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23.06.2011

Literaturtipp "Erwerbs­losigkeit: Handlungs­ansätze zur Gesundheits­förderung"

- mit dem Kapitel zur Bedarfsanalyse als kostenlose Leseprobe, auf dieser Seite! -

Susann Mühlpfordt, Technische Universität Dresden

Schlagwörter: Broschüre, Forschung, Kommentar, Praxis

Unbestritten sind mittlerweile Zusammenhänge zwischen Erwerbslosigkeit und vielfältigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Seit Ende 2008 unterstützt ein Fachbeirat das sächsische Gesundheitsziel „Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen“, welches der gesellschaftlichen Herausforderung auch durch eine stärkere Vernetzung von Partnern aus Politik, Praxis und Wissenschaft begegnen will. Das Buch "Erwerbslosigkeit: Handlungsansätze zur Gesundheitsförderung", herausgegeben im Mai 2011 von Susann Mühlpfordt, Prof. Dr. Gisela Mohr und Prof. Dr. em. Peter Richter, hat das Ziel, Aktivitäten aus Forschung und Praxis in Sachsen, die sich auf Erwerbslosigkeit und Gesundheit beziehen, einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Es wendet sich an Personen, die im beruflichen und privaten Alltag mit Erwerbslosen zu tun haben. Grundlage der Beiträge sind Arbeiten des Fachbeirats aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, wie beispielsweise der Psychologie, der medizinischen Soziologie sowie der Angewandten Sozialwissenschaften. Die einzelnen Kapitel zeigen, dass wissenschaftliches Handeln nicht nur die Aufarbeitung bereits vorliegender Forschungsergebnisse und die Durchführung weiterer Analysen bedeutet, sondern auch die Ableitung und Konzeption erfolgreicher Interventionen und deren Überprüfung. Die Komplexität erforderlicher Interventionsansätze, die von fairen Bildungschancen bereits im Kindesalter für alle sozialen Gruppen bis hin zum Umgang mit Erwerbslosen in der öffentlichen Wahrnehmung reichen, wird in elf Leitsätzen des Fachbeirats zusammengefasst. Diese sollen in ihrer Prägnanz eine weiterführende Kooperation zwischen angewandter Wissenschaft, Politik und Praxis unterstützen.

Die elf Thesen zur Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen, die in diesem Buch ausführlich erläutert und wissenschaftlich untermauert werden, finden Sie hier als Poster (PDF-Download, 500 kB).

Erwerbslosigkeit: Handlungsansätze zur Gesundheitsförderung
Mühlpfordt, Susann; Mohr, Gisela; Richter, Peter (Hrsg.)
Mai 2011, 180 Seiten, ISBN 978-3-89967-706-5
Preis: 15,00 EUR

Leseprobe des Kapitels "Bedarfsanalyse zur Gesundheitsförderung für die Risikogruppe Arbeitsloser"
von Prof. Bärbel Bergmann

Zusammenfassung
Arbeitslosigkeit ist ein permanentes gesellschaftliches Problem mit gravierenden Folgen für die Betroffenen und die gesamte Gesellschaft. Es gibt sowohl Befunde,die zeigen, dass unter den Arbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen überrepräsentiert sind, woraus ein höheres Risiko, arbeitslos zu werden, und eine geringere Chance der Wiederbeschäftigung resultieren (Selektionsthese), als auch Befunde, die Verschlechterungen des Gesundheitsstatus als Folge der Belastungen belegen, die aus dem Verlust des Arbeitsplatzes resultieren (Verursachungsthese). Arbeitslose Personen weisen wie Erwerbstätige eine große Variationsbreite hinsichtlich ihres  Gesundheitsstatus auf. Die Beschreibung des Unterstützungsbedarfs im Hinblick auf die Prävention von Beeinträchtigungen, Beschwerden oder gar Erkrankungen bzw. für eine Wiederherstellung der Gesundheit sollte deshalb verschiedene Gruppen differenzieren, von denen nur einige als Risikogruppen mit Gesundheitseinschränkungen zu charakterisieren sind. Zu unterscheiden sind: Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen, weniger als 12 Monate arbeitslose Personen (Arbeitslos nach SGB III), Arbeitslose nach SGB II, Langzeitarbeitslose, Migranten, Berufsrückkehrer/innen.

Das vollständige Kapitel als exklusive Leseprobe finden Sie hier (PDF-Download, 130 kB)!

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