Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur des Verbundes
    3. Geschäftsstelle
    4. Dokumentationen von Veranstaltungen
  2. Wir in den Ländern
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Mein Angebot
    4. Häufige Fragen
    5. Neueste Angebote
  4. Qualitätsentwicklung
    1. Good Practice
    2. Qualität im Setting
  5. Partnerprozess
    1. Ziel: Integrierte kommunale Strategien
    2. Hintergrund
    3. Das Vorhaben
    4. Mitmachen
    5. inforo - das Portal für Fachkräfte
    6. Materialien
    7. AUF DEN PUNKT.
  6. Materialien
    1. Publikationen des Kooperationsverbundes
    2. Themenblätter
    3. Externe Publikationen
    4. Präventionsgesetz
  7. Aktuelles
    1. Beiträge
    2. Termine
    3. Wettbewerbe
    4. News­letter

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

Die soziale Lage in Schleswig-Holstein

Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on haben das Ziel, dass  al­le 2,8 Mio. Ein­woh­nerinnen und Ein­woh­ner in Schleswig-Holstein ge­sund le­ben kön­nen, aber  soziale und ge­sund­heit­liche Chan­cen und Res­sour­cen sind nicht für al­le Menschen gleich:

  • 14,6 % der schleswig-holsteinischen Be­völ­ke­rung le­ben  un­ter­halb der Ar­mutsgrenze (Sta­tis­tik NORD, 2015 )
  • 12 % hatten einen Migrationshintergrund (Zuwanderungsbericht Okt. 2017)
  • 5,7 % waren ar­beits­los (Sta­tis­tik Arbeitsagentur)
  • 2 % waren al­leinerziehend ((IAB-Regional Nord 2012)
  • 22,6 %  der Menschen in Schleswig-Holstein sind über 65 Jahre alt

Diese Zahlen sind aus der Fül­le der Sozialdaten herausgegriffen und er­schei­nen auf den ersten Blick noch nicht sehr alarmierend. Bedenkt man je­doch, dass  häufig meh­re­re die­ser Faktoren bei einzelnen Personen zu­sam­men­kom­men bzw. wei­tere Personen aus der Fa­mi­lie und dem  häuslichem Um­feld mit be­trof­fen sind, er­ge­ben sich teil­wei­se komplexe Problemlagen.  Auch die regionalen und Stadt-Land-Unterschiede sind zum Teil im­mens - ei­ni­ge Beispiele:

  • in der Stadt Kiel sind ca. 30 % der Kinder von Ar­mut bedroht
  • fast 40 % der Alleinerziehenden le­ben von Transferleistungen, weil das erzielte eigene  Einkom­men zu ge­ring ist

Die Fol­gen von Ar­mut tref­fen Kinder und Ju­gend­li­che be­son­ders, denn ih­re ge­sund­heit­liche und soziale Ent­wick­lung  so­wie Bildungs- und Teilhabechancen  wir­ken im persönlichen Le­bens­lauf wei­ter und be­ein­flus­sen ih­re Zu­kunfts­per­spek­ti­ven. Betrachtet man die Einschulungsuntersuchungs-ergebnisse des Schuljahres 2014/2015  so haben beispielsweise

  • 22,3 % der untersuchten Kinder einen Migrationshintergrund
  • ca. 10 % der Kinder sind untergewichtig
  • ca.10 % sind übergewichtig
  • 12,7 % sind nach klinischer Ein­schät­zung verhaltensauffällig, aber
  • 22,7 % sind nach Fra­ge­bo­gen/ Ein­schät­zung der Eltern verhaltensauffällig
  • 19,4 % der Schü­lerinnenund Schü­ler haben motorische Auf­fäl­lig­keit­en
  • 40,4 % haben kein naturge­sundes Gebiss

Auch hier kom­men häufig meh­re­re Faktoren zu­sam­men, er­ge­ben „schwierige Lebensumstände“ und  Ent­wick­lungsbedingungen, die sich hinderlich für ein ge­sundes Aufwachsen und Leben aus­wir­ken. Diese Hürden abzubauen  bzw. deren Aus­wir­kung­en zu be­gren­zen, ist das Ziel  der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung für die verschiedenen sozialbenachteiligte Grup­pen, die in den Lebenswelten der  Menschen ansetzt.  

  • Siehe Auf­ga­ben der KGC
Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Träger

Seekoppelweg 5a
24113 Kiel
Telefon: 0431 / 710387 0
Fax: 0431 / 710387 29
gesundheit@lvgfsh.de
www.lvgfsh.de

Förderer

   

       

Neuestes Good Practice-Beispiel

'Du weißt, wo's lang geht!'
Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 – 18 Jahren. Diese jungen…

… weitere Good Practice-Beispiele aus Schleswig-Holstein

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.