaltung oder Politik. Eine An­schwung-In­iti­a­ti­ve erhält vom Pro­gramm ei­ne Prozessbegleitung, fachliche Un­ter­stüt­zung durch Fort­bil­dung­en so­wie Ge­le­gen­heit zu Hospitationsreisen. Es wurden 84 Fort­bil­dung­en vor al­lem zu Themen der Presse- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit so­wie des Netzwerk- und Veränderungsmanagements und 45 Hospitationsreisen vor al­lem zu Fa­mi­lienzentren durchgeführt.
Seit Pro­grammstart wurden Qualifizierungsmaßnahmen zu folgenden Themen angeboten: Netzwerkmanagement und Ko­o­pe­ra­ti­on, Fa­mi­lienzentrum, Bil­dungspartnerschaften, Übergänge, Inklusion, Fundraising so­wie Presse- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit. Beispielhafte Tagungsthemen waren der U3-Aus­bau und Qualität, Zu­sam­men­ar­beit mit Eltern, Ko­o­pe­ra­ti­on zwi­schen Kita und Kindertagespflege und betriebliche Kinderbetreuung. Die 12 bis 18 Monate andauernde Prozessbegleitung kann die Kom­mu­ni­ka­ti­on, Struk­tu­rie­rung und Steu­e­rung des Vorhabens be­glei­ten, um die Netzwerke fit zu ma­chen für die Zeit nach dem Pro­grammende. Die Servicebüros engagierten 194 Prozessbegleiterinnen und -begleiter.

Bi­lanz - Drei Jahre An­schwung

Auf dem zweiten Bundeskongress An­schwung für frühe Chan­cen, der vom 18. bis 19. September 2014 in der Ura­nia in Ber­lin stattfand, wurde ein erstes Re­sü­mee gezogen. Das große In­te­res­se an dem Pro­gramm spiegelte sich auch in der Teil­neh­mer­zahl wie­der: mehr als 800 Gäste setzten sich in 56 Workshops, Fachvorträgen und Ge­sprächsforen un­ter anderem mit der Fra­ge nach Kriterien für gelungene Ko­o­pe­ra­ti­onen aus­ei­nan­der.
Gearbeitet wurde in fünf un­terschiedlichen Mo­dulen: Ko­o­pe­ra­ti­on kon­kret hatte Berichte von Ko­o­pe­ra­ti­onsvorhaben zum Inhalt. Fra­gen waren: Was ist das Ziel der Ko­o­pe­ra­ti­on? Wie gestaltet sich die Zu­sam­men­ar­beit? Auf welcher Ebe­ne kooperiert wer mit wem? Das Mo­dul Bau­stel­len befasste sich mit dem Bearbeiten von Problemen wie Konkurrenzdenken, Vorurteilen oder Hierarchiedenken in Ko­o­pe­ra­ti­onen, Dis­kus­si­on und Ent­wick­lung von Lösungsstrategien. Unter dem Mot­to Muckibuden wurden kurze praxisorientierte Trai­nings­ein­heit­en für praktisches Handwerkszeug zu Me­tho­den für Beteiligungsprozesse, Zeitmanagement, Fundraising, zu Kom­mu­ni­ka­ti­on, Zu­sam­men­ar­beit und Ko­o­pe­ra­ti­on präsentiert. Außerdem gab es Fachvorträge zu un­terschiedlichen The­o­rien der frühkindlichen Bil­dung, Be­treu­ung und Er­zie­hung. Unter der Ru­brik Seitenblicke wurde hier zu In­no­va­ti­on durch interdisziplinären Aus­tausch an­ge­regt.

Aktuelles

Das Pro­gramm läuft Mit­te 2015 aus und es wird kei­ne Verlängerung ge­ben. Derzeit wird ei­ne „War­te­lis­te“ für interessierte Ak­teu­rin­nen und Akteure der frühkindlichen Bil­dung, die in der ersten Jahreshälfte 2015 die Pro­gramm-Mo­dule in An­spruch neh­men möchten. Interessierte kön­nen sich bis Mit­te Ja­nu­ar bei dem An­schwung-Servicebüro in ihrer Nä­he mel­den, um in diese Lis­te aufgenommen zu wer­den. Die Kontakte zu den Servicebüros in ganz Deutsch­land fin­den Sie hier. Alle 110 Kom­mu­nen, die ger­ne ei­ne In­iti­a­ti­ve star­ten wol­len, kön­nen da­bei in­ner­halb die­ses Pro­gramms al­ler­dings nicht mehr bedient wer­den. Die meisten An­fra­gen kom­men aus Nie­der­sach­sen, Schleswig-Holstein, Ber­lin und Bran­den­burg und über­wie­gend von Mitarbeitenden aus Kindertageseinrichtungen oder Ju­gendämtern.

 


 

 

 

Die Dokumentation zur Tagung finden Sie hier.

Anschwung für Frühe Chancen September 2011 - Oktober 2014 | zur PDF-Datei hier.

GEMEINSAM für jedes Kind | zum Youtube-Video hier.

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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.

  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • online

    Fachtag "Die gesunde Kommune von morgen"

    Das gesundheitliche Wohlbefinden der Bevölkerung hängt maßgeblich von den lokalen Bedingungen ab, insbesondere von der gesundheitlichen Infrastruktur. Klimatische Veränderungen und umweltbedingte Risiken in den Ballungsräumen, wie dichter Verkehr und intensive Bebauung, stellen die Kommunen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren in Europa grundlegend gewandelt, was ebenfalls neue Aufgaben für die Kommunen mit sich bringt. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und gesunden Kommune ist es daher notwendig, neben der Förderung kommunaler Resilienz auch potenzielle Krisen- und Katastrophenszenarien systematisch in die nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Um diese Themen gezielt in den Fokus zu rücken und gemeinsam weiterzuentwickeln, laden wir zu einem Fachtag ein. Auf der Suche nach praxisnahen Antworten werden in Workshops die folgenden Themen vertieft: Kinderfreundliche Stadtentwicklung; Cyberangriffe und Folgen von Blackouts; das Community readiness assessment und die gesunde Gemeinde- und Stadtentwicklung aus der Perspektive des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

    Ausführlichere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Ev. Hochschule Ludwigsburg
  • Berlin

    4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellen im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt“ erstmals die Agenda Stadt grün-blau vor – ein neues, bundesweites Handlungsprogramm zur Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumentwicklung. Im Fokus steht die Frage, wie durchgrünte und wassersensible Städte unter heutigen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden können – ressortübergreifend, qualitätsvoll und praxisnah.

    Wir brauchen Stadtgrün und einen bewussten Umgang mit Wasser für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung – von Hitzevorsorge über Biodiversität bis hin zur sozialen Identifikation und Teilhabe. Auf dem Kongress werden Inhalte der Agenda vorgestellt, ihre Umsetzung diskutiert und Raum gegeben, mit Akteur*innen aus Verwaltung, Planung, Forschung und Verbänden Lösungen weiterzudenken.

    Weitere Informationen – einschließlich Programm sowie Anmeldemöglichkeiten – unter www.gruen-in-der-stadt.de.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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