Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Mundgesundheit älterer Menschen fördern – auch bei Unterstützungs- und Pflegebedarf

17.03.2023

Der Weltmundgesundheitstag (World Oral Health Day) steht im Jahr 2023 unter dem Motto „Be Proud Of Your Mouth“ („Sei stolz auf deinen Mund“). Förderung und Erhalt der Mundgesundheit gelten weltweit als bedeutsame Public Health-Herausforderungen. Nach Schätzungen des Veranstalters, der FDI World Dental Federation, sind fast 3,5 Milliarden Menschen von Erkrankungen des Mundraums betroffen. Es bestehen Potenziale, diese Zahl zu senken, insofern etablierte Maßnahmen der Primärprävention, Prophylaxe und Therapie zur Verfügung stehen. Diese Maßnahmen sind aber nicht allen Menschen gleichermaßen zugänglich.

In Deutschland ist erfreulicherweise festzustellen, dass Erkrankungen in der Mundhöhle wie Karies oder Parodontitis generell rückläufig sind, sich die Mundgesundheit in der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten also verbessert hat. Ein differenzierter Blick auf die Befunde der Deutschen Mundgesundheitsstudien zeigt jedoch, dass auch in Deutschland gesundheitliche Ungleichheiten bestehen. Auch für die Mundgesundheit gilt, dass eine schlechtere soziale Lage eine schlechtere Gesundheit zur Folge hat.

Als weiterer Risikofaktor für eine Verschlechterung der Mundgesundheit ist neben materieller Benachteiligung der Eintritt von Pflegebedürftigkeit zu nennen. Insbesondere bei Eintreten höhergradiger Pflegebedürftigkeit fällt es Menschen zunehmend schwer, sich eigenständig um Mundhygiene zu kümmern und zahnärztliche Praxen zwecks Screenings und Interventionen aufzusuchen. Durch chronische Erkrankungen wie Schluckstörungen (Dysphagie) kann sich das tägliche Speisenangebot einschränken, da zahlreiche Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden können. Die Beschränkung auf wenige, leichter verzehrbare Speisen kann neben nährstoffbezogenen Mangelerscheinungen auch eine Verschlechterung der Mundgesundheit mit sich bringen. In der Mundhöhle angesiedelte Krankheitserreger, die nicht regelmäßig adäquat durch Mundhygiene beseitigt werden, können sich im Körper ausbreiten und Erkrankungen des Atmungs- und Verdauungssystems auslösen. Zudem können sich durch die Pflegebedürftigkeit determinierenden Grunderkrankungen verschlechtern.

Die Förderung der Mundgesundheit von älteren Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf erfordert also passgenaue Maßnahmen und Teamwork verschiedener Gesundheitsdisziplinen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Pflegefachpersonen, Zahn- und Humanmediziner*innen, Logopäd*innen, Ernährungswissenschaftler*innen und weiteren im Feld aktiven Fachkräften des Gesundheitswesens ist bislang jedoch noch nicht systematisch etabliert.

In Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Niedersachsen, der AOK Niedersachsen und der Vernetzungsstelle Seniorenernährung Niedersachsen hat die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. am 4. März 2023 eine Fachtagung durchgeführt, die dem interdisziplinären Austausch der oben benannten Fachkräfte gewidmet war und aus verschiedenen Perspektiven auf die im Pflegealltag oft nicht unmittelbar erkennbaren Herausforderungen aufmerksam gemacht hat.

Vorgestellt und diskutiert wurden Handlungsansätze wie zahnärztliche Versorgung in der Häuslichkeit pflegebedürftiger Menschen, Einsatz geeigneter Pflegehilfsmittel, Symptommanagement bei Vorliegen chronischer Erkrankungen beziehungsweise Behinderungen und generell Sensibilisierung der an Versorgung, Pflege und Betreuung beteiligten Fachkräfte sowie An- und Zugehöriger. Alle an der Veranstaltung Beteiligten streben an, Unter- und Fehlversorgung pflegebedürftiger Menschen zu vermindern und ihre Lebensqualität durch eine gute Mundgesundheit zu verbessern.

Die Dokumentation ist unter www.gesundheit-nds-hb.de/mundgesundheit-senior-innen einsehbar.

Zurück zur Übersicht
  • 27.10.2026 - 28.10.2026

    Essen

    65. DHS Fachkonferenz Sucht

    "Öffentlicher Raum und verborgene Welten"

    Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit verbundene Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenfälliger. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen. Abhängigkeit - von illegalen wie von legalen Drogen - und abhängiges Verhalten ist zwar weit verbreitet, aber dennoch oft tabuisiert. Mit schwerwiegenden Konsequenzen: Viele Betroffene suchen aus Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe. Der "Treatment Gap" wächst, besonders durch digitale und verborgene Abhängigkeitsformen. Auch Angehörige und Kinder bleiben oft unsichtbar. Unter dem (Arbeits-)Titel "Öffentlicher Raum und verborgene Welten" thematisiert die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 dieses Spannungsfeld. An den beiden Konferenztagen möchten wir Raum für umfassende Information, intensiven Austausch und praktische Vernetzung bieten – auch zur wachsenden Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung findet im Haus der Technik in Essen statt. 

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachkonferenz
    Veranstalter: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben