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Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

08 - Empowerment

Empowerment-Pro­zesse befähigen Personen bzw. Personengruppen, selbst­tä­tig und selbst­be­stimmt ihr Leben und ih­re soziale Lebenswelt (mit) zu ge­stal­ten. Aus­gangs­punkt sind die spezifischen Kompetenzen (Res­sour­cen) einzelner Personen und die gemeinsamen Fä­hig­keit­en von Personengruppen. Im Pro­zess des Empowerments schaffen die Akteure der Ge­sund­heits­för­de­rung die Be­din­gung­en und Voraussetzungen da­für, dass die Mitglieder der Ziel­grup­pen ih­re individuellen und gemeinschaftlichen Res­sour­cen ent­de­cken, sie wei­ter ent­wi­ckeln und in praktische Handlungsstrategien über­füh­ren kön­nen. Ein wesentliches Ziel von Empowerment-Pro­zessen ist, die Ab­hän­gig­keit von Unterstützungsangeboten schritt­wei­se zu verringern.

Da die jeweiligen Rah­men­be­din­gung­en der Ziel­grup­pen - bei­spiels­wei­se das soziale, räumliche und politische Um­feld - die Ent­wick­lung von Res­sour­cen mit­be­stim­men, müs­sen sie stets mitbedacht wer­den. Empowerment ist oft die Voraussetzung für gelingende Partizipation, Teilhabe und Gemeinschaftsbildung, die ihrerseits die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen stärken.

 

Grafik: Britta Willim

Erläuterungen und Beispiele zu den Umsetzungsstufen des Kriteriums 08 - Empowerment sowie Informationen zu den weiteren Kriterien finden Sie hier.

 

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Kriterien für gute Praxis der sozial- lagenbezogenen Gesundheits- förderung

Hier finden Sie die PDF-Datei  Die kostenlose Druckfassung können Sie hier bestellen.

The Criteria for Good Practice in Health Promotion

Die Kriterien in englischer Spra­che fin­den Sie hier.
Here you can download the document.

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