Zum Hauptinhalt springen
Logo vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit und Site-Slogan: Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit (Link zur Startseite)

11.01.2021

Speisen mit hohem Potenzial für Gesundheit und Umwelt

Aktualisierte DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung begleiten Praktikerinnen und Praktiker zu nachhaltigen Lösungen in der Verpflegung

Karla Sponar, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)

Schlagwörter:Ernährung, Gesundheitsförderung, Qualitätssicherung

Die Ansprüche an die Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung sind gestiegen: Gefordert wird ei­ne Qua­li­tät zu angemessenen Kosten, die der Ge­sund­heit dient und schmeckt, soziale Teil­ha­be er­mög­licht, aber auch den Umweltaspekt einbezieht. Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung e. V. (DGE) fokussiert das in ihren neu überarbeiteten Qua­li­tätsstandards. Sie wurden im Online-Symposium En­de No­vem­ber 2020 ei­nem Fachpublikum vorgestellt.

Die Bun­des­mi­nis­te­rin für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft, Ju­lia Klöckner, die die Über­ar­bei­tung der Qua­li­tätsstandards mit ihrem Mi­nis­te­ri­um gefördert hat, betonte: „Eine ausgewogene Er­näh­rung von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ist der Schlüs­sel für ein gesundes Leben. Denn Über­ge­wicht von Kin­des­bei­nen an wird häufig lange Jahre mit sich ge­tra­gen. Dabei spie­len Kita und Schule ei­ne entscheidende Rol­le: Für viele Kinder und Ju­gend­li­che ist die gesunde und ausgewogene Mittagsverpflegung hier die einzige Chan­ce, das re­gel­mä­ßig prak­tisch zu er­fah­ren. Deshalb för­dern wir seit Jahren in­ten­siv Projekte zur Um­set­zung und Be­kannt­ma­chung der DGE-Standards. Damit haben wir wichtige Wei­chen gestellt. Von allen Ländern erwarte ich, dass sie diese Standards nun auch über­all verpflichtend an­wen­den. Das ist ei­ne In­ves­ti­ti­on in die Ge­sund­heit unserer Kinder, hier darf es kei­ne Aus­re­den mehr ge­ben.“  

Orientierung in der Verpflegung  

Aktuell sind die DGE-Qualitätsstandards für die Schule in fünf Ländern - Ber­lin, Bre­men, Hamburg, Saar­land und Thü­rin­gen verbindlich - in Thü­rin­gen auch für Kitas. Die DGE-Qualitätsstandards un­ter­stüt­zen Verantwortliche in Kindertagesseinrichtungen, Schulen, Betrieben, Krankenhäusern und Rehakliniken, Senioreneinrichtungen so­wie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von „Es­sen auf Rädern“, An­ge­bo­te für ei­ne ausgewogene Verpflegung umzusetzen. Im Auf­trag des Bundesministeriums für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) entwickelt und aktualisiert die DGE Qualitätsstandards für verschiedene Lebenswelten seit 2007. Die DGE-Qualitätsstandards füh­ren wis­sen­schaft­lich basierte Kriterien auf, die auch die Rah­men­be­din­gung­en der jeweiligen Lebenswelt be­rück­sich­ti­gen. Sie er­läu­tern, was zu ei­ner bedarfs- und bedürfnisorientierten Verpflegung gehört. Ein­rich­tung­en kön­nen sich ex­tern nach DGE-Qualitätsstandard über­prü­fen las­sen: Erfüllen sie die DGE-Qualitätskriterien, er­hal­ten sie ein entsprechendes Zertifikat der DGE für ihr An­ge­bot.
Die neu aufgelegten DGE-Qualitätsstandards für die gemeinschaftliche und gesundheitsfördernde Verpflegung von Kin­dern bis zu Se­ni­o­rin­nen und Senioren be­rück­sich­ti­gen nun die aktualisierten Kriterien auch je­weils un­ter dem Ge­sichts­punkt der Nach­hal­tig­keit. Dafür wurde ei­gens die Ex­per­ti­se des internationalen Think Tanks „Wup­per­tal In­sti­tut für Kli­ma, Um­welt, Ener­gie“ einbezogen. „Das ist jetzt ein roter Fa­den: Es wird deut­lich sichtbar, wie sehr Ge­sund­heits­för­de­rung und Nach­hal­tig­keit mit­ei­nan­der verbunden sind,“ sagt DGE-Geschäftsführerin Dr. Kiran Virmani.  

Die überarbeiteten DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in den Bereichen Bil­dung, Be­trieb und Pfle­ge lei­ten jetzt durch­gän­gig vom ersten Planungsschritt bis zur Essensausgabe und Ent­sor­gung da­zu an, ei­ne gesundheitsfördernde Verpflegung zu­gleich umweltschonender und klimafreundlicher zu ge­stal­ten.   

Fünf Werke mit neuer Struktur

Aus vormals vier separaten Werken im Pflegebereich sind nun zwei geworden: „Kli­nik“ und „Re­ha­bi­li­ta­ti­on“ wurden in einem Werk gebündelt so­wie „Es­sen auf Rädern“ und „stationäre Senioreneinrichtungen“. Neu ent­hal­ten sind in den Lebenswelten mit Teilverpflegung - al­so Kita, Schule und Be­trieb - detaillierte Kriterien und Ta­bel­len zu Früh­stück und Zwischenverpflegung. Damit gibt es nun ins­ge­samt fünf DGE-Qualitätsstandards. Ein Glos­sar und ein Li­te­ra­tur­ver­zeich­nis sind hinzugekommen. Zahlreiche weiterführende Informationen wer­den auf den Internetseiten des DGE-Projektes „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ fortlaufend digital ergänzt.  
Ein neues Ka­pi­tel stellt heraus, wie die DGE-Qualitätsstandards als ein In­stru­ment auf Management-Ebene da­bei un­ter­stüt­zen, die Verpflegung sys­te­ma­tisch weiterzuentwickeln: Alle an der Verpflegung Be­tei­lig­ten sollten da­bei ma­xi­mal Hand in Hand ar­bei­ten. Wissenschaftlich verbriefte Kriterien und viele Emp­feh­lung­en helfen, ein gesundheitsförderndes Speisenangebot schritt­wei­se zu op­ti­mie­ren - „je­der nach seinem Tem­po“, macht Virmani deut­lich. Ein weiteres neues Ka­pi­tel er­klärt, wie sich die zu­grun­de gelegten wissenschaftlichen Kriterien herleiten und was sie mit Nach­hal­tig­keit verbindet.   

Weichen für eine faire Verpflegung stellen

„Der Planet stößt an sei­ne Gren­zen. Die Verpflegung liefert viel Spielraum, um zu ei­ner besseren Um­weltbilanz beizutragen,“ führt Virmani wei­ter aus. Wis­sen­schaftliche Stu­di­en, zum Bei­spiel des Wup­per­tal Instituts oder das Klimaschutzprojekt KEEKS, nen­nen für den Be­reich Er­näh­rung ein Einsparpotenzial von bis zu 30 Pro­zent der klimarelevanten Emissionen. „Es lohnt sich al­so, Verpflegung als gesamten Pro­zess zu op­ti­mie­ren“, sagt die DGE-Geschäftsführerin.  
Nicht nur neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind da­bei eingeflossen, son­dern auch langjährige Er­fah­rung­en mit Rück­mel­dung­en der Umsetzenden vor Ort. „Diese Sym­bi­o­se von Wis­sen­schaft und Pra­xis ist uns wich­tig und in Deutsch­land ein­zig­ar­tig,“ sagt Kiran Virmani: „Es gilt, die Zusammenhänge herzustel­len“. Das spiegelt sich auch in den neuen DGE-Qualitätsstandards wi­der. Angesichts von Klimawandel und Ressourcenverbrauch stel­len sie in der neuen Fas­sung das hohe Potenzial ei­ner Verpflegung heraus, die mehr Verantwortung für Mensch und Um­welt übernimmt. Vier Dimensionen sind da­für aus­schlag­ge­bend: Ge­sund­heit, Soziales, Um­welt und - neu ergänzt - das Tierwohl. „Diese Aspekte sind Grund­la­ge für ei­ne Ethik, die auf Le­bens­qua­li­tät nicht nur für die heutige, son­dern auch für künftige Generationen setzt.“   

Wissenschaft und Praxis einbezogen

Die DGE entwickelte die Qualitätsstandards im Auf­trag des Bundesministeriums für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft im Rahmen des Projekts „IN FORM in der Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung“. Die Über­ar­bei­tung war ei­ne gemeinsame Auf­ga­be des Projektes und der DGE. Wis­sen­schaft und Pra­xis wurden da­bei in ei­nem mehrstufigen Pro­zess verknüpft. Die Ex­per­ti­se des DGE-Präsidiums so­wie weiterer DGE-Fachreferate - ins­be­son­de­re der Referate Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung und Wis­sen­schaft - ergänzten externe Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten so­wie Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­ker.  
Gut zehn Jahre nach Erschei­nen der ersten DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung sind sie „zu ei­ner fes­ten Re­fe­renz in der Bran­che geworden“, hält Dr. Kiran Virmani fest: „Angesichts von fast 17 Millionen Menschen, die sich hierzulande üb­li­cher­wei­se täg­lich - Stand Frühjahr 2020 - au­ßer Haus verpflegen, liegt das hohe Potenzial für ge­sund­heit­liche Prä­ven­ti­on und Nach­hal­tig­keit da­mit auf der Hand. Mit den aktualisierten DGE-Qualitätsstandards stel­len wir die Wei­chen da­für in der Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung.“  
Die fünf aktualisierten Werke ste­hen kos­ten­frei auf den Internetseiten der einzelnen Lebenswelten als PDF zur Verfügung. Hier können Sie die Werke abrufen. Die gedruckte Fas­sung ist ab Mit­te Ja­nu­ar im DGE-Medienshop bestellbar.

Die Ansprüche an die Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung sind gestiegen: Gefordert wird ei­ne Qua­li­tät zu angemessenen Kosten, die der Ge­sund­heit dient und schmeckt, soziale Teil­ha­be er­mög­licht, aber auch den Umweltaspekt einbezieht. Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung e. V. (DGE) fokussiert das in ihren neu überarbeiteten Qua­li­tätsstandards. Sie wurden im Online-Symposium En­de No­vem­ber 2020 ei­nem Fachpublikum vorgestellt.

Die Bun­des­mi­nis­te­rin für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft, Ju­lia Klöckner, die die Über­ar­bei­tung der Qua­li­tätsstandards mit ihrem Mi­nis­te­ri­um gefördert hat, betonte: „Eine ausgewogene Er­näh­rung von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ist der Schlüs­sel für ein gesundes Leben. Denn Über­ge­wicht von Kin­des­bei­nen an wird häufig lange Jahre mit sich ge­tra­gen. Dabei spie­len Kita und Schule ei­ne entscheidende Rol­le: Für viele Kinder und Ju­gend­li­che ist die gesunde und ausgewogene Mittagsverpflegung hier die einzige Chan­ce, das re­gel­mä­ßig prak­tisch zu er­fah­ren. Deshalb för­dern wir seit Jahren in­ten­siv Projekte zur Um­set­zung und Be­kannt­ma­chung der DGE-Standards. Damit haben wir wichtige Wei­chen gestellt. Von allen Ländern erwarte ich, dass sie diese Standards nun auch über­all verpflichtend an­wen­den. Das ist ei­ne In­ves­ti­ti­on in die Ge­sund­heit unserer Kinder, hier darf es kei­ne Aus­re­den mehr ge­ben.“  

Orientierung in der Verpflegung  

Aktuell sind die DGE-Qualitätsstandards für die Schule in fünf Ländern - Ber­lin, Bre­men, Hamburg, Saar­land und Thü­rin­gen verbindlich - in Thü­rin­gen auch für Kitas. Die DGE-Qualitätsstandards un­ter­stüt­zen Verantwortliche in Kindertagesseinrichtungen, Schulen, Betrieben, Krankenhäusern und Rehakliniken, Senioreneinrichtungen so­wie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von „Es­sen auf Rädern“, An­ge­bo­te für ei­ne ausgewogene Verpflegung umzusetzen. Im Auf­trag des Bundesministeriums für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) entwickelt und aktualisiert die DGE Qualitätsstandards für verschiedene Lebenswelten seit 2007. Die DGE-Qualitätsstandards füh­ren wis­sen­schaft­lich basierte Kriterien auf, die auch die Rah­men­be­din­gung­en der jeweiligen Lebenswelt be­rück­sich­ti­gen. Sie er­läu­tern, was zu ei­ner bedarfs- und bedürfnisorientierten Verpflegung gehört. Ein­rich­tung­en kön­nen sich ex­tern nach DGE-Qualitätsstandard über­prü­fen las­sen: Erfüllen sie die DGE-Qualitätskriterien, er­hal­ten sie ein entsprechendes Zertifikat der DGE für ihr An­ge­bot.
Die neu aufgelegten DGE-Qualitätsstandards für die gemeinschaftliche und gesundheitsfördernde Verpflegung von Kin­dern bis zu Se­ni­o­rin­nen und Senioren be­rück­sich­ti­gen nun die aktualisierten Kriterien auch je­weils un­ter dem Ge­sichts­punkt der Nach­hal­tig­keit. Dafür wurde ei­gens die Ex­per­ti­se des internationalen Think Tanks „Wup­per­tal In­sti­tut für Kli­ma, Um­welt, Ener­gie“ einbezogen. „Das ist jetzt ein roter Fa­den: Es wird deut­lich sichtbar, wie sehr Ge­sund­heits­för­de­rung und Nach­hal­tig­keit mit­ei­nan­der verbunden sind,“ sagt DGE-Geschäftsführerin Dr. Kiran Virmani.  

Die überarbeiteten DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in den Bereichen Bil­dung, Be­trieb und Pfle­ge lei­ten jetzt durch­gän­gig vom ersten Planungsschritt bis zur Essensausgabe und Ent­sor­gung da­zu an, ei­ne gesundheitsfördernde Verpflegung zu­gleich umweltschonender und klimafreundlicher zu ge­stal­ten.   

Fünf Werke mit neuer Struktur

Aus vormals vier separaten Werken im Pflegebereich sind nun zwei geworden: „Kli­nik“ und „Re­ha­bi­li­ta­ti­on“ wurden in einem Werk gebündelt so­wie „Es­sen auf Rädern“ und „stationäre Senioreneinrichtungen“. Neu ent­hal­ten sind in den Lebenswelten mit Teilverpflegung - al­so Kita, Schule und Be­trieb - detaillierte Kriterien und Ta­bel­len zu Früh­stück und Zwischenverpflegung. Damit gibt es nun ins­ge­samt fünf DGE-Qualitätsstandards. Ein Glos­sar und ein Li­te­ra­tur­ver­zeich­nis sind hinzugekommen. Zahlreiche weiterführende Informationen wer­den auf den Internetseiten des DGE-Projektes „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ fortlaufend digital ergänzt.  
Ein neues Ka­pi­tel stellt heraus, wie die DGE-Qualitätsstandards als ein In­stru­ment auf Management-Ebene da­bei un­ter­stüt­zen, die Verpflegung sys­te­ma­tisch weiterzuentwickeln: Alle an der Verpflegung Be­tei­lig­ten sollten da­bei ma­xi­mal Hand in Hand ar­bei­ten. Wissenschaftlich verbriefte Kriterien und viele Emp­feh­lung­en helfen, ein gesundheitsförderndes Speisenangebot schritt­wei­se zu op­ti­mie­ren - „je­der nach seinem Tem­po“, macht Virmani deut­lich. Ein weiteres neues Ka­pi­tel er­klärt, wie sich die zu­grun­de gelegten wissenschaftlichen Kriterien herleiten und was sie mit Nach­hal­tig­keit verbindet.   

Weichen für eine faire Verpflegung stellen

„Der Planet stößt an sei­ne Gren­zen. Die Verpflegung liefert viel Spielraum, um zu ei­ner besseren Um­weltbilanz beizutragen,“ führt Virmani wei­ter aus. Wis­sen­schaftliche Stu­di­en, zum Bei­spiel des Wup­per­tal Instituts oder das Klimaschutzprojekt KEEKS, nen­nen für den Be­reich Er­näh­rung ein Einsparpotenzial von bis zu 30 Pro­zent der klimarelevanten Emissionen. „Es lohnt sich al­so, Verpflegung als gesamten Pro­zess zu op­ti­mie­ren“, sagt die DGE-Geschäftsführerin.  
Nicht nur neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind da­bei eingeflossen, son­dern auch langjährige Er­fah­rung­en mit Rück­mel­dung­en der Umsetzenden vor Ort. „Diese Sym­bi­o­se von Wis­sen­schaft und Pra­xis ist uns wich­tig und in Deutsch­land ein­zig­ar­tig,“ sagt Kiran Virmani: „Es gilt, die Zusammenhänge herzustel­len“. Das spiegelt sich auch in den neuen DGE-Qualitätsstandards wi­der. Angesichts von Klimawandel und Ressourcenverbrauch stel­len sie in der neuen Fas­sung das hohe Potenzial ei­ner Verpflegung heraus, die mehr Verantwortung für Mensch und Um­welt übernimmt. Vier Dimensionen sind da­für aus­schlag­ge­bend: Ge­sund­heit, Soziales, Um­welt und - neu ergänzt - das Tierwohl. „Diese Aspekte sind Grund­la­ge für ei­ne Ethik, die auf Le­bens­qua­li­tät nicht nur für die heutige, son­dern auch für künftige Generationen setzt.“   

Wissenschaft und Praxis einbezogen

Die DGE entwickelte die Qualitätsstandards im Auf­trag des Bundesministeriums für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft im Rahmen des Projekts „IN FORM in der Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung“. Die Über­ar­bei­tung war ei­ne gemeinsame Auf­ga­be des Projektes und der DGE. Wis­sen­schaft und Pra­xis wurden da­bei in ei­nem mehrstufigen Pro­zess verknüpft. Die Ex­per­ti­se des DGE-Präsidiums so­wie weiterer DGE-Fachreferate - ins­be­son­de­re der Referate Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung und Wis­sen­schaft - ergänzten externe Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten so­wie Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­ker.  
Gut zehn Jahre nach Erschei­nen der ersten DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung sind sie „zu ei­ner fes­ten Re­fe­renz in der Bran­che geworden“, hält Dr. Kiran Virmani fest: „Angesichts von fast 17 Millionen Menschen, die sich hierzulande üb­li­cher­wei­se täg­lich - Stand Frühjahr 2020 - au­ßer Haus verpflegen, liegt das hohe Potenzial für ge­sund­heit­liche Prä­ven­ti­on und Nach­hal­tig­keit da­mit auf der Hand. Mit den aktualisierten DGE-Qualitätsstandards stel­len wir die Wei­chen da­für in der Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung.“  
Die fünf aktualisierten Werke ste­hen kos­ten­frei auf den Internetseiten der einzelnen Lebenswelten als PDF zur Verfügung. Hier können Sie die Werke abrufen. Die gedruckte Fas­sung ist ab Mit­te Ja­nu­ar im DGE-Medienshop bestellbar.

Zurück zur Übersicht