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02.01.2018

Kurzbericht zu Gesund älter werden in Lübeck - Lübeck im Dialog

Dorothee Michalscheck, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Schlagwörter: Selbsthilfe, Soziallage, Wohnen, Ältere

Die Ver­an­stal­tung „Gesund älter wer­den in Lü­beck - Lü­beck im Di­a­log“ am 15. November 2017 hatte die Ziele

  • ins Ge­spräch kommen
    © LVGFSH
  • zurückblicken
  • den Stand­ort bestimmen
  • Leitbilder überprüfen
  • Visionen aussprechen
  • Beteiligung leben
  • Handlungsfelder identifizieren
  • Umsetzungsprozesse und Stra­te­gien anstoßen
  • einander  zu­hö­ren und verstehen

(siehe Ein­la­dung)

Eingeladen waren Ein­woh­nerinnen und Ein­woh­ner der Stadt Lü­beck, politische und gesellschaftliche Akteure, Netzwerk- und Kooperationspartnerinnen und - partner aus unterschiedlichen Fach­rich­tung­en, Zuständig-keiten, Ebe­nen und Institutionen. Veranstalter und Kooperationspartner waren die Landesvereinigung für Ge­sund­heits­för­de­rung in Schleswig-Holstein e.V. und die Hansestadt Lü­beck, Fach­be­reich Wirt­schaft und Soziales, Be­reich Soziale Si­che­rung, Leben und Wohnen im Al­ter.

Nach Gruß­worten von Frau Wiebe, Lei­te­rin der VHS Lü­beck, und Frau Dr. Rudolph, Ge­schäfts­füh­re­rin der LVGFSH, konnten Frau Mattsson und Frau Michalscheck the­ma­tisch in den Tag ein­füh­ren, in­dem sie Grund­la­gen für gesundes Älterwerden mit dem Determinantenmodell von Dahlgren &  Whitehead (1991) benannten und da­bei auch die Rol­le und Auf­ga­ben der KGC, des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des und der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung verdeutlichten. Sie verwiesen auf die in Lü­beck be­reits vorhandenen Stra­te­gien und Strukturen. In der Fort­set­zung wurde durch den Rück­blick auf 10 Jahre „Leben und Wohnen im Al­ter“ der Fo­kus auf die Stadt gerichtet. Frau Trilke und Herr Wulf präsentierten aus­führ­lich und wertschätzend das Kon­zept und die erreichten Meilenstei­ne. Ein Gruß­wort von Se­na­tor Schindler lud an­schlie­ßend da­zu ein, sich an diesem Pro­zess zu be­tei­li­gen und ge­mein­sam weiterzuentwickeln, was gut begonnen habe.

So vorbereitet und ins The­ma eingestiegen konnten die Teilnehmenden sich im Rahmen der Ideencafés aus­führ­lich zu ihren Visionen, Bedarfen und konkreten Bedürfnissen äu­ßern und taten dies auch leb­haft in lockerer Café-Haus-Atmosphäre. Bei Kaf­fee und Ku­chen wurden in drei Arbeitsgruppen Er­fah­rung­en und Ideen zusammengetragen, die aus Sicht und Erleben der Teilnehmenden wich­tig sind oder sein könnten für ein gesundes Älterwerden in Lü­beck.
Ähnlich wie bei Worldcafés konnten die Teilnehmenden nach In­te­res­se frei die Café-Tische wäh­len, wenn sie sich zu bestimmten Themenfeldern ein­brin­gen wollten.

Vorbereitet waren die Themenbereiche „Gesund woh­nen im Al­ter“, „Über­gang in die Nacherwerbsphase“ und „Selbstfürsorge“.

Außerdem stand ganz­tä­gig ei­ne Moderationswand als Themenspeicher für Ideen und Problemstellungen, wel­che den vorgegebenen Themenschwerpunkten nicht auf An­hieb zuzuordnen schie­nen.

Fra­ge­stel­lung­en, die al­len Gesprächsgruppen als Leit­fa­den zur Verfügung standen:

  • Was läuft gut?
  • Was muss verbessert wer­den?
  • Was wä­re meine Vision für „älter wer­den in Lü­beck“

Fo­kus sollte im­mer das The­ma „Ge­sund­heit“ sein
Was bedeutet das im jeweiligen Zu­sam­men­hang?
Wie kann Ge­sund­heit in diesem Zu­sam­men­hang gefördert wer­den?
Welche Unterstützungsangebote zur Ge­sund­heits­för­de­rung gibt es in Lü­beck/ sind mir be­kannt?
Was sollte es un­be­dingt noch ge­ben?

Die je­weils wichtigen Ergebnisse und Gesprächsschwerpunkte wurden auf dem „Re­a­li­tät vs Vision“-Plakat festgehalten.

Jede Grup­pe wurde von einer Mit­ar­bei­te­rin der Landesvereinigung und einer Mit­ar­bei­te­rin der Stadt Lü­beck begleitet. Diese hatten keine Steuerungsaufgabe, was die Gesprächsinhalte anging, son­dern le­dig­lich den Auf­trag, da­rauf zu ach­ten, dass wichtige Gesprächsinhalte auf dem FlipChart festgehalten wurden bzw. bei Stocken des Gesprächs, neue Anstöße auf Ba­sis der Grund­fra­gen zu ge­ben.

© LVGFSH

Die Ergebnisse der Grup­penarbeit wer­den im Rahmen der Zukunftswerkstätten wie­der aufgegriffen und ge­mein­sam ausgewertet und wer­den auch in der Do­ku­men­ta­ti­on ent­spre­chend wie­dergege­ben. Hier wird je­doch da­rauf verzichtet, weil sie tat­säch­lich le­dig­lich ein Zwi­schen­er­geb­nis sind, das noch nicht diskutiert und ge­mein­sam gewichtet wurde. Dies geschieht, wie be­reits angedeutet im Rahmen der Zukunftswerkstätten in 2018.

Zum En­de der Ver­an­stal­tung konnte im In­put von Frau Stratmann, fastra (Fachberatung für Sozialplanung und Bürgerengagement, Düs­sel­dorf), noch einmal ge­mein­sam über den Teller-/ Stadtrand geschaut wer­den. In ihrem Vortrag Par­ti­zi­pa­ti­on und Ko­o­pe­ra­ti­on in der kommunalen Ge­sund­heits­för­de­rung entführte sie die Teilnehmenden kurz­wei­lig und mit vielen Beispielen in an­de­re und von ihr begleitete Kom­mu­nen. So wurde noch einmal mehr deut­lich, dass es sich lohnt ge­mein­sam neue und teil­wei­se auch unkonventionelle Wege zu ent­wi­ckeln und zu wagen, wenn da­bei al­le Be­tei­lig­ten mit­ge­nom­men, angehört wer­den und beteiligt wer­den.

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