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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Aktion gestartet!

23.01.2005

Dünnes Kind - Geizige Eltern?

Neue Wege der Prävention von Übergewicht bei türkischen Kindern

Jedes fünfte Kind in Deutschland gilt als zu dick. Nicht nur der Sozialstatus sondern auch die Staatsangehörigkeit beeinflussen das Gewicht und damit langfristig die Gesundheit der Jüngsten. In Berlin zeigen die jährlichen Schuleingangsuntersuchungen, dass Migrantenkinder besonders gefährdet sind. Kinder türkischer Herkunft leiden doppelt so häufig unter Übergewicht wie deutsche Kinder. Herkömmliche Präventionsmaßnahmen erreichen diese Gruppe nur schwer. Um die türkische Bevölkerung über gesündere Ernährung zu informieren, hat Gesundheit Berlin e. V. im Auftrag des BKK Bundesverbandes die Kampagne „Gesund essen mit Freude“ in deutsch-türkischer Sprache ins Leben gerufen. Die Aktion wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. Schirmherren sind Verbraucherministerin Renate Künast und der türkische Botschafter Mehmet Ali Irtemçelik.
Durch Sprachbarrieren bleiben Migrantenfamilien oft von Informationen über gesunde Ernährung ausgeschlossen. Auch kulturelle Faktoren spielen eine Rolle. „Eltern schlanker Kinder gelten oftmals als geizig“, weiß Tülin Duman, Kursleiterin für Ernährungskurse von Gesundheit Berlin. Für den BKK Bundesverband hat sie deshalb gemeinsam mit einer Ernährungsexpertin und türkischen Frauen aus dem Wedding ein kultursensibles „Kiezkochbuch“ entwickelt: einen zweisprachigen Ernährungsratgeber mit Rezepten, die an der traditionellen türkischen Küche orientiert sind. Dazu passend gibt es ein Kursmanual und einen Leitfaden zum Einsatz bei Multiplikatoren wie Kindergärten oder Schulen.
Um die Kampagne einer breiteren türkischen Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen, startet am kommenden Montag eine Kooperation mit dem türkischen Fernsehsender TD1: Eine Woche lang gibt es auf TD1 täglich eine Sendung mit Kochstudio und Expertengesprächen rund um das Thema Gesundheit und Ernährung. Vom 24. bis 28. Januar kochen Autorinnen vom Kiezkochbuch von 10 bis 11 Uhr im Studio und geben praxisnahe Ernährungstipps. Im Anschluss diskutiert eine Expertenrunde über Aspekte gesünderer Ernährung. Die Sendung ist in türkischer Sprache, deutsche Expertenbeiträge werden übersetzt. Am heutigen Tag ist Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz als Expertin zu Gast.
Für Zuschauer steht vom 24. bis 28. Januar täglich eine
deutsch-türkische Hotline von 11 bis 15 Uhr zur Verfügung.
Telefon-Hotline: 030 - 44 31 90 71.
Das Kiezkochbuch, das Kursmanual und der Leitfaden können bei der Hotline gratis bestellt werden.
Alle Materialien stehen auch zum kostenlosen Download im Internet bereit: www.gesundheitberlin.de <http://www.gesundheitberlin.de/>.

Ansprechpartnerin Presse
Birgit Golms
E-Mail golms@gesundheitberlin.de

Gesundheit Berlin e.V.
Friedrichstr. 231
10969 Berlin
Fon 030-443190-60
Fax 030-443190-63
Internet www.gesundheitberlin.de

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  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Voneinander lernen - Bedarfsgerechte Hilfen für psychisch erkrankte Menschen in der Wohnungsnotfallhilfe

    Der Zugang zu passgenauer Unterstützung ist dadurch ausgerechnet für jene erschwert, die besonders auf niedrigschwellige, vernetzte und kontinuierliche Angebote angewiesen sind. Auf unserer Fachtagung möchten wir folgende Themen gemeinsam mit Ihnen aufgreifen:

    • Ethische Fragestellungen im Umgang mit psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen,
    • Zusammenarbeit und Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfesystemen,
    • Gute Praxisbeispiele niedrigschwelliger, aufsuchender und einrichtungsintegrierter sowie zielgruppenspezifischer Angebote,
    • Die Perspektive von Erfahrungsexpert*innen,
    • Weichenstellungen für die zukünftige psychosoziale Versorgung von wohnungslosen Menschen mit psychischen Störungen.

    Sie erwarten Vorträge, Arbeitsgruppen mit Praxisbeispielen sowie Gespräche mit Expert*innen aus Medizin, Sozialer Arbeit und Selbstvertretung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Wege zu einer besser vernetzten psychiatrischen Versorgung wohnungsloser Menschen zu finden.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: BAG Wohnungslosenhilfe e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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