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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

BKK Sonderpreis "Gute Praxis" geht an "KinderStärken e.V."

Michael Bellwinkel , ehem. GKV Spitzenverband, BKK Bundesverband; bis 2019 Mitglied des Beratenden Arbeitskreises des Kooperationsverbundes
20.03.2013

Aus­zeich­nung für vorbildlichen Ein­satz in der Ge­sund­heits­för­de­rung bei Kin­dern und Ju­gend­li­chen

Im Rahmen des 18. Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit wurde am 6. März 2013 der Son­der­preis „Gute Pra­xis“ des BKK Bundesverbandes verliehen. Bewerben konnten sich in diesem Jahr bun­des­weit Institutionen und Organisationen, die sich für das gesunde Aufwachsen von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ein­set­zen. Aus ins­ge­samt 56 Be­wer­bung­en wurde der Verein „KinderStärken e.V.“ ausgewählt. Heinz Kaltenbach, Ge­schäfts­füh­rer des BKK Bundesverbandes, überreichte der Ge­schäfts­füh­re­rin von „KinderStärken e.V.“, Susanne Borkowski, im Rahmen der Abendveranstaltung des Kon­gresses den Preis, der mit 2.000 Eu­ro dotiert ist, als An­er­ken­nung für die geleistete Ar­beit.

„KinderStärken e.V.“ - der Name ist Pro­gramm

Der Name des Vereins ist Pro­gramm: „KinderStärken e.V.“ initiiert in Sachsen-Anhalt ermutigende Projekte für Kinder und Ju­gend­li­che. Die Projekte des Vereins zeichnen sich in besonderer Wei­se da­durch aus, dass sie auf der Grund­la­ge neuester kindheitswissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt und die Kinder von An­fang an in Pla­nung und Durch­füh­rung einbezogen wer­den. Gegründet im Jahr 2008 von Stu­die­ren­den, Professor/in­nen und Mit­ar­bei­ter/in­nen des Studiengangs Angewandte Kindheitswissenschaften der Hochschule Magdeburg-Sten­dal, zie­len al­le Aktivitäten des „KinderStärken e.V.“ auf die Verbesserung der Le­bens­be­din­gung­en und die Stär­kung der Kompetenzen von Kin­dern, Ju­gend­li­chen und Fa­mi­lien in der Stadt Sten­dal, dem Landkreis Sten­dal so­wie in den Kin­der­ta­ges­stät­ten, Schulen und sozialen Ein­rich­tung­en. Damit möchte „KinderStärken e.V.“ da­zu bei­tra­gen, dass Sten­dal und Um­ge­bung sich zu einer be­son­ders „kinderfreundlichen Re­gi­on“ entwickelt.

Vorbildliche Projektarbeit

Um diese Ziele zu er­rei­chen, wurden durch „KinderStärken e.V.“ verschiedene Pro­jekte und Maß­nah­men für und mit Kinder(n) angestoßen, die be­son­ders vorbildlich sind. Beispielsweise übernimmt der Verein mit dem Zukunftsbüro „JuMeS - Jun­ge Menschen Sten­dal" die Initiierung und Ko­or­di­na­ti­on von Beteiligungsprojekten mit Kinder- und Ju­gend­grup­pen im Landkreis Sten­dal. Seither konnten neun Pro­jekte, die sich auch an Kinder und Ju­gend­li­che aus so­zi­al be­nach­tei­lig­ten Lebensverhältnissen rich­ten, mit der Me­tho­de „Stadtdetektive" durchgeführt wer­den. Kinder und Ju­gend­li­che er­hal­ten hierbei die Ge­le­gen­heit, Vereinbarungen mit kommunalen Entscheidungsträgern zu tref­fen und ih­re Mei­nung­en und Eindrücke von Ge­ge­ben­heit­en der Stadt aufzuzeigen. Darüber hinaus konnten vier Kinder- und Jugendkonferenzen mit Verantwortungsträgern der Stadt durchgeführt wer­den. Derzeit fin­den zwei Beteiligungsprojekte für Mäd­chen und junge Frauen mit Migrationshintergrund statt. Hierzu ge­hö­ren das Pro­jekt „MiMi“ und „Neue Chan­cen für junge Frauen“. „MiMi“ möchte die Kom­mu­ni­ka­ti­onskompetenz, das Selbst­ver­trau­en und die gesellschaftliche In­te­gra­ti­on von Mäd­chen und jun­gen Frauen mit Migrationshintergrund stär­ken so­wie die Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Fa­mi­lien un­ter­stüt­zen. Das Pro­jekt „Neue Chan­cen für junge Frauen“ zielt auf die so­zi­ale In­te­gra­ti­on der Mäd­chen und jun­gen Frauen durch die Er­öff­nung einer neuen beruflichen Per­spek­ti­ve.

En­ge Verzahnung mit der Wis­sen­schaft

Neben den vielfältigen Projekten und Maß­nah­men hat der Verein die Auf­ga­be, entsprechende anwendungsorientierte Forschungs- und Pra­xisprojekte so­wie Beratungs- und Weiterbildungsangebote wis­sen­schaft­lich zu ent­wi­ckeln, durchzuführen, zu be­glei­ten und zu eva­lu­ie­ren. Durch die enge Anbindung an den Stu­di­en­gang Angewandte Kindheitswissenschaften der Hochschule Magdeburg-Stendal und die enge Verzahnung mit der Pra­xis stellt der Verein ei­ne dynamische interdisziplinäre und interprofessionelle Zu­sam­men­ar­beit si­cher. Hier ist es dem Verein „KinderStärken e.V.“ wich­tig, auch mit landes- und bun­des­wei­ten Projektträgern zusammenzuarbeiten.

Ori­en­tie­rung an den Good Practice-Kriterien

Der Verein „KinderStärken e.V.“ erfüllt in besonderer Wei­se die Good Practice-Kriterien des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des „Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit“, ins­be­son­de­re die zentralen Anliegen der Ressourcenorientierung, des Empowerments und der Beteiligung der so genannten Ziel­grup­pen: Die Projekte wer­den nicht für, son­dern mit Kin­dern, Ju­gend­li­chen und Fa­mi­lien aus ihrer jeweiligen Lebenswelt heraus entwickelt. Mit sei­nen Angeboten schafft der Verein niedrigschwellige Zugänge vor allem zu den Kin­dern und Ju­gend­li­chen, die sonst nur schwer er­reich­bar sind. Darüber hinaus zeichnet sich der Verein durch ei­ne be­son­ders vorbildliche Netzwerkarbeit in der Re­gi­on aus. „KinderStärken e.V.“ en­ga­giert sich seit 2010 am Auf­bau der lokalen Netzwerke Kin­der­schutz im Landkreis Sten­dal und im Altmarkkreis Salzwedel. Seither wurden in Zu­sam­men­ar­beit mit den Jugendämtern Fachtagungen und diverse Workshopreihen für Fachkräfte or­ga­ni­siert.


Weitere Informationen zu KinderStärken e.V. finden Sie hier

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  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Voneinander lernen - Bedarfsgerechte Hilfen für psychisch erkrankte Menschen in der Wohnungsnotfallhilfe

    Der Zugang zu passgenauer Unterstützung ist dadurch ausgerechnet für jene erschwert, die besonders auf niedrigschwellige, vernetzte und kontinuierliche Angebote angewiesen sind. Auf unserer Fachtagung möchten wir folgende Themen gemeinsam mit Ihnen aufgreifen:

    • Ethische Fragestellungen im Umgang mit psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen,
    • Zusammenarbeit und Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfesystemen,
    • Gute Praxisbeispiele niedrigschwelliger, aufsuchender und einrichtungsintegrierter sowie zielgruppenspezifischer Angebote,
    • Die Perspektive von Erfahrungsexpert*innen,
    • Weichenstellungen für die zukünftige psychosoziale Versorgung von wohnungslosen Menschen mit psychischen Störungen.

    Sie erwarten Vorträge, Arbeitsgruppen mit Praxisbeispielen sowie Gespräche mit Expert*innen aus Medizin, Sozialer Arbeit und Selbstvertretung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Wege zu einer besser vernetzten psychiatrischen Versorgung wohnungsloser Menschen zu finden.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: BAG Wohnungslosenhilfe e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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