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Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

07 - Partizipation

Partizipation der Zielgruppen bedeutet, Beteiligungsmöglichkeiten in allen Phasen der Gesundheitsförderung (Bedarfserhebung, Planung, Umsetzung, Bewertung) zu schaffen und sicherzustellen, dass die Beteiligungsprozesse den Erfahrungen und Möglichkeiten der Zielgruppen entsprechend (zielgruppengerecht) gestaltet sind.
Die Zielgruppen müssen ggf. befähigt werden (Empowerment), ihre eigenen Bedürfnisse zu formulieren und Wünsche, Ideen und Vorstellungen bei der Planung, Umsetzung und Durchführung gesundheitsfördernder Aktivitäten einzubringen. Partizipation ist ein Entwicklungsprozess, in dem die Mitglieder der Zielgruppen zunehmend Kompetenzen gewinnen, um immer aktiver Einfluss auf die Entscheidungen nehmen zu können. Partizipation kann von den Betroffenen selbst eingefordert und erstritten werden, muss aber auch in der Konzeption einer Maßnahme aktiv ermöglicht und gefördert werden. Dazu bedarf es eines differenzierten Verständnisses der Lebenslagen und einer empathischen, respektvollen Haltung gegenüber den Zielgruppen.

Grafik: Britta Willim

Erläuterungen und Beispiele zu den Umsetzungsstufen des Kriteriums 07 - Partizipation sowie Informationen zu den weiteren Kriterien finden Sie hier.

 

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Kriterien für gute Praxis der sozial- lagenbezogenen Gesundheits- förderung

Hier finden Sie die PDF-Datei  Die kostenlose Druckfassung können Sie hier bestellen.

The Criteria for Good Practice in Health Promotion

Die Kriterien in englischer Spra­che fin­den Sie hier.
Here you can download the document.

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