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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Die Alkoholmissbrauchsinitiative "b.free" mit Bundespreis ausgezeichnet

Ein Netzwerk im Landkreis Konstanz antwortet auf das Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

02.08.2011

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben den 5. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, um damit zur Nachahmung guter Praxis anzuregen. Bis zum 17. Januar 2011 konnten Bewerbungen von innovativen Projekten zur Suchtprävention eingereicht werden, die sich besonders an Kinder und Jugendliche richten, denen es an materiellen, sozialen und individuellen Ressourcen mangelt. Betreut wurde der Wettbewerb durch das Deutsche Institut für Urbanistik.

Der Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ ist insgesamt mit einem Preisgeld von 60.000 Euro dotiert. Der GKV-Spitzenverband lobte zusätzlich einen Sonderpreis zum Thema „Verknüpfung von Jugendsozialarbeit und Gesundheitsförderung bei der Betreuung von Kindern suchtbelasteter Eltern“ in Höhe von 10.000 Euro aus.
Über 60 Städte, Gemeinden und Kreise haben sich beworben, elf Gewinner wurden nun ausgezeichnet. Am 6. Juni 2011 erfolgte in Berlin die Preisverleihung. Zu den Gewinnern gehörte auch der Landkreis Konstanz, der sich mit seiner Alkoholmissbrauchsinitiative „b.free“ beworben hatte. In der Kategorie Landkreise erhielt der Landkreis Konstanz den mit 5.000 € dotierten Bundespreis. Das Angebot „b.free“ setzt sich gegen den Missbrauch von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen im Landkreis Konstanz ein. „b.free“ hat sich innerhalb mehrerer Jahre zu einem stabilen und wachsenden Netzwerk entwickelt. Initiiert wurde b.free durch die beiden Rotaryclubs Singen und Radolfzell-Hegau. In der Zwischenzeit wird es von drei weiteren Rotaryclubs - Konstanz, Konstanz-Rheintor und A81 Engen-Hegau getragen.

Johannes Fuchs, Kommunaler Suchtbeauftragter des Landkreises, konnte den Preis vom Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans und Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in einer Feierstunde in der Parlamentarischen Gesellschaft entgegennehmen. Begleitet wurde er von Wolfgang Höcker, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Dr. Uwe Schaffer als Vertreter der Rotary-Clubs und Reinhard Schwering von der Suchtberatung AGJ Konstanz.

„Der Bundeswettbewerb hat gezeigt, wie wichtig Projekte wie „b.free“ für die gesellschaftliche Entwicklung sind“, so Uwe Schaffer, Sprecher der das Projekt „b.free“ unterstützenden Rotary-Clubs. Auch Wolfgang Höcker sieht den Landkreis Konstanz mit seinen vernetzten Angeboten in der Suchthilfe und Suchtprävention auf einem sehr guten Weg. „Wir sind, so Wolfgang Höcker, mittlerweile eine Art Bundesmodell, denn kaum ein Landkreis kann so vorbildliche Strukturen und Netzwerke vorhalten, wie der Landkreis Konstanz“.

Weitere Informationen zum 5. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ finden Sie in der Dokumentation und auf der Internetseite unter http://kommunale-suchtpraevention.de

Mehr über „b.free“ erfahren Sie unter: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/praxisdatenbank/b-free

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  • Berlin

    Fachtag: Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert

    Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog Generationengerechtigkeit

    Generationengerechtigkeit ist in aktuellen politischen Debatten zu einem zentralen Begriff geworden. Häufig wird er jedoch verkürzt verwendet: als moralisches Argument in der Haushalts-, Finanz- oder Rentenpolitik, etwa in Diskussionen über Neuverschuldung oder die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Generationengerechtigkeit weit mehr umfasst als finanzpolitische Abwägungen. Eine solche Engführung kann Generationenkonflikte eher verstärken, statt gemeinsame Interessen sichtbar zu machen und die tatsächlichen Ursachen von Ungerechtigkeit zu benennen.

    In dieser Veranstaltung bieten die Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. ein Forum, um gemeinsam mit den Teilnehmenden den Begriff der Generationengerechtigkeit in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern zu vertiefen und das Verbindende zwischen den Generationen herauszuarbeiten.

    Die Anmeldemöglichkeit folgt nach der Sommerpause. Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person; die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und BAGSO
  • 14.10.2026

    Berlin

    Gesundheit x Mobilität – Radverkehr als Investition in unsere Zukunft

    ADFC-Symposium 2026

    Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Gesundheitswesen, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft zusammen, die Mobilität gesünder, gerechter und zukunftsfähiger gestalten wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Fahrrad noch stärker als Hebel für Gesundheit, Lebensqualität und lebenswerte Städte und Gemeinden genutzt werden kann – auf Grundlage aktueller Erkenntnisse, internationaler Beispiele und konkreter Ansätze für die Praxis.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.
  • Düsseldorf

    Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten

    DVSG-Bundeskongress 2026

    Mit einem selbstbewussten und selbstkritischen Blick wird der DVSG-Bundeskongress 2026 unter dem Motto „Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten“ den Fokus auf zukünftige Herausforderungen richten. Wir wollen soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Gesundheit für alle in einer sich rasant wandelnden Welt.

    Beim DVSG-Bundeskongress sollen aktuelle Probleme im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung diskutiert und mögliche Lösungen vorgestellt werden. Nicht nur der Fachkräftemangel und wachsende Versorgungslücken erfordern visionäre Ansätze. Gleichzeitig müssen die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Blick genommen werden: Eine alternde Bevölkerung, zunehmende Multimorbidität, vielfältige Lebensformen, höherer Betreuungsbedarf und Pflegebedürftigkeit verlangen nach angepassten Konzepten und Angeboten. Der Anstieg von Singlehaushalten und gesellschaftliche Entfremdungen, etwa geprägt durch Einsamkeit, Polarisierung und Radikalisierung, verändern die Lebenslagen vieler Menschen. Diese Trends erfordern umfassenden sozialen Zusammenhalt und gesunde Lebenswelten.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: DVSG - Deutsche Vereinigung für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

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