Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

12. Kongress "Armut und Gesundheit" - Präventionen für gesunde Lebenswelten - "Soziales Kapital" als Investition in Gesundheit

17.09.2006

Wer in Deutschland arm ist, hat ein doppelt so hohes Risiko zu erkranken oder einen Unfall zu erleiden. Die Lebenserwartung ist armutsbedingt bei Frauen durchschnittlich um fünf und bei Männern um zehn Jahre geringer. Nach Schätzungen des Kinderschutzbundes leben heute in Deutschland 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut.

Am 1. und 2. Dezember 2006 findet zum zwölften Mal der Kongress „Armut und Gesundheit“ in Berlin statt. Der Kongress ist bundesweit die größte Public Health-Veranstaltung, die Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen, Politiker/innen und Betroffene zusammenbringt. Die über 60 Foren, Workshops und Diskussionen stehen in diesem Jahr unter dem Motto "Präventionen für gesunde Lebenswelten - 'Soziales Kapital' als Investition in Gesundheit".

Die zentrale Frage des Kongresses „Armut und Gesundheit“ lautet, wie die Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Menschen nachhaltig verbessert werden können. In diesem Jahr soll als Querschnittsfrage erörtert werden, ob das Konzept des Sozialen Kapitals Erfolg versprechende Ansätze bietet, um gesundheitliche Ungleichheit zu verringern. Soziales Kapital zu fördern bedeutet, das Netz sozialer Beziehungen zu stärken, bei Kindern und Jugendlichen etwa im Elternhaus, in der Schule oder in Vereinen. Das Einführungsreferat zu Sozialem Kapital wird der international renommierte Wissenschaftler Kamrul Islam von der Lund University in  Malmö/Schweden halten. Auch im weiteren Kongressverlauf wird Soziales Kapital immer wieder Thema sein: So geht es um Soziales Kapital im Stadtteil, in Kinderwelten, in der Gesundheitsförderung von Familien und um Gesundheitswissen als Soziales Kapital. Weiterer Schwerpunkt beim 12. Kongress „Armut und Gesundheit“ wird sein, mögliche Synergien zwischen verschiedenen Präventionskonzepten aus der Gesundheitsförderung, der Bildungs- und Sozialarbeit sowie der Gewalt- und Suchtprävention auszuloten.

Ebenfalls besonderes Gewicht hat das Thema Qualitätsentwicklung: Im Rahmen des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ wurden Kriterien Guter Praxis entwickelt. Projekte werden dazu ihre Erfahrungen vorstellen und ein Werkstattgespräch wird sich speziell mit Aspekten zum Kriterium Empowerment befassen. Qualitätsanforderungen werden auch im Mittelpunkt der Diskussion zur Umsetzung des § 20 SGB V stehen, wenn die Sichtweisen der Krankenkassen und die Erfahrungen der Wohlfahrtsverbände zusammen kommen.

Eigene Veranstaltungen werden sich mit den Erfahrungen der europäischen Partner zur Bekämpfung sozial bedingt ungleicher Gesundheitschancen befassen, unter anderem der Workshop „European Perspectives in Tackling Health Inequalities". Integriert in den Kongress findet zudem das V. Symposium „Migration und Gesundheit“ der Charité-Frauenklinik statt, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt - psychische Potenziale und Belastungen der Migration.

Der 12. Kongress „Armut und Gesundheit“ findet als gemeinsame Veranstaltung von Gesundheit Berlin, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Berliner Ärztekammer, verschiedenen Krankenkassen, des Deutschen Instituts für Urbanistik und vielen weiteren Partnern statt. Vorgelagert ist am 30. November die Satellitenveranstaltung „Mehr Gesundheit für alle - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung “, die vom BKK-Bundesverband und Gesundheit Berlin gemeinsam veranstaltet wird. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Dialog zwischen Präventionsansätzen in unterschiedlichen Handlungsfeldern.

Die Ärztekammer Berlin hat den 12. Kongress Armut und Gesundheit als Fortbildungsveranstaltung (9 Punkte) zertifiziert. Ebenso ist der Kongress von der Berliner Senatsverwaltung als Bildungsveranstaltung anerkannt, für die Arbeitnehmer/innen aus dem Land Berlin Bildungsurlaub in Anspruch nehmen können.

Weitere Informationen zu dem Kongress gibt es auf der Website www.armut-und-gesundheit.de oder über Gesundheit Berlin e.V., Kongress „Armut und Gesundheit“, Friedrichstr. 231, 10969 Berlin, Tel. (030) 44 31 90 60, Fax (030) 44 31 90 63, E-Mail kongress@gesundheitberlin.de.

Zurück zur Übersicht
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben