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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

6. Praxisorientierte Lernwerkstatt

Einführung in die Kriterien guter Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

Anna Kleine , bis Ende 2024: HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
28.02.2023

Die Teilnehmenden der Lernwerkstatt wurden anhand verschiedener interaktiver Methoden in die Arbeit mit den 12 Good Practice Kriterien eingeführt. Die Leitfrage „Worauf sollte man achten, wenn Projekte oder Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung insbesondere für vulnerable Zielgruppen in Lebenswelten geplant und umgesetzt werden?“ dient bei den Lernwerkstätten als Orientierungsrahmen für den gesamten Workshop.

Die Teilnehmenden der Lernwerkstatt wurden anhand verschiedener interaktiver Methoden in die Arbeit mit den 12 Good Practice Kriterien eingeführt. Die Leitfrage „Worauf sollte man achten, wenn Projekte oder Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung insbesondere für vulnerable Zielgruppen in Lebenswelten geplant und umgesetzt werden?“ dient bei den Lernwerkstätten als Orientierungsrahmen für den gesamten Workshop.

Nach der Begrüßung durch die KGC Hessen und einem kurzen gegenseitigen Kennenlernen wurden die Erwartungen der Teilnehmenden an den Workshop auf einer Pinnwand im Rahmen der Methode „Baum der Erkenntnisse“ gesammelt. Im Anschluss an die Erwartungsabfrage erfolgte die erste kreative Auseinandersetzung mit den 12 Good Practice Kriterien seitens der Teilnehmenden. Im Rahmen der Bilderrätsel-Methode ordneten die Teilnehmenden das jeweilige Kriterium einem Bild zu. Im Anschluss daran führte die KGC Hessen mit einem inhaltlichen Input zum Good Practice-Ansatz in die Kriterien ein. Nach der Mittagspause ging es weiter mit der inhaltlichen Auseinandersetzung und Diskussion mit den Kriterien.  Mit der Methode „Ein Bild für die Wechselwirkung“ wurde die Arbeit mit den Kriterien noch weiter vertieft. Dabei wurde deutlich, dass (und wie) die Kriterien in Wechselwirkung stehen und sich bei der Umsetzung gegenseitig bedingen. Daher ist es wichtig, bei der Planung und Umsetzung von Projekten, Angeboten und Maßnahmen die Zusammenhänge im Blick zu behalten.

Als Vorbereitung auf die nächste Methode „Schatzsuche“ wurde den Teilnehmenden ein Praxisbeispiel vorgestellt. An dieser Stelle erklärte sich ein Teilnehmer bereit, ein aktuelles Projektvorhaben aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf vorzustellen. Nach der Vorstellung konnten die Teilnehmenden zunächst Rückfragen stellen und anschließend diskutierten, welche Qualitätsmerkmale im Praxisbeispiel zu finden sind.

Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung sowie weitere Informationen finden Sie hier.

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  • online

    "Kommunale Bewegungsförderung kooperativ umsetzen"

    Town Hall für Gesundheitsämter

    Die Förderung von Bewegung sowie eines aktiven Lebensstils tagen nachweislich zur Stärkung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten bei. Leider erfüllt ein großer Teil der Bevölkerung – egal ob jung oder alt - die „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ nicht. Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse, Angebote und Strukturen beeinflussen das Bewegungsverhalten der dort lebenden Menschen. Beispiele dafür sind gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote sowie Park- und Spielflächen. Daher gibt es Ansätze zur lebensweltbezogenen Bewegungsförderung, die darauf abzielen, die Umgebung bewegungsfreundlich zu gestalten und so das Aktivsein im Alltag einfach und selbstverständlich zu machen.

    In dieser Town Hall werden neben Daten und Materialien, der Impulsgeber Bewegungsförderung – ein digitales Planungstool zur Entwicklung einer bewegungsfreundlichen Kommune – sowie ein Erfahrungsbericht von dessen Einsatz in der Praxis vorgestellt.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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