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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Erste „Lernwerkstatt Good Practice“ in der Schweiz

16.01.2024

Die Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Soziale Arbeit in Olten führt im Wintersemester 2023/2024 einen CAS (Certificate of Advanced Studies)-Fortbildungskurs für Fachkräfte zum Thema „Gesundheitsförderung und Prävention: Chancengleichheit fördern“ durch. Das CAS-Programm sieht die „Förderung der Interventionskompetenz zugunsten und mit Menschen in benachteiligten Lebenslagen“ vor.

Seit mehreren Jahren besteht ein Fachaustausch zwischen Vertreter:innen der Hochschule und dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, respektive Mitgliedern seiner AG Qualitätsentwicklung und Good Practice. Eine Anfrage an die AG, an dem Kurs mitzuwirken, wurde sehr gern positiv beantwortet.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Kurseinheit am 14. November 2023 lag in der Vermittlung der Good Practice-Kriterien, die bereits vorlagen, und deren praxisbezogener Anwendung.

In gemeinsamer Abstimmung wurde der Seminarablauf geplant: Materialien zum Gesundheitssystem Schweiz, Good Practice-Kriterienhefte und Methodensammlung jeweils zugesandt und diskutiert.

Die Good Practice-Lernwerkstatt bietet vielseitige Möglichkeiten, auf verschiedene Kenntnisebenen und Fragestellungen aktiv zu reagieren. Genannt seien hier beispielsweise:

  • Welche Inhalte stehen hinter den jeweiligen Kriterien? – Sind die Begriffe sprachlich und inhaltlich in der Schweiz und in Deutschland identisch?
  • Wie kann man Projekte mit Hilfe der Good Practice-Kriterien entwickeln bzw. optimieren?
  • Welche Möglichkeiten der Einbindung in die eigene Arbeit gibt es?
  • Welche Erkenntnisse lassen sich gewinnen? – Lessons learned?

Die dreistündige Lernwerkstatt bestand aus kurzen Wissensinputs und längeren Übungen in Gruppen („Schatzsuche“, „Satellitenspiel“). Die Ergebnisse der Übungen wurden jeweils im Plenum vorgestellt und ausgetauscht.

Die explizite Begriffsklärung der Good Practice-Kriterien hat sich sehr bewährt. Sie trägt zu einem gemeinsamen Verständnis der Kriterien im interdisziplinären und länderübergreifenden Kontext bei und sensibilisiert für die jeweilige Förderpraxis in den beiden Ländern. Die Teilnehmenden meldeten zurück, dass die Diskussion der Praxisbeispiele die projekt- und kontextspezifische Relevanz der Good Practice-Kriterien und deren Wechselwirkungen gut verdeutlichte. Da einige der Teilnehmenden in der Gesundheitsversorgung tätig sind, wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung der Good Practice-Kriterien auf diese Praxis diskutiert. Das Setting der Werkstatt ermöglichte abschließend einen Erfahrungsaustausch zu förderlichen und hinderlichen Faktoren bei der Projektumsetzung.

Aufgrund der teilweise geringen Erfahrung in der Projektentwicklung wurde von den Teilnehmenden ein Leitfaden nachgefragt, der die Umsetzung der Good Practice-Kriterien in der Projektkonzeption prozesshaft und Schritt für Schritt beschreibt.

-> Weitere Informationen zu dem CAS-Kurs finden Sie hier: www.fhnw.ch/de/weiterbildung/soziale-arbeit/9214506

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  • Online via Webex

    Town Hall für Gesundheitsämter "Demokratieförderung und resiliente Strukturen im öffentlichen Gesundheitsdienst"

    Die Gesundheitsförderung steht vor der Herausforderung, auch in einem gesellschaftlichen Klima zunehmender Polarisierung, Desinformation, der Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und populistischer Tendenzen handlungsfähig zu bleiben. Diese Entwicklungen stellen nicht nur demokratische Institutionen, sondern auch die Praxis der Gesundheitsförderung vor erhebliche Herausforderungen. Zentrale Werte und Prinzipien wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung, Rechtsstaatlichkeit, Faktenorientierung, Teilhabe, Solidarität und Chancengleichheit, auf denen Gesundheitsförderung beruht, geraten zunehmend unter Druck und werden verstärkt in Frage gestellt. Die Folgen sind vielfältig: Sie reichen von der Instrumentalisierung gesundheitsförderlicher Aktivitäten über die Kürzung oder Streichung von Fördermitteln bis hin zu Anfeindungen gegenüber gesundheitsförderlichen Projekten und Einschüchterungsversuchen gegenüber den dort tätigen Fachkräften. Diesen Herausforderungen wollen wir uns stellen und gemeinsam mögliche Lösungen austauschen und diskutieren.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: BIÖG
  • Berlin

    Fachtag: Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert

    Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog Generationengerechtigkeit

    Generationengerechtigkeit ist in aktuellen politischen Debatten zu einem zentralen Begriff geworden. Häufig wird er jedoch verkürzt verwendet: als moralisches Argument in der Haushalts-, Finanz- oder Rentenpolitik, etwa in Diskussionen über Neuverschuldung oder die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Generationengerechtigkeit weit mehr umfasst als finanzpolitische Abwägungen. Eine solche Engführung kann Generationenkonflikte eher verstärken, statt gemeinsame Interessen sichtbar zu machen und die tatsächlichen Ursachen von Ungerechtigkeit zu benennen.

    In dieser Veranstaltung bieten die Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. ein Forum, um gemeinsam mit den Teilnehmenden den Begriff der Generationengerechtigkeit in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern zu vertiefen und das Verbindende zwischen den Generationen herauszuarbeiten.

    Die Anmeldemöglichkeit folgt nach der Sommerpause. Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person; die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und BAGSO
  • 14.10.2026

    Berlin

    Gesundheit x Mobilität – Radverkehr als Investition in unsere Zukunft

    ADFC-Symposium 2026

    Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Gesundheitswesen, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft zusammen, die Mobilität gesünder, gerechter und zukunftsfähiger gestalten wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Fahrrad noch stärker als Hebel für Gesundheit, Lebensqualität und lebenswerte Städte und Gemeinden genutzt werden kann – auf Grundlage aktueller Erkenntnisse, internationaler Beispiele und konkreter Ansätze für die Praxis.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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