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31.07.2012

Sehen - verstehen - handeln

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine gelingende Unterstützung von Kindern und psychisch kranker Eltern

Dorothee Michalscheck, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Schlagwörter: Eltern, Fachtagung, Familie, psychische Gesundheit

Die Fachtagungsreihe „se­hen - verstehen - handeln / Interdisziplinäre Zu­sam­men­ar­beit für ei­ne ge­lin­gen­de Un­ter­stüt­zung von Kin­dern und psy­chisch kranker Eltern“, wel­che die Landesvereinigung für Ge­sund­heits­för­de­rung ge­mein­sam mit ihren Kooperationspartnern der landesweiten Informations- und Fortbildungsstelle Kin­der­schutz des Kin­der­schutzbundes so­wie dem Mi­nis­te­ri­um für Ar­beit, Ge­sund­heit und Soziales anbietet, verfolgt in diesem Jahr das Ziel, das The­ma Un­ter­stüt­zung von Kin­dern und psy­chisch kranker Eltern aus unterschiedlichen, professionellen Blickwinkeln zu be­leuch­ten und die ressortübergreifende Zu­sam­men­ar­beit zu för­dern.

Mit­tel­punkt der ersten Ver­an­stal­tung am 13.06.2012 war ein kon­struierter Fall, der die Si­tu­a­ti­on einer be­trof­fe­nen Fa­mi­lie bild­haft schilderte: Fa­mi­lie Müller, bestehend aus Vater (40 Jahre, Vollzeit be­rufs­tätig), Mut­ter (36 Jahre, Bor­der­line­prob­le­ma­tik und De­pres­si­on), Sel­ma (2 Jahre, nach­mit­tags in der Krip­pe) und Luis (das neu­ge­bo­rene Kind).

In drei Kleingruppen (je­weils 10 - 14 Personen) wurden Hilfen und Unterstützungsangebote für diese Fa­mi­lie aus den Bereichen Frü­he Hilfen, öffentliche Jugendhilfe und Psy­ch­iat­rie / Psychiatrische Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten zu­sam­men­getragen und zu­dem auch Lü­cken und Gren­zen der Systeme auf­ge­deckt. Darüber hinaus wurden Stra­te­gien zur Verbesserung der Ko­o­pe­ra­ti­on im konkreten und sehr un­ter­schied­li­chen Arbeitsalltag der Teil­neh­merinnen und Teil­neh­mer un­ter­ei­nan­der entwickelt, da­bei ging es z.B.um:

  • eigene Kooperationsinitiative (nicht warten, dass jemand eine Helferkonferenz einberuft, sondern selbst starten!)
  • Aufgeben des „Säulendenkens“ - Hilfen aus einer Hand
  • Erstellen eines Kooperationsleitfadens für die Regionen
  • Erstellen von Helfer-Checklisten, die alle in der Familie Tätigen nennt und deren Aktivität dokumentiert
  • Wertschätzung der anderen Professionen; Kenntnisse über die anderen Professionen vertiefen
  • Formulieren der Erwartungen an die Kooperationspartner
  • Prozesshaft denken

Die Veranstaltung fand in Travemünde- Brodten statt und war damit bewusst in den Bereich Lübeck - Ost­hol­stein verlagert worden, um eine Region mit wenig Fortbildungsangeboten diesbezüglich zu stär­ken und den dort Aktiven (räumlich) etwas entgegen zu kommen. Etwa 30 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus Kinderschutz, Jugendhilfe und Gesundheitswesen nah­men das Angebot wahr und tra­ten in den Workshops und im Abschlussplenum in einen regen Austausch. Frau Christa Limmer, Aktion Kin­der- und Jugendschutz, führte als Moderatorin durch den intensiven Nachmittag.

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