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Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

12 - Erfassung des Kosten-Wirksamkeits-Verhältnisses

Ein positives Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis (KWV) ist erreicht, wenn eine Maßnahme nicht nur wirksam hinsichtlich der Zielsetzung ist (Dokumentation und Evaluation), sondern die Wirksamkeit auch in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten steht. Voraussetzung für die Bewertung ist somit, dass sowohl die erzielte Wirksamkeit (z. B. Verbesserung des Gesundheitszustandes insbesondere bei sozial benachteiligten Zielgruppen), Befähigung der Zielgruppen (Empowerment) als auch die Kosten (Aufwand z. B. an Personal, Zeit, Sachmitteln) anhand geeigneter Merkmale ermittelt werden. Um das KWV bestimmen zu können, müssen diese Kennzahlen messbar und miteinander vergleichbar sein. Das KWV kann auch durch den Vergleich mit Interventionen ermittelt werden, die bei ähnlicher Zielsetzung entweder vergleichbare Kosten verursachen (dann hat die Maßnahme mit der größeren Wirksamkeit das günstigere KWV) oder ähnlich wirksam sind (dann hat die Maßnahme mit den geringeren Kosten das günstigere KWV und kann mit gleichen finanziellen Ressourcen mehr gesundheitliche Chancengleichheit erreichen).

Wichtige Aspekte bei der Erhebung von Kosten und Wirksamkeit
Bei der Erhebung der Kosten muss überlegt werden, ob diese Analyse für alle Prozesse erfolgen soll, die mit einer Maßnahme verbunden sind, z. B. Planung, Implementation, Durchführung und „Roll-out“. Geklärt werden muss auch, welche Akteurinnen und Akteure an diesen Prozessen beteiligt sind, d. h. bezogen auf welche Akteurinnen und Akteure die Kosten erhoben werden sollen. Unterscheiden lassen sich Teilnehmende der Zielgruppe (z. B. Kinder, Eltern, Seniorinnen), Durchführende (z. B. Erzieher, Lehrerinnen, Übungsleiter oder Fachkräfte der Krankenkassen), Träger (z. B. Gemeinden, Schulen, Sportvereine), Förderer / Sponsoren (z. B. Bundes- und Länderministerien, Kommunen, Krankenkassen) und sonstige Beteiligte (z. B. Wissenschaftlerinnen, externe Berater).
Festgelegt werden muss auch, aus welcher Perspektive die Kostenerhebung erfolgen soll. Unterscheiden lassen sich beispielsweise die Perspektiven von Kostenträgern, Durchführenden, Teilnehmenden oder der Gesamtgesellschaft. Abschließend ist es notwendig zu entscheiden, ob die Kosten nur einmalig erhoben werden sollen oder in regelmäßigen Abständen.
Alle diese grundlegenden Punkte müssen auch bei der Analyse der Wirksamkeit betrachtet werden.

 

Grafik: Britta Willim

Erläuterungen und Beispiele zu den Umsetzungsstufen des Kriteriums 12 - Erfassung des Kosten-Wirksamkeits-Verhältnisses sowie Informationen zu den weiteren Kriterien finden Sie hier.

 

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Kriterien für gute Praxis der sozial- lagenbezogenen Gesundheits- förderung

Hier finden Sie die PDF-Datei  Die kostenlose Druckfassung können Sie hier bestellen.

The Criteria for Good Practice in Health Promotion

Die Kriterien in englischer Spra­che fin­den Sie hier.
Here you can download the document.

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