Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur des Verbundes
    3. Geschäftsstelle
    4. Dokumentationen von Veranstaltungen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Mein Angebot
    4. Häufige Fragen
    5. Neueste Angebote
  4. Qualitätsentwicklung
    1. Good Practice
    2. Qualität im Setting
  5. Partnerprozess
    1. Ziel: Integrierte kommunale Strategien
    2. Hintergrund
    3. Das Vorhaben
    4. Mitmachen
    5. inforo - das Portal für Fachkräfte
    6. Materialien
    7. AUF DEN PUNKT.
  6. Materialien
    1. Publikationen des Kooperationsverbundes
    2. Themenblätter
    3. Externe Publikationen
    4. Präventionsgesetz
  7. Aktuelles

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

18.09.2012

Sehen - verstehen - handeln

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine gelingende Unterstützung von Kindern und psychisch kranker Eltern

Dorothee Michalscheck, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Schlagwörter: Eltern, Fachtagung, Familie, psychische Gesundheit

In Ko­o­pe­ra­ti­on mit der lan­des­wei­ten In­for­ma­tions- und Fort­bil­dungs­stel­le Kin­der­schutz des Kin­der­schutz­bun­des und dem Mi­nis­te­ri­um für So­zia­les, Ge­sund­heit, Fa­mi­lie und Gleich­stel­lung konn­te die Lan­des­ver­ei­ni­gung für Ge­sund­heits­för­de­rung er­neut ei­ne Ver­an­stal­tung aus der Rei­he „Seh­en - ver­steh­en - han­deln“ durch­füh­ren.

An­lie­gen war es da­bei, die Un­ter­stüt­zung von Kin­dern und ih­ren psy­chi­sch kran­ken El­tern aus un­ter­schied­li­chen, pro­fes­sio­nel­len Blick­win­keln zu be­leuch­ten und die res­sort­über­grei­fen­de Zu­sam­men­ar­beit zu för­dern. Nach ei­nem kur­zen In­put-Vor­trag von Herrn Dr. med. Dirk Stil­ke (Ta­ges­kli­nik für Psy­ch­iat­rie und Psy­cho­the­ra­pie des Kin­der- und Ju­gend­al­ters am WKK Hei­de) bot der Nach­mit­tag viel Raum für den Aus­tausch der Teil­neh­men­den. Erneut stand ein kon­struier­ter Fall im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung. Die Si­tu­a­ti­on ei­ner be­trof­fe­nen Fa­mi­lie wur­de bild­haft ge­schil­dert:

Familie Meier, bestehend aus Vater (29 Jahre, arbeitet auf dem Bau, Alkoholiker) Mutter (25 Jah­re, Borderlineproblematik und Depression), Michelle (7 Jahre, Schulkind), Fynn-Luca (5 Jahre, im Kin­der­garten und Ben (3 Jahre, Frühförderung angedacht).

© sxc.hu, speculator

In drei Kleingruppen (je­weils ca. 20 Personen) wurden Hilfen und Unter­stüt­zungs­angebote für diese Fa­mi­lie aus den Bereichen Frü­he Hilfen, öffentliche Jugendhilfe und Psy­ch­iat­rie / Psychiatrische Un­ter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten zu­sam­men­ge­tra­gen und zu­dem auch Lü­cken und Gren­zen der Sys­te­me auf­ge­deckt.

Workshopleiterinnen und -leiter waren: Herr Dr. med. Tho­mas Bir­ker (Kli­nik für Psy­ch­iat­rie, Psy­cho­the­ra­pie und Psy­cho­so­ma­tik, WKK Heide), Herr Rai­ner Meissner (Ju­gend­amt Heide, Struk­tu­rel­ler Kin­der­schutz) und Frau Hilde Schnei­der (Kin­der­schutz-Zentrum West­küs­te).

Im Rahmen der Workshops wurden Stra­te­gien zur Verbesserung der Ko­o­pe­ra­ti­on im konkreten und sehr unterschiedlichen Arbeitsalltag der Teil­neh­merinnen und Teil­neh­mer mit­ei­nan­der entwickelt. Ge­nannt wurden da­bei u.a.

  • der regelhafte Austausch (Helferkonferenzen, runder Tisch …)
  • die Verzahnung von Gesundheitshilfe und Jugendhilfe
  • die Vermittlung regelhafter Informationen der Kinder über die Erkrankung der Eltern
  • Kinder als Angehörige, Begleiter und Besucher sind in der Erwachsenenpsychiatrie erwünscht
  • die Schaffung gemeindenaher psychiatrischer Angebote
  • Casemanagement für Eltern und Kinder
  • Die Förderung niedrigschwelliger Angebote und Hilfen für Familien
  • Ausbau ambulanter Therapieangebote
  • Ressourcen in der Familie suchen
  • Denken in kleinen Schritten
  • früh miteinander ins Gespräch kommen - schon bevor Hilfsangebote nötig sind  

Die Ver­an­stal­tungs­reihe war be­wusst in ver­schie­de­ne Re­gi­onen in­ner­halb Schles­wig-Hol­steins ver­legt wor­den, um so auch Teil­neh­mer­in­nen und Teil­neh­mern aus fort­bil­dungs­mä­ßig schlech­ter ver­sorg­ten Re­gi­onen die Teil­nah­me zu er­leich­tern. In Heide ist die­ser Ge­dan­ke auf gute Re­so­nanz ge­sto­ßen, denn gut die Hälfte der Be­tei­lig­ten kam aus der Re­gi­on West­küs­te. Ins­ge­samt wa­ren 65 Teil­neh­merin­nen und Teil­neh­mer aus Kin­der­schutz, Ju­gend­hilfe und Ge­sund­heits­wesen an­we­send und tra­ten in den Work­shops und im Ab­schluss­ple­num in einen re­gen Aus­tausch. Frau Chris­ta Lim­mer, Ak­ti­on Kin­der- und Ju­gend­schutz, führte als Mo­de­ra­to­rin durch den in­ten­siven Nach­mit­tag.

Zurück zur Übersicht

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Tel. 0431 71038713
Kontakt per E-Mail

Weitere Beiträge

Netzwerke - Partner*innen finden ist nicht schwer, sie zu halten aber sehr!

Rund 50 Teilnehmende kamen am 25. Ap­ril 2019 nach Travemünde, um auf der zweiten Partnerkonferenz der Koordinierungsstellen Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Mecklenburg-Vorpommern (KGC MV) und …

Gesund älter werden in Lübeck

Die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Schleswig-Holstein begleitet die Stadt Lü­beck bei der Wei­ter­ent­wick­lung des Gesamtkonzeptes Leben und Wohnen im Al­ter. Dabei geht …

… weitere Beiträge von
Dorothee Michalscheck

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.