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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Netzwerke - Partner*innen finden ist nicht schwer, sie zu halten aber sehr!

Dokumentation der zweiten Partnerkonferenz der KGC Mecklenburg-Vorpommern und der KGC Schleswig-Holstein

  • Judith Veit , Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern (LVG)
  • Dorothee Michalscheck , bis Okt. 2023: Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
14.07.2019

Rund 50 Teilnehmende kamen am 25. Ap­ril 2019 nach Travemünde, um auf der zweiten Partnerkonferenz der Koordinierungsstellen Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Mecklenburg-Vorpommern (KGC MV) und Schleswig-Holstein (KGC SH) über die Verstetigung von Netzwerken zu dis­ku­tie­ren. Das Vorbereitungsteam beider Koordinierungsstellen, der Re­fe­rent und die Teilnehmenden erlebten ei­ne angenehme Ar­beitsatmosphäre und kamen so­wohl im Rahmen von Workshops, als auch wäh­rend der Essenszeiten und Pau­sen in­ten­siv ins Ge­spräch, so dass be­reits aktiv „genetzwerkt“ wurde. Die Rück­mel­dung­en auf den Evaluationsbögen zeigten, dass die Teilnehmenden die Partnerkonferenz als er­folg­reich und bereichernd bewerteten.

Grußworte und Einleitung

Judith Veit (KGC MV) und Do­ro­thee Michalscheck (KGC SH) begrüßten die Teilnehmenden und stellten so die Wei­chen für die länderübergreifende Ar­beit am The­ma. Der länderübergreifende Aus­tausch vor dem Hintergrund verschiedener Per­spek­ti­ven und über die gewohnten Netzwerke und Kooperationen hinaus wurden als Chan­ce und Be­rei­che­rung vorgestellt.

Fachvortrag „Netzwerke als Dauerzustand?“

Schwer­punkt des Vormittages war der fachliche In­put von Prof. Dr. Mat­thi­as Ochs, der an­hand von praktischen Beispielen die Un­ter­schied­lich­keit, Kenn­zei­chen und Funktionsweisen von Netzwerken erläuterte und da­bei auch im­mer wie­der zur Re­fle­xi­on des eigenen aktiven Netzwerkens anregte. Unter anderem wurde den Fra­gen nachgegangen, ob und wie Netzwerkarbeit verstetigt wer­den kann und was der Ge­winn von Netzwerken sein kann.

Einblicke in die Netzwerk-Praxis

Vor der Mit­tags­pau­se stellten drei Akteurinnen und Akteure im Interviewformat je­weils ein Netz­werk vor, in dem sie be­ruf­lich in­ter­agie­ren:

  • Sabine Trilke (Hansestadt Lübeck) - Netzwerk „Gesund älter werden in Lübeck“
  • Anke Thomsen (Kiel) - Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut
  • Ulf Kolbe (Landkreis Vorpommern-Rügen) - AG Gesundheitsförderung / AK Suchtprävention

Workshop-Phase

Im Work­shop am Nachmittag bearbeiteten die Teilnehmenden un­ter An­lei­tung von Prof. Dr. Mat­thi­as Ochs ein Netzwerkbeispiel, das von ei­ner Teilnehmerin spon­tan zur Dis­kus­si­on gestellt wurde. So wurden einzelne konkrete Fra­gen und Problemstellungen aufgedeckt. Gemeinsam wurden Ideen und Stra­te­gien angedacht und entwickelt, die ei­ne gelingende Netzwerkarbeit för­dern kön­nen.

Material & Downloads

Im Rahmen der Ta­gung wurde mehr­fach auf die Bro­schü­re „Netzwerke Frü­he Hilfen systemisch verstehen und ko­or­di­nie­ren“ hingewiesen, die Prof. Dr. Mat­thi­as Ochs mit Kolleginnen und Kollegen erstellt hat. Sie kön­nen diese bei der BZgA oder dem Nationalen Zen­trum Frü­he Hilfen bestellen oder hier down­loa­den.

Die PDF-Version der Veranstaltungsdokumentation finden Sie hier.

Den fachlichen Input von Prof. Dr. Matthias Ochs finden Sie hier.

Die Fotodokumentation zur Gruppenarbeit finden Sie hier.

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  • 27.10.2026 - 28.10.2026

    Essen

    65. DHS Fachkonferenz Sucht

    "Öffentlicher Raum und verborgene Welten"

    Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit verbundene Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenfälliger. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen. Abhängigkeit - von illegalen wie von legalen Drogen - und abhängiges Verhalten ist zwar weit verbreitet, aber dennoch oft tabuisiert. Mit schwerwiegenden Konsequenzen: Viele Betroffene suchen aus Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe. Der "Treatment Gap" wächst, besonders durch digitale und verborgene Abhängigkeitsformen. Auch Angehörige und Kinder bleiben oft unsichtbar. Unter dem (Arbeits-)Titel "Öffentlicher Raum und verborgene Welten" thematisiert die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 dieses Spannungsfeld. An den beiden Konferenztagen möchten wir Raum für umfassende Information, intensiven Austausch und praktische Vernetzung bieten – auch zur wachsenden Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung findet im Haus der Technik in Essen statt. 

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachkonferenz
    Veranstalter: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Berlin

    Voneinander lernen - Bedarfsgerechte Hilfen für psychisch erkrankte Menschen in der Wohnungsnotfallhilfe

    Der Zugang zu passgenauer Unterstützung ist dadurch ausgerechnet für jene erschwert, die besonders auf niedrigschwellige, vernetzte und kontinuierliche Angebote angewiesen sind. Auf unserer Fachtagung möchten wir folgende Themen gemeinsam mit Ihnen aufgreifen:

    • Ethische Fragestellungen im Umgang mit psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen,
    • Zusammenarbeit und Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfesystemen,
    • Gute Praxisbeispiele niedrigschwelliger, aufsuchender und einrichtungsintegrierter sowie zielgruppenspezifischer Angebote,
    • Die Perspektive von Erfahrungsexpert*innen,
    • Weichenstellungen für die zukünftige psychosoziale Versorgung von wohnungslosen Menschen mit psychischen Störungen.

    Sie erwarten Vorträge, Arbeitsgruppen mit Praxisbeispielen sowie Gespräche mit Expert*innen aus Medizin, Sozialer Arbeit und Selbstvertretung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Wege zu einer besser vernetzten psychiatrischen Versorgung wohnungsloser Menschen zu finden.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: BAG Wohnungslosenhilfe e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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